Quintet / Sextet Miles Davis

Cover Quintet / Sextet

Album Info

Album Veröffentlichung:
1956

HRA-Veröffentlichung:
17.03.2016

Label: Concord Records

Genre: Jazz

Subgenre: Hard Bop

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • 1Dr. Jackle08:55
  • 2Bitty Ditty06:37
  • 3Minor March08:18
  • 4Changes07:11
  • Total Runtime31:01

Info zu Quintet / Sextet

„Less heralded than their collaboration with Thelonious Monk (as documented on Bags' Groove and Miles Davis and the Modern Jazz Giants), this August 5, 1955 session with vibraphonist Milt Jackson was Davis' last all-star collaboration before the formation of his first classic quintet. It marked a farewell to an older generation of acolytes and fellow travelers; Davis was entering a new era of leadership and international stardom, and generally he would only record with his working groups. Quintet/Sextet is notable for two compositions by Jackie McLean: 'Dr. Jackle' and 'Minor March' (it appears on his famous 1959 Blue Note date New Soil as 'Minor Apprehension'). The former is a Charlie Parker-ish line featuring a masterful Milt Jackson symposium on the blues -- Davis' typically lyric approach, a tart, spacious flight from McLean, and a soulful, dancing Ray Bryant. The latter is a mysterious minor figure with jabbing rhythm breaks and a joyous bridge that recalls 'Tempus Fugit.' McLean's vaulting cadences and fervent cry anticipate the rapture of his mature style, and Bryant takes a harmonically adventuresome solo. Elsewhere, the group digs into the Bud Powell-like changes of Ray Bryant's low, slow 'Changes' (over the rock-solid groove of Percy Heath and Art Taylor), and the quirky harmonies and angular melodies of Thad Jones' 'Bitty Ditty.' 'Changes' inspires a lovely muted statement from Davis, and illustrates Bryant's unique blend of blues, sanctified gospel, and bebop. Davis and Jackson combine for pungent voicings on the head to 'Bitty Ditty,' then demonstrate their elegant mastery of harmony and swing. Both are inspired by the shape of Jones' line, and are completely unfazed by its intricacies.“ (AMG)

'...packs more excitement and inspiration into half an hour than a good deal of the more substantial and feted Davis/Coltrane sessions that would follow....vibraphonist Milt Jackson is in unusually aggressive mood and Davis himself is at his sweetest.' (Q Magazin)

Miles Davis, trumpet
Milt Jackson, vibraphone
Jackie McLean, alto saxophone
Ray Bryant, piano
Percy Heath, bass
Art Taylor, drums

Recorded August 5, 1955 at Van Gelder Studio, Hackensack
Produced by Bob Weinstock

Digitally remastered

Kaum ein anderer Musiker vermochte die Geschichte des Jazz derart nachhaltig zu beeinflussen, wie der am 26.05.1926 in Alton, Illinois geborene und in St. Louis aufgewachsene Miles Davis. Ohne den 'Prince of Darkness' wären die meisten Schlüsselentwicklungen des Jazz ab 1950 undenkbar gewesen. Mit unnachahmlicher Intonation und sparsamer melodischer Gestaltungskraft hat sich der Trompeter den Status einer Pop-Ikone erspielt.

Seine ersten wichtigen Gehversuche machte Miles in New York, wo er mit seinem musikalischen Vorbild Charlie Parker zusammentraf, in dessen Band er umgehend spielte. 1948 leitete der Trompeter bereits seine eigene Band, die mit Arrangements von Gil Evans zu den 'Birth Of The Cool'-Sessions führte. Neben seinen freelance Arbeiten gründete Miles Davis 1955 sein erstes Quintett bestehend aus Red Garland, Paul Chambers, Philly Joe Jones und John Coltrane. In den Jahren 1963-68 formierte er das zweite große Quintet, in welchem der junge Wayne Shorter am Saxophon brillierte (mit Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams).

Die späten 60-er Jahre brachten unter Miles' Impuls die Wende hin zum Jazz Rock. Alben wie 'Bitches Brew' und 'We Want Miles' stehen paradigmatisch für diese Zeit. In der ersten Hälfte der 70-er Jahre veränderte der Ausnahmetrompeter häufig die Besetzungen seiner Band. In großzügig angelegten Gruppenimprovisationen integrierte er die vormals 'jazzfremden' Tablas, Sitar und diverse Percussioninstrumente. Den Sound seiner Trompete veränderte er mit dem Einsatz eines WahWah-Pedals. Die psychedelisch anmutende Musik dieser Zeit polarisierte das Publikum, viele Fans des 'frühen Miles' wollten den neuen 'elektrischen' Weg nicht mitvollziehen, doch Davis zielte auf ein junges, experimentierfreudiges Publikum.

Nach längerer Zurückgezogenheit aufgrund von Drogenproblemen kehrte der 'Prince of Darkness' in den frühen 80-er Jahren mit jungen Musikern zurück, seine Band wurde zum Sprungbrett für die wichtigsten Karrieren des aktuellen Jazz. Unter seinen Schülern waren John Scofield, Kenny Garrett, Darryl Jones und Marcus Miller. Der Bassist, Multi-Instrumentalist und Produzent Miller schuf mit Miles Davis die deutlich von der aktuellen Popmusik beeinflußten Spätwerke 'Tutu' und 'Amandla'. Diese Alben zeigen in vollendeten Produktionen das Hit-Potential des Trompeters, der in zahllosen Konzerten dieses Material immer neu als elektrisierender Improvisator präsentierte. Am 28.09.1991 starb der wichtigste Musiker des Jazz wenige Wochen nach seinem letzten Konzert an einer Lungenentzündung. Das posthum veröffentlichte Album 'Doo-Bop' wurde 1992 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B Instrumental Performance' ausgezeichnet.

Booklet für Quintet / Sextet

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