Cover Mendelssohn & Britten: Violin Concertos

Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
11.01.2019

Label: RCA Red Seal

Genre: Classical

Subgenre: Concertos

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 - 1847): Violin Concerto in E Minor, Op. 64:
  • 1Violin Concerto in E Minor, Op. 64: I. Allegro molto appassionato13:09
  • 2Violin Concerto in E Minor, Op. 64: II. Andante08:41
  • 3Violin Concerto in E Minor, Op. 64: III. Allegro molto vivace06:22
  • Benjamin Britten (1913 - 1976): Violin Concerto in D Minor, Op. 15:
  • 4Violin Concerto in D Minor, Op. 15: I. Moderato con moto - Agitato - Tempo primo10:07
  • 5Violin Concerto in D Minor, Op. 15: II. Vivace - Animando - Largamente - Cadenza08:50
  • 6Violin Concerto in D Minor, Op. 15: III. Passacaglia - Andante lento (Un poco meno mosso)14:28
  • Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840 - 1893): Sérénade mélancolique, Op. 26:
  • 7Sérénade mélancolique, Op. 2608:55
  • Total Runtime01:10:32

Info zu Mendelssohn & Britten: Violin Concertos

Auf seinem neuen Album widmet sich der Schweizer Geiger Sebastian Bohren bedeutenden Violinkonzerten aus zwei ganz unterschiedlichen Epochen: Mendelssohns e-Moll-Konzert zählt zu den geigerischen Repertoirestücken schlechthin, wohingegen das Violinkonzert des britischen Komponisten Benjamin Britten eher selten zu hören ist; es begleitet das von Andrew Litton geleitete Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Sebastian Bohren meint zu der Programmzusammenstellung: "Wir haben einen Solisten aus der "deutschen" Violintradition und ein britisches Orchester. Dies wollte ich auch mit den Werken abbilden. Das Mendelssohn-Konzert dokumentiert ein weiteres Mal meine Arbeit an den deutschen Komponisten (Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Hartmann, als nächstes dann Mozart). Das Violinkonzert von Britten, Meisterwerk eines 27jährigen, ist neben dem Konzert von Elgar das bedeutendste Violinkonzert der englischen Tradition. Interessanterweise wurde diese Kombination bisher nie gemacht, obwohl sie meines Erachtens auf der Hand liegt: Instrumentierung und Tonsprache beider Komponisten sind in gewissen Aspekten verwandt. Einige Details sind mir natürlich auch nicht entgangen: So beginnen z.B. beide Konzerte direkt mit dem Einsatz der Solovioline, die eine Melodie spinnt, sich schnell steigert und nach einer Minikadenz ins Tutti überführt - das hat Britten garantiert bei Mendelssohn abgeschaut!"

Tschaikowskys graziöse Sérénade mélancolique komplementiert das interessante Albumprogramm und bringt abschließend noch einen ganz neuen musikalischen Farbtupfer.

Sebastian Bohren, Violine
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
Andrew Litton, Dirigent




Sebastian Bohren
Jährlich 90 Konzerte als Solist und Kammermusiker führen Sebastian Bohren rund um den Globus. Er gastiert u.a. beim Sinfonieorchester Basel, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Staatskapelle St. Petersburg, dem Orchestra di Padova, dem Zürcher- und Basler Kammerorchester, dem Musikkollegium Winterthur oder dem Argovia Philharmonic unter Leitung von Heinz Holliger, Andrew Litton, James Gaffigan, Patrick Lange, Elim Chan und Gabor Takacs-Nagy. Als Solist spielt er ein breites Repertoire von Bach bis in die Moderne und wirkt vermehrt auch als Gastleiter verschiedener Kammerorchester. 2018 debütierte er beim Lucerne Festival.

Sebastian Bohrens 2016 beim Label RCA Red Seal veröffentlichte Einspielung von Beethovens Violinkonzert mit dem Ensemble Chaarts erhielt von der Fachpresse Höchstnoten. 2017 folgten Violinkonzerte von Mendelssohn, Hartmann und Schubert („Bohren & Chaarts ist erneut eine CD von hoher Künstlerischer Qualität gelungen“ NDR) sowie digitale Live-Alben mit Werken Vasks, Kancheli & Shostakovitch. Über den im Juni 2018 veröffentlichten ersten Teil einer Gesamtaufnahme der Sonaten und Partiten von Bach schrieb Concerti: „voller Esprit, geistsprühend, voller Wärme und Anteilnahme - Dass Bohren diese Meilensteine mit technischer Vollendung darbietet, versteht sich dabei von selbst“.

Die aktuelle CD kombiniert Violinkonzerte von Mendelssohn und Britten, mit dem Royal Liverpool Philharmonic unter Leitung von Andrew Litton.

Bohren ist Mitglied im Stradivari-Quartett. 2018 gastierte das Ensemble u.a. im National Center for Performing Arts Beijing, der Shanghai Symphony Hall und auf Tournee in Japan und Korea. Highlights der letzten Spielzeiten waren Auftritte in der Hamburger Elbphilharmonie, der Victoria Hall in Singapur, beim Rheingau Musikfestival oder dem Kissinger Sommer.

Seine Leidenschaft für Kammermusik pflegt Sebastian auch in der Zusammenarbeit mit u.a. Roby Lakatos, Dmitry Sitkovetsky, Thomas Demenga, Christian Poltera, Antoine Tamestit oder Benjamin Schmid.

Der in Zürich lebende Geiger ist weiterhin seiner Heimat, dem Kanton Aargau, verbunden. 2015 erhielt er ein Werkjahr des Aargauer Kuratoriums, im Sommer 2015 war er "Festival Artist“ am Festival „Boswiler Sommer“. Mit grossem Erfolg leitet er seine eigene Konzertreihe "Stretta Concerts" in Brugg.

Geboren 1987 machte Sebastian Bohren seine Matura am Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl in Zürich. Seine Ausbildung absolvierte er in Zürich, Luzern und München. Er spielt ein Instrument von G.B. Guadagnini (Parma 1776) aus Schweizer Privatbesitz.



Booklet für Mendelssohn & Britten: Violin Concertos

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