Get Yer Ya-Ya's Out! The Rolling Stones In Concert (Live From Madison Square Garden, New York 1969) - 40th Anniversary Edition The Rolling Stones

Album Info

Album Veröffentlichung:
1970

HRA-Veröffentlichung:
24.11.2014

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Jumpin Jack Flash04:02
  • 2Carol03:46
  • 3Stray Cat Blues03:47
  • 4Love In Vain04:56
  • 5Midnight Rambler09:04
  • 6Sympathy For The Devil06:52
  • 7Live With Me03:03
  • 8Little Queenie04:33
  • 9Honky Tonk Women03:34
  • 10Street Fighting Man04:02
  • 11Prodigal Son04:03
  • 12You Gotta Move02:19
  • 13Under My Thumb03:38
  • 14I'm Free02:48
  • 15(I Can't Get No) Satisfaction05:36
  • 16Everyday I Have The Blues02:26
  • 17How Blue Can You Get05:31
  • 18That's Wrong Little Mama04:11
  • 19Why I Sing The Blues05:17
  • 20Please Accept My Love04:53
  • 21Gimme Some Loving (Instrumental)00:50
  • 22Sweet Soul Music01:17
  • 23Son Of A Preacher Man02:50
  • 24Proud Mary03:07
  • 25I've Been Loving You Too Long05:41
  • 26Come Together03:36
  • 27Land Of A Thousand Dances02:38
  • Total Runtime01:48:20

Info zu Get Yer Ya-Ya's Out! The Rolling Stones In Concert (Live From Madison Square Garden, New York 1969) - 40th Anniversary Edition

Returning to the American concert scene after a three-year layoff, the Rolling Stones recorded „Get Yer Ya-Ya's Out!“ during a triumphant two-date stand at Madison Square Garden in late November 1969 that found B.B. King and Ike & Tina Turner opening for them. Having amassed an impressive recorded output during their three years away from touring, the Stones peppered their sets with hits, including 'Honky Tonk Women,' 'Jumpin' Jack Flash,' and 'Street Fighting Man.'

Tipping their collective hats to Chuck Berry, the band also included covers of 'Carol' and 'Little Queenie' alongside more blues-influenced numbers such as 'Stray Cat Blues' and 'Love In Vain.' Having been a member of John Mayall's Bluesbreakers, new guitarist Mick Taylor parlayed his experience into some impressive slide guitar work. The pièce-de-resistance of what is arguably the best live Rolling Stones recording is the eight-minute-plus reading of 'Midnight Rambler.' Between Mick Jagger's unearthly harmonica playing and the tight interplay between Taylor and Keith Richards, the sinister vibe emanating from this song was eerie, foreshadowing the tragedy that would occur at Altamont less than two weeks later. Observant fans will catch the cover's subtle visual reference to a certain lyric from Bob Dylan's 'Visions of Johanna' from „Blonde On Blonde“.

Mick Jagger, vocals, harmonica
Keith Richards, guitars, backing vocals
Mick Taylor, guitars
Bill Wyman, bass
Charlie Watts, drums, percussion
Additional musicians:
Ian Stewart, piano on 'Carol', 'Little Queenie' and 'Honky Tonk Women'

Recorded live at Madison Square Garden, New York, New York on November 26-28, 1969. January–February 1970 (vocal overdubs)
Produced by The Rolling Stones, Glyn Johns

Digitally remastered


Die Rolling Stones
untergruben die Moral. Sie transformierten eine Generation. Sie waren so unbequem, dass man sie zeitweise wie Staatsfeinde verfolgte. Ihren Bandnamen entlehnten sie einem Song von Muddy Waters.

Brian Jones und Co. ließen die Monster hinter den kruden Anspielungen amerikanischer Bluessongs los. Die Stones machten explizit, was der Blues nur andeutete, sie konnten es sich leisten.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock. Angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts wurde der Zen-Meister des Rocks – keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.

Als ihr erster Manager Andrew Loog Oldham sie am 28. April 1963 zum ersten Mal live auf der Bühne sah, da waren die Rolling Stones ein charismatischer Haufen innerhalb des braven britischen Blues-Revivals um Alexis Korner. Oldham wurde schnell klar, dass die Stones zu den Anti-Beatles werden mussten. Zu einer Band, die Jugendliche für sich selbst behalten konnten, wo die Eltern nicht mehr milde lächelten.

In der Tat brach ein Krieg zwischen den Beatles und den Stones um die Spitze der britischen Charts aus: „With The Beatles“ wurde abgeschossen vom titellosen Debütalbum der Rolling Stones, nach 12 Wochen fiel dieses dort gegen „A Hard Days Night“.

Bis zu ihrem „Aftermath“-Album sollten die Stones vorwiegend Songs anderer berühmt machen: Buddy Hollys „Not Fade Away“, das sie á la Bo Diddley interpretierten, oder „It´s All Over Now“ von Bobby Womack.

Nachdem Oldham Jagger und Richards dazu zwang, eigene Songs zu schreiben, lieferten die Stones 1965 mit „(I Can´t Get No) Satisfaction“ den klassischsten aller klassischen Rocksongs ab, artikulierten den Frust der Jugend im Großbritannien der Nachkriegszeit. Den Stones-Frontmann und seine Freundin Marianne Faithfull rief man zum It-Paar des „Swinging London“ aus.

Mit „Street Fighting Man“ schrieben die Stones den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem „Let It Be“ der Beatles ihr eigenes „Let It Bleed“ entgegen. Während der Aufnahmen von „Let It Bleed“ ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war.

Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor und danach Ron Wood. Das melodische Gitarrenspiel beider sollte einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Keith Richards bilden.

Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen. Routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: „Beggar´s Banquet“, „Sticky Fingers“, „Exile On Main Street“, „Goats Head Soup“ – alle damals produziert vom „unglaublichen Rhythmustypen“ Jimmy Miller.

1978 reagierten die Stones mit „Some Girls“ ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk.

„Tattoo You“ von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single „Start Me Up“ – ein jahrelang zurückgehaltener Song – das Album ins Rampenlicht.

Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum „Dirty Work“ im Schatten von „Tattoo You“, gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2.

Er habe von ihm jedes Gitarrenriff kopiert, gab Keith Richards öffentlich zu, als er 1986 Chuck Berry in die Rock´n´Roll Hall of Fame einweihte. „Sie nahmen mir meine Musik, aber sie gaben mir meinen Namen“, sagte Chuck Berry über die Stones.

Nach Erscheinen ihres 1989er-Albums „Steel Wheels“ kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der „größten Rock´n´Roll-Band der Welt“ zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte.

Flankiert von ihren starken Studioalben der 1990er: „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ – aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.

Die bisherige Studio-Diskografie der Stones schließt das Urknall-Album „A Bigger Bang“ von 2005 ab.

Die Metamorphose des Rocks – von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses, Oasis oder den White Stripes – ohne die Rolling Stones hätte das alles womöglich nicht stattgefunden.

Dieses Album enthält kein Booklet

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