Miles Ahead (Original Motion Picture Soundtrack) Miles Davis

Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
04.04.2016

Label: Columbia / Legacy

Genre: Jazz

Subgenre: Compilations

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Miles Ahead04:28
  • 2Dialogue: It takes a long time...00:05
  • 3So What09:22
  • 4Taylor Made01:01
  • 5Dialogue: Listen, you talk too goddam much...00:34
  • 6Solea04:50
  • 7Seven Steps to Heaven03:24
  • 8Dialogue: If you gonna tell a story...00:07
  • 9Nefertiti04:54
  • 10Frelon brun05:36
  • 11Dialogue: Sometimes you have these thoughts...00:14
  • 12Duran05:35
  • 13Dialogue: You own my music...00:07
  • 14Go Ahead John03:38
  • 15Black Satin03:11
  • 16Dialogue: Be musical about this shit...00:07
  • 17Prelude, Pt. 206:34
  • 18Dialogue: Y'all listening to them...00:05
  • 19Junior's Jam03:28
  • 20Francessence02:08
  • 21Back Seat Betty05:31
  • 22Dialogue: I don't like the word jazz...00:18
  • 23What's Wrong with That?05:14
  • 24Gone 201505:30
  • Total Runtime01:16:01

Info zu Miles Ahead (Original Motion Picture Soundtrack)

2016 hätte Miles Davis seinen 90. Geburtstag gefeiert. Columbia/Legacy Recordings erinnert mit einigen neuen Miles-Alben an den Jahrestag, angefangen mit dem Soundtrack zum Film 'Miles Ahead'.

Das Biopic widmet sich 2 Tagen im Leben des Jazz-Trompeters Miles Davis, gespielt von Oscar Gewinner Don Cheadle, der mit dem Film auch gleich sein Filmregie-Debüt gibt.

„MILES AHEAD - Original Motion Picture Soundtrack' präsentiert dem Hörer einen spektakulären Mix. Zu 11 Song-Highlights aus dem Columbia- und Prestige-Katalog (1956-1981) des Künstlers gesellen sich fünf neue Titel, die der Grammy-prämierte Jazz/Hip-Hop-Star Robert Glasper geschrieben und eingespielt hat. Eine dieser neuen Kompositionen ist 'What s Wrong With That?', wo sich neben Glasper, Gary Clark Jr., Esperanza Spalding und Antonio Sanchez auch die früheren Miles-Mitstreiter Herbie Hancock oder Wayne Shorter die Ehre geben. Auf 'Gone 2015' - ebenfalls ein neuer Track steht Rapper Pharoahe Monch am Mic. Zwischen den Songs werden Dialoge aus dem Spielfilm eingestreut. Hier ist Don Cheadle, der auch die Liner Notes zum Album beigesteuert hat, in seiner Filmrolle als Miles Davis zu hören.

Produced by Don Cheadle, Steve Berkowitz, Ed Gerrard & Robert Glasper
Executive Producers: Don Cheadle, Erin Davis, Darryl Porter &, Vince Wilburn

Digitally remastered

Kaum ein anderer Musiker vermochte die Geschichte des Jazz derart nachhaltig zu beeinflussen, wie der am 26.05.1926 in Alton, Illinois geborene und in St. Louis aufgewachsene Miles Davis. Ohne den 'Prince of Darkness' wären die meisten Schlüsselentwicklungen des Jazz ab 1950 undenkbar gewesen. Mit unnachahmlicher Intonation und sparsamer melodischer Gestaltungskraft hat sich der Trompeter den Status einer Pop-Ikone erspielt.

Seine ersten wichtigen Gehversuche machte Miles in New York, wo er mit seinem musikalischen Vorbild Charlie Parker zusammentraf, in dessen Band er umgehend spielte. 1948 leitete der Trompeter bereits seine eigene Band, die mit Arrangements von Gil Evans zu den 'Birth Of The Cool'-Sessions führte. Neben seinen freelance Arbeiten gründete Miles Davis 1955 sein erstes Quintett bestehend aus Red Garland, Paul Chambers, Philly Joe Jones und John Coltrane. In den Jahren 1963-68 formierte er das zweite große Quintet, in welchem der junge Wayne Shorter am Saxophon brillierte (mit Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams).

Die späten 60-er Jahre brachten unter Miles' Impuls die Wende hin zum Jazz Rock. Alben wie 'Bitches Brew' und 'We Want Miles' stehen paradigmatisch für diese Zeit. In der ersten Hälfte der 70-er Jahre veränderte der Ausnahmetrompeter häufig die Besetzungen seiner Band. In großzügig angelegten Gruppenimprovisationen integrierte er die vormals 'jazzfremden' Tablas, Sitar und diverse Percussioninstrumente. Den Sound seiner Trompete veränderte er mit dem Einsatz eines WahWah-Pedals. Die psychedelisch anmutende Musik dieser Zeit polarisierte das Publikum, viele Fans des 'frühen Miles' wollten den neuen 'elektrischen' Weg nicht mitvollziehen, doch Davis zielte auf ein junges, experimentierfreudiges Publikum.

Nach längerer Zurückgezogenheit aufgrund von Drogenproblemen kehrte der 'Prince of Darkness' in den frühen 80-er Jahren mit jungen Musikern zurück, seine Band wurde zum Sprungbrett für die wichtigsten Karrieren des aktuellen Jazz. Unter seinen Schülern waren John Scofield, Kenny Garrett, Darryl Jones und Marcus Miller. Der Bassist, Multi-Instrumentalist und Produzent Miller schuf mit Miles Davis die deutlich von der aktuellen Popmusik beeinflußten Spätwerke 'Tutu' und 'Amandla'. Diese Alben zeigen in vollendeten Produktionen das Hit-Potential des Trompeters, der in zahllosen Konzerten dieses Material immer neu als elektrisierender Improvisator präsentierte. Am 28.09.1991 starb der wichtigste Musiker des Jazz wenige Wochen nach seinem letzten Konzert an einer Lungenentzündung. Das posthum veröffentlichte Album 'Doo-Bop' wurde 1992 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B Instrumental Performance' ausgezeichnet.

Dieses Album enthält kein Booklet

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