Live 1965: Music From Charlie Is My Darling The Rolling Stones

Album Info

Album Veröffentlichung:
1965

HRA-Veröffentlichung:
24.11.2014

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Show Intro00:20
  • 2Everybody Needs Somebody To Love00:36
  • 3Pain In My Heart02:04
  • 4Down The Road Apiece01:43
  • 5Time Is On My Side02:51
  • 6I'm Alright02:15
  • 7Off The Hook02:27
  • 8Charlie's Intro To Little Red Rooster00:33
  • 9Little Red Rooster02:36
  • 10Route 6602:44
  • 11I'm Moving On02:29
  • 12The Last Time03:10
  • 13Everybody Needs Somebody To Love (Finale)04:04
  • Total Runtime27:52

Info zu Live 1965: Music From Charlie Is My Darling

Soundtrack to the archival Rolling Stones tour documentary 'Charlie Is My Darling — Ireland 1965,' which was re-released in updated and expanded form in 2012. The album's digital release celebrates the 2013 Grammy nomination for the Best Historical Album honor that the Super Deluxe edition of Charlie Is My Darling recently received.

The Rolling Stones Live 1965: Music from Charlie Is My Darling, originally was included as a bonus CD as part of the film's Super Deluxe package. The album features 13 tracks, and is made up mostly of cover tunes that were part of The Stones' set during their historic '65 tour of Ireland. Among the songs are renditions of Solomon Burke's 'Everybody Needs Somebody to Love,' Bobby Troup's 'Route 66,' Willie Dixon's 'Little Red Rooster,' Hank Snow's 'I'm Moving On' and their own hit 'Time Is on My Side,' which was written by Jerry Ragovoy. Stones originals on the soundtrack include 'The Last Time,' the first single by the band that was penned by Mick Jagger and Keith Richards, as well as 'I'm Alright' and 'Off the Hook.'

'Charlie is my Darling was to be a sort of trial run, get-your-celluloid legs together for any forthcoming feature film and an effort on my part to keep the Stones interested in the idea of film. It would be titled Charlie is my Darling based on the fact that he was...' (Andrew Loog Oldham)

'With the realism of Charlie I tried to show they were just the lads next door. It was just a socio-realistic cinema verite film. I was really trying to portray these guys as ordinary blokes to whom something amazing had happened, who loved their music and were doing what they wanted to do.' (Peter Whitehead)

Mick Jagger, vocals, harmonica, percussion
Keith Richards, guitars, backing vocals
Brian Jones, guitars, harmonica, backing vocals
Bill Wyman, bass, backing vocals, percussion
Charlie Watts, drums


Digitally remastered


Die Rolling Stones
untergruben die Moral. Sie transformierten eine Generation. Sie waren so unbequem, dass man sie zeitweise wie Staatsfeinde verfolgte. Ihren Bandnamen entlehnten sie einem Song von Muddy Waters.

Brian Jones und Co. ließen die Monster hinter den kruden Anspielungen amerikanischer Bluessongs los. Die Stones machten explizit, was der Blues nur andeutete, sie konnten es sich leisten.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock. Angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts wurde der Zen-Meister des Rocks – keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.

Als ihr erster Manager Andrew Loog Oldham sie am 28. April 1963 zum ersten Mal live auf der Bühne sah, da waren die Rolling Stones ein charismatischer Haufen innerhalb des braven britischen Blues-Revivals um Alexis Korner. Oldham wurde schnell klar, dass die Stones zu den Anti-Beatles werden mussten. Zu einer Band, die Jugendliche für sich selbst behalten konnten, wo die Eltern nicht mehr milde lächelten.

In der Tat brach ein Krieg zwischen den Beatles und den Stones um die Spitze der britischen Charts aus: „With The Beatles“ wurde abgeschossen vom titellosen Debütalbum der Rolling Stones, nach 12 Wochen fiel dieses dort gegen „A Hard Days Night“.

Bis zu ihrem „Aftermath“-Album sollten die Stones vorwiegend Songs anderer berühmt machen: Buddy Hollys „Not Fade Away“, das sie á la Bo Diddley interpretierten, oder „It´s All Over Now“ von Bobby Womack.

Nachdem Oldham Jagger und Richards dazu zwang, eigene Songs zu schreiben, lieferten die Stones 1965 mit „(I Can´t Get No) Satisfaction“ den klassischsten aller klassischen Rocksongs ab, artikulierten den Frust der Jugend im Großbritannien der Nachkriegszeit. Den Stones-Frontmann und seine Freundin Marianne Faithfull rief man zum It-Paar des „Swinging London“ aus.

Mit „Street Fighting Man“ schrieben die Stones den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem „Let It Be“ der Beatles ihr eigenes „Let It Bleed“ entgegen. Während der Aufnahmen von „Let It Bleed“ ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war.

Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor und danach Ron Wood. Das melodische Gitarrenspiel beider sollte einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Keith Richards bilden.

Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen. Routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: „Beggar´s Banquet“, „Sticky Fingers“, „Exile On Main Street“, „Goats Head Soup“ – alle damals produziert vom „unglaublichen Rhythmustypen“ Jimmy Miller.

1978 reagierten die Stones mit „Some Girls“ ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk.

„Tattoo You“ von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single „Start Me Up“ – ein jahrelang zurückgehaltener Song – das Album ins Rampenlicht.

Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum „Dirty Work“ im Schatten von „Tattoo You“, gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2.

Er habe von ihm jedes Gitarrenriff kopiert, gab Keith Richards öffentlich zu, als er 1986 Chuck Berry in die Rock´n´Roll Hall of Fame einweihte. „Sie nahmen mir meine Musik, aber sie gaben mir meinen Namen“, sagte Chuck Berry über die Stones.

Nach Erscheinen ihres 1989er-Albums „Steel Wheels“ kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der „größten Rock´n´Roll-Band der Welt“ zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte.

Flankiert von ihren starken Studioalben der 1990er: „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ – aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.

Die bisherige Studio-Diskografie der Stones schließt das Urknall-Album „A Bigger Bang“ von 2005 ab.

Die Metamorphose des Rocks – von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses, Oasis oder den White Stripes – ohne die Rolling Stones hätte das alles womöglich nicht stattgefunden.

Dieses Album enthält kein Booklet

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