Live - Evil Miles Davis

Album Info

Album Veröffentlichung:
1971

HRA-Veröffentlichung:
08.02.2015

Label: Columbia / Sony Music

Genre: Jazz

Subgenre: Fusion

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Sivad15:13
  • 2Little Church03:15
  • 3Medley: Gemini / Double Image05:54
  • 4What I Say21:09
  • 5Nem um Talvez04:03
  • 6Selim02:12
  • 7Funky Tonk23:26
  • 8Inamorata and Narration By Conrad Roberts26:29
  • Total Runtime01:41:41

Info zu Live - Evil

Broken into a group of short studio pieces and four extended live jams, „Live Evil“ finds Miles Davis going further up the river, into the heart of uncharted musical darkness. In the studio, Miles took simple tone ballads and immersed them in the electrified air that he'd been breathing since „In A Silent Way“. 'Nem Um Talvez' and 'Selim' are sister pieces; with Miles' trumpet bathed in Hermeto Pascoal's keyboards and vocal moans, sprinkled with proto-dub percussion effects.

The live pieces are another animal altogether. Augmented by John McLaughlin's Hendrixian guitar runs and bolstered by Michael Henderson's funky bass pops, these are blues-tinged tickets to an electric, improvisational nirvana. With room to stretch out in any direction, each soloist develops fluidly within the ensemble, then thrusts powerfully forward. Jack DeJohnette and Airto Moreira hold down the backbeat, shifting it into a multitude of forms; Keith Jarrett fills the down-tempo breaks admirably. But it's Miles and McLaughlin who incite this music to the frenzied riot that is it's true calling. When the time comes and the massive, dark groove descends, it comes with a ritualistic, heretofore-unheard fervor.

Miles Davis, trumpet
Hermeto Pascoal, vocals, whistling, electric piano, drums
John McLaughlin, guitar
Khalil Balakrishna, electric sitar
Gary Bartz, soprano saxophone, alto saxophone
Steve Grossman, soprano saxophone
Wayne Shorter, soprano saxophone
Keith Jarrett, electric piano, organ, keyboards
Herbie Hancock, electric piano, keyboards
Chick Corea, electric piano
Joe Zawinul, electric piano
Dave Holland, acoustic bass, electric bass
Ron Carter, acoustic bass
Michael Henderson, electric bass
Jack DeJohnette, drums
Billy Cobham, drums
Airto Moreira, percussion

Recorded in February 6 & June 3–4, 1970 at Columbia Studio B, New York City and December 19, 1970 at The Cellar Door, Washington, D.C.
Engineered by Stanley Tonkel
Mixed by Russ Payne
Produced by Teo Macero

Digitally remastered

Kaum ein anderer Musiker vermochte die Geschichte des Jazz derart nachhaltig zu beeinflussen, wie der am 26.05.1926 in Alton, Illinois geborene und in St. Louis aufgewachsene Miles Davis. Ohne den 'Prince of Darkness' wären die meisten Schlüsselentwicklungen des Jazz ab 1950 undenkbar gewesen. Mit unnachahmlicher Intonation und sparsamer melodischer Gestaltungskraft hat sich der Trompeter den Status einer Pop-Ikone erspielt.

Seine ersten wichtigen Gehversuche machte Miles in New York, wo er mit seinem musikalischen Vorbild Charlie Parker zusammentraf, in dessen Band er umgehend spielte. 1948 leitete der Trompeter bereits seine eigene Band, die mit Arrangements von Gil Evans zu den 'Birth Of The Cool'-Sessions führte. Neben seinen freelance Arbeiten gründete Miles Davis 1955 sein erstes Quintett bestehend aus Red Garland, Paul Chambers, Philly Joe Jones und John Coltrane. In den Jahren 1963-68 formierte er das zweite große Quintet, in welchem der junge Wayne Shorter am Saxophon brillierte (mit Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams).

Die späten 60-er Jahre brachten unter Miles' Impuls die Wende hin zum Jazz Rock. Alben wie 'Bitches Brew' und 'We Want Miles' stehen paradigmatisch für diese Zeit. In der ersten Hälfte der 70-er Jahre veränderte der Ausnahmetrompeter häufig die Besetzungen seiner Band. In großzügig angelegten Gruppenimprovisationen integrierte er die vormals 'jazzfremden' Tablas, Sitar und diverse Percussioninstrumente. Den Sound seiner Trompete veränderte er mit dem Einsatz eines WahWah-Pedals. Die psychedelisch anmutende Musik dieser Zeit polarisierte das Publikum, viele Fans des 'frühen Miles' wollten den neuen 'elektrischen' Weg nicht mitvollziehen, doch Davis zielte auf ein junges, experimentierfreudiges Publikum.

Nach längerer Zurückgezogenheit aufgrund von Drogenproblemen kehrte der 'Prince of Darkness' in den frühen 80-er Jahren mit jungen Musikern zurück, seine Band wurde zum Sprungbrett für die wichtigsten Karrieren des aktuellen Jazz. Unter seinen Schülern waren John Scofield, Kenny Garrett, Darryl Jones und Marcus Miller. Der Bassist, Multi-Instrumentalist und Produzent Miller schuf mit Miles Davis die deutlich von der aktuellen Popmusik beeinflußten Spätwerke 'Tutu' und 'Amandla'. Diese Alben zeigen in vollendeten Produktionen das Hit-Potential des Trompeters, der in zahllosen Konzerten dieses Material immer neu als elektrisierender Improvisator präsentierte. Am 28.09.1991 starb der wichtigste Musiker des Jazz wenige Wochen nach seinem letzten Konzert an einer Lungenentzündung. Das posthum veröffentlichte Album 'Doo-Bop' wurde 1992 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B Instrumental Performance' ausgezeichnet.

Dieses Album enthält kein Booklet

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