More Hot Rocks (Big Hits & Fazed Cookies) The Rolling Stones

Cover More Hot Rocks (Big Hits & Fazed Cookies)

Album Info

Album Veröffentlichung:
2014

HRA-Veröffentlichung:
01.12.2014

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • 1Tell Me03:50
  • 2Not Fade Away01:49
  • 3The Last Time03:43
  • 4It's All Over Now03:27
  • 5Good Times, Bad Times02:32
  • 6I'm Free02:25
  • 7Out Of Time03:43
  • 8Lady Jane03:09
  • 9Sitting On A Fence03:04
  • 10Have You Seen Your Mother, Baby, Standing In The Shadow?02:36
  • 11Dandelion03:33
  • 12We Love You04:22
  • 13She's A Rainbow04:13
  • 142000 Light Years From Home04:47
  • 15Child Of The Moon (rmk)03:11
  • 16No Expectations03:57
  • 17Let It Bleed05:31
  • 18What To Do02:34
  • 19Fortune Teller02:20
  • 20Poison Ivy02:37
  • 21Everybody Needs Somebody To Love05:06
  • 22Come On01:50
  • 23Money02:35
  • 24Bye Bye Johnny02:12
  • 25Poison Ivy02:09
  • 26I've Been Loving You Too Long02:57
  • 27I Can't Be Satisfied03:28
  • 28Long Long While03:02
  • Total Runtime01:30:42

Info zu More Hot Rocks (Big Hits & Fazed Cookies)

When you're anthologizing the Rolling Stones, one of the first things you must accept is that you're doomed to failure. No one album can possibly tell the story of the band that's explored so many different musical avenues and recorded so many memorable songs. Still, the double-disc best of „Hot Rocks“, and this, its sequel, come perilously close. This set wisely doesn't attempt to be comprehensive. Instead, it just picks out various gems from different points in the band's development. Their R&B/roots period is well-represented by covers of 'It's All Over Now' and 'Not Fade Away.' 'She's A Rainbow' and '2000 Light Years From Home' are monuments to the band's psychedelic phase. 'No Expectations' and 'Let It Bleed' are bluesy tunes that cut to the quick, emphasizing the Stones' gift for visceral compositions and the sound that defined what was--arguably--their greatest period (the late '60s). Though HOT ROCKS is the place to turn for a comprehensive cross section of the band's biggest and most essential hits, „More Hot Rocks“ is an excellent companion piece, bringing together some of the Stones' lesser known but equally satisfying work.

'...More Hot Rocks is an exploitation reissue par excellence...' (Rolling Stone)

„Without a doubt the Stones are the definitive rock 'n' roll band. The years cannot fade, nor time alter the incredible impact that they have had (and will have) on many lives. Every cut on this two-record set is, of course, a gem containing that magic elixer that spells immortality. Flex your muscles to 'Tell Me,' 'Out of Time,' 'No Expectations' and 'Come On' (their first ever single) plus 21 more.“ (Billboard)

Mick Jagger, vocals
Keith Richards, vocals, guitar
Brian Jones, various instruments, guitar
Mick Taylor, guitar
Bill Wyman, bass
Charlie Watts, drums

Digitally remastered


Die Rolling Stones
untergruben die Moral. Sie transformierten eine Generation. Sie waren so unbequem, dass man sie zeitweise wie Staatsfeinde verfolgte. Ihren Bandnamen entlehnten sie einem Song von Muddy Waters.

Brian Jones und Co. ließen die Monster hinter den kruden Anspielungen amerikanischer Bluessongs los. Die Stones machten explizit, was der Blues nur andeutete, sie konnten es sich leisten.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock. Angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts wurde der Zen-Meister des Rocks – keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.

Als ihr erster Manager Andrew Loog Oldham sie am 28. April 1963 zum ersten Mal live auf der Bühne sah, da waren die Rolling Stones ein charismatischer Haufen innerhalb des braven britischen Blues-Revivals um Alexis Korner. Oldham wurde schnell klar, dass die Stones zu den Anti-Beatles werden mussten. Zu einer Band, die Jugendliche für sich selbst behalten konnten, wo die Eltern nicht mehr milde lächelten.

In der Tat brach ein Krieg zwischen den Beatles und den Stones um die Spitze der britischen Charts aus: „With The Beatles“ wurde abgeschossen vom titellosen Debütalbum der Rolling Stones, nach 12 Wochen fiel dieses dort gegen „A Hard Days Night“.

Bis zu ihrem „Aftermath“-Album sollten die Stones vorwiegend Songs anderer berühmt machen: Buddy Hollys „Not Fade Away“, das sie á la Bo Diddley interpretierten, oder „It´s All Over Now“ von Bobby Womack.

Nachdem Oldham Jagger und Richards dazu zwang, eigene Songs zu schreiben, lieferten die Stones 1965 mit „(I Can´t Get No) Satisfaction“ den klassischsten aller klassischen Rocksongs ab, artikulierten den Frust der Jugend im Großbritannien der Nachkriegszeit. Den Stones-Frontmann und seine Freundin Marianne Faithfull rief man zum It-Paar des „Swinging London“ aus.

Mit „Street Fighting Man“ schrieben die Stones den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem „Let It Be“ der Beatles ihr eigenes „Let It Bleed“ entgegen. Während der Aufnahmen von „Let It Bleed“ ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war.

Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor und danach Ron Wood. Das melodische Gitarrenspiel beider sollte einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Keith Richards bilden.

Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen. Routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: „Beggar´s Banquet“, „Sticky Fingers“, „Exile On Main Street“, „Goats Head Soup“ – alle damals produziert vom „unglaublichen Rhythmustypen“ Jimmy Miller.

1978 reagierten die Stones mit „Some Girls“ ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk.

„Tattoo You“ von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single „Start Me Up“ – ein jahrelang zurückgehaltener Song – das Album ins Rampenlicht.

Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum „Dirty Work“ im Schatten von „Tattoo You“, gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2.

Er habe von ihm jedes Gitarrenriff kopiert, gab Keith Richards öffentlich zu, als er 1986 Chuck Berry in die Rock´n´Roll Hall of Fame einweihte. „Sie nahmen mir meine Musik, aber sie gaben mir meinen Namen“, sagte Chuck Berry über die Stones.

Nach Erscheinen ihres 1989er-Albums „Steel Wheels“ kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der „größten Rock´n´Roll-Band der Welt“ zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte.

Flankiert von ihren starken Studioalben der 1990er: „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ – aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.

Die bisherige Studio-Diskografie der Stones schließt das Urknall-Album „A Bigger Bang“ von 2005 ab.

Die Metamorphose des Rocks – von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses, Oasis oder den White Stripes – ohne die Rolling Stones hätte das alles womöglich nicht stattgefunden.

Booklet für More Hot Rocks (Big Hits & Fazed Cookies)

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