Collectors' Items (2016 Remaster) Miles Davis

Cover Collectors' Items (2016 Remaster)

Album Info

Album Veröffentlichung:
1956

HRA-Veröffentlichung:
25.02.2016

Label: Concord Records

Genre: Jazz

Subgenre: Hard Bop

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • 1The Serpent's Tooth07:04
  • 2The Serpent's Tooth06:21
  • 3'Round Midnight07:08
  • 4Compulsion05:49
  • 5No Line05:42
  • 6Vierd Blues06:55
  • 7In Your Own Sweet Way04:35
  • Total Runtime43:34

Info zu Collectors' Items (2016 Remaster)

Originally released in 1956, Collectors’ Items consists of two studio sessions recorded over roughly three years, with a menagerie of musicians taking part. Because of the amount of time between each session (1953 and 1956), fans will get an intimate peek into the artistic maturation of the esteemed artists who took part in the recordings. Sonny Rollins, Charlie Parker (who recorded under the name “Charlie Chan” to avoid contractual issues while under a rival label), Paul Chambers, Art Taylor and Tommy Flanagan were just some of the names who joined Davis in the studio. Collectors’ Items opens the studio doors to listeners, allowing them to take part in a moment—Charlie Parker trying out a new King tenor sax; Miles Davis informally improvising; the band recording “Round About Midnight” at six PM, due to the studio closing down for the night. Ira Gitler’s liner notes recall details like this—adding dimension and a context to the album’s tracks. This is most definitely a Collectors’ Item for any jazz fan.

„This set lives up to its title by including such interesting sessions as the 1953 date on which Miles Davis welcomed the two tenors of Sonny Rollins and Charlie Parker; other meetings with Rollins in 1951 and 1956; and a moody 1955 date with bassist Charles Mingus, trombone, vibes, and drums (a young Elvin Jones). Highlights include 'No Line,' 'Vierd Blues,' 'In Your Own Sweet Way,' 'Nature Boy,' and 'There's No You.' It's classic if often overlooked music from a variety of immortal jazzmen.“ (Scott Yanow, AMG)

January 30, 1953 session:
Miles Davis, trumpet
Sonny Rollins, tenor saxophone
Charlie Parker ('Charlie Chan“), tenor saxophone
Walter Bishop, piano
Percy Heath, bass
Philly Joe Jones, drums

March 16, 1956 session:
Miles Davis, trumpet
Sonny Rollins, tenor saxophone
Tommy Flanagan, piano
Paul Chambers, bass
Art Taylor, drums

Recorded January 30, 1953 (1-4) at WOR Studios, New York City, March 16, 1956 (5-7) Van Gelder Studio, Hackensack
Produced by Ira Gitler (tracks 1-4), Bob Weinstock (tracks 5-7)

Digitally remastered

Kaum ein anderer Musiker vermochte die Geschichte des Jazz derart nachhaltig zu beeinflussen, wie der am 26.05.1926 in Alton, Illinois geborene und in St. Louis aufgewachsene Miles Davis. Ohne den 'Prince of Darkness' wären die meisten Schlüsselentwicklungen des Jazz ab 1950 undenkbar gewesen. Mit unnachahmlicher Intonation und sparsamer melodischer Gestaltungskraft hat sich der Trompeter den Status einer Pop-Ikone erspielt.

Seine ersten wichtigen Gehversuche machte Miles in New York, wo er mit seinem musikalischen Vorbild Charlie Parker zusammentraf, in dessen Band er umgehend spielte. 1948 leitete der Trompeter bereits seine eigene Band, die mit Arrangements von Gil Evans zu den 'Birth Of The Cool'-Sessions führte. Neben seinen freelance Arbeiten gründete Miles Davis 1955 sein erstes Quintett bestehend aus Red Garland, Paul Chambers, Philly Joe Jones und John Coltrane. In den Jahren 1963-68 formierte er das zweite große Quintet, in welchem der junge Wayne Shorter am Saxophon brillierte (mit Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams).

Die späten 60-er Jahre brachten unter Miles' Impuls die Wende hin zum Jazz Rock. Alben wie 'Bitches Brew' und 'We Want Miles' stehen paradigmatisch für diese Zeit. In der ersten Hälfte der 70-er Jahre veränderte der Ausnahmetrompeter häufig die Besetzungen seiner Band. In großzügig angelegten Gruppenimprovisationen integrierte er die vormals 'jazzfremden' Tablas, Sitar und diverse Percussioninstrumente. Den Sound seiner Trompete veränderte er mit dem Einsatz eines WahWah-Pedals. Die psychedelisch anmutende Musik dieser Zeit polarisierte das Publikum, viele Fans des 'frühen Miles' wollten den neuen 'elektrischen' Weg nicht mitvollziehen, doch Davis zielte auf ein junges, experimentierfreudiges Publikum.

Nach längerer Zurückgezogenheit aufgrund von Drogenproblemen kehrte der 'Prince of Darkness' in den frühen 80-er Jahren mit jungen Musikern zurück, seine Band wurde zum Sprungbrett für die wichtigsten Karrieren des aktuellen Jazz. Unter seinen Schülern waren John Scofield, Kenny Garrett, Darryl Jones und Marcus Miller. Der Bassist, Multi-Instrumentalist und Produzent Miller schuf mit Miles Davis die deutlich von der aktuellen Popmusik beeinflußten Spätwerke 'Tutu' und 'Amandla'. Diese Alben zeigen in vollendeten Produktionen das Hit-Potential des Trompeters, der in zahllosen Konzerten dieses Material immer neu als elektrisierender Improvisator präsentierte. Am 28.09.1991 starb der wichtigste Musiker des Jazz wenige Wochen nach seinem letzten Konzert an einer Lungenentzündung. Das posthum veröffentlichte Album 'Doo-Bop' wurde 1992 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B Instrumental Performance' ausgezeichnet.

Booklet für Collectors' Items (2016 Remaster)

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