Miles Davis, Volume 1 Miles Davis

Album Info

Album Veröffentlichung:
1956

HRA-Veröffentlichung:
16.01.2014

Label: Blue Note Records

Genre: Jazz

Subgenre: Hard Bop

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Tempus Fugit03:49
  • 2Kelo03:17
  • 3Enigma03:21
  • 4Ray's Idea03:42
  • 5How Deep Is The Ocean04:40
  • 6C.T.A.03:17
  • 7Dear Old Stockholm04:11
  • 8Chance It03:02
  • 9Yesterdays03:43
  • 10Donna03:09
  • 11C.T.A.03:32
  • 12Woody'n You03:22
  • Total Runtime43:05

Info zu Miles Davis, Volume 1

'Miles Davis' recordings of 1951-1954 tend to be overlooked because of his erratic lifestyle of the period and because they predated his first classic quintet. Although he rarely recorded during this era, what he did document was often quite classic.

The two sessions included on this album are among the earliest hard bop recordings and would indirectly influence the modern mainstream music of the 1960s. The first session features Davis in a sextet with trombonist J.J. Johnson, altoist Jackie McLean, pianist Gil Coggins, bassist Oscar Pettiford, and drummer Kenny Clarke; highlights include 'Dear Old Stockholm,' 'Woody 'n You,' and interpretations of 'Yesterdays' and 'How Deep Is the Ocean.'

The remaining six numbers showcase Davis in a quartet with pianist Horace Silver, bassist Percy Heath, and drummer Art Blakey, really stretching out on such numbers as 'Take Off' and 'Well, You Needn't.' However, on 'It Never Entered My Mind,' Davis' muted statement (his only one on this set) looks toward his treatments of ballads later in the decade'. (Scott Yanow)

Miles Davis, trumpet
Jackie McLean, alto saxophone
J.J. Johnson, trombone
Horace Silver, piano
Gil Coggins, piano
Oscar Pettiford, bass
Percy Heath, bass
Kenny Clarke, drums
Art Blakey, drums

Recorded at WOR Studios, New York, New York on May 9, 1952
Engineered by Doug Hawkins and Rudy Van Gelder
Produced by Alfred Lion

Digitally Remastered

Kaum ein anderer Musiker vermochte die Geschichte des Jazz derart nachhaltig zu beeinflussen, wie der am 26.05.1926 in Alton, Illinois geborene und in St. Louis aufgewachsene Miles Davis. Ohne den 'Prince of Darkness' wären die meisten Schlüsselentwicklungen des Jazz ab 1950 undenkbar gewesen. Mit unnachahmlicher Intonation und sparsamer melodischer Gestaltungskraft hat sich der Trompeter den Status einer Pop-Ikone erspielt.

Seine ersten wichtigen Gehversuche machte Miles in New York, wo er mit seinem musikalischen Vorbild Charlie Parker zusammentraf, in dessen Band er umgehend spielte. 1948 leitete der Trompeter bereits seine eigene Band, die mit Arrangements von Gil Evans zu den 'Birth Of The Cool'-Sessions führte. Neben seinen freelance Arbeiten gründete Miles Davis 1955 sein erstes Quintett bestehend aus Red Garland, Paul Chambers, Philly Joe Jones und John Coltrane. In den Jahren 1963-68 formierte er das zweite große Quintet, in welchem der junge Wayne Shorter am Saxophon brillierte (mit Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams).

Die späten 60-er Jahre brachten unter Miles' Impuls die Wende hin zum Jazz Rock. Alben wie 'Bitches Brew' und 'We Want Miles' stehen paradigmatisch für diese Zeit. In der ersten Hälfte der 70-er Jahre veränderte der Ausnahmetrompeter häufig die Besetzungen seiner Band. In großzügig angelegten Gruppenimprovisationen integrierte er die vormals 'jazzfremden' Tablas, Sitar und diverse Percussioninstrumente. Den Sound seiner Trompete veränderte er mit dem Einsatz eines WahWah-Pedals. Die psychedelisch anmutende Musik dieser Zeit polarisierte das Publikum, viele Fans des 'frühen Miles' wollten den neuen 'elektrischen' Weg nicht mitvollziehen, doch Davis zielte auf ein junges, experimentierfreudiges Publikum.

Nach längerer Zurückgezogenheit aufgrund von Drogenproblemen kehrte der 'Prince of Darkness' in den frühen 80-er Jahren mit jungen Musikern zurück, seine Band wurde zum Sprungbrett für die wichtigsten Karrieren des aktuellen Jazz. Unter seinen Schülern waren John Scofield, Kenny Garrett, Darryl Jones und Marcus Miller. Der Bassist, Multi-Instrumentalist und Produzent Miller schuf mit Miles Davis die deutlich von der aktuellen Popmusik beeinflußten Spätwerke 'Tutu' und 'Amandla'. Diese Alben zeigen in vollendeten Produktionen das Hit-Potential des Trompeters, der in zahllosen Konzerten dieses Material immer neu als elektrisierender Improvisator präsentierte. Am 28.09.1991 starb der wichtigste Musiker des Jazz wenige Wochen nach seinem letzten Konzert an einer Lungenentzündung. Das posthum veröffentlichte Album 'Doo-Bop' wurde 1992 mit dem Grammy in der Kategorie 'Best R&B Instrumental Performance' ausgezeichnet.

Dieses Album enthält kein Booklet

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