Biber: Harmonia Artificioso-Ariosa Der Musikalische Garten

Cover Biber: Harmonia Artificioso-Ariosa

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
30.10.2020

Label: Coviello Classics

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: Der Musikalische Garten

Komponist: Heinrich Ignaz Biber (1644-1704), William Young (1610-1662), Domenico Gabrielli (1659-1690)

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  • Heinrich Ignaz Franz Biber (1644 - 1704): Partia I in D Minor:
  • 1Partia I in D Minor: I. Sonata02:31
  • 2Partia I in D Minor: II. Allamande01:57
  • 3Partia I in D Minor: III. Gigue04:21
  • 4Partia I in D Minor: IV. Aria02:39
  • 5Partia I in D Minor: V. Sarabande03:05
  • 6Partia I in D Minor: VI. Finale00:48
  • Partia II in B Minor:
  • 7Partia II in B Minor: I. Praeludium01:48
  • 8Partia II in B Minor: II. Allamande - Variatio03:11
  • 9Partia II in B Minor: III. Balletto00:58
  • 10Partia II in B Minor: IV. Aria00:39
  • 11Partia II in B Minor: V. Gigue01:19
  • Partia III in A Major:
  • 12Partia III in A Major: I. Praeludium01:23
  • 13Partia III in A Major: II. Allamande01:55
  • 14Partia III in A Major: III. Amener00:58
  • 15Partia III in A Major: IV. Balletto01:02
  • 16Partia III in A Major: V. Gigue00:31
  • 17Partia III in A Major: VI. Ciacona03:31
  • Partia IV in E-Flat Major:
  • 18Partia IV in E-Flat Major: I. Sonata02:24
  • 19Partia IV in E-Flat Major: II. Allamande01:43
  • 20Partia IV in E-Flat Major: III. Trezza00:53
  • 21Partia IV in E-Flat Major: IV. Aria01:12
  • 22Partia IV in E-Flat Major: V. Canario00:34
  • 23Partia IV in E-Flat Major: VI. Gigue01:06
  • 24Partia IV in E-Flat Major: VII. Pollicinello00:20
  • Partia V in G Minor:
  • 25Partia V in G Minor: I. Intrada01:20
  • 26Partia V in G Minor: II. Aria01:43
  • 27Partia V in G Minor: III. Balletto00:31
  • 28Partia V in G Minor: IV. Gigue00:48
  • 29Partia V in G Minor: V. Passacaglia04:16
  • Partia VI in D Major:
  • 30Partia VI in D Major: I. Praeludium02:39
  • 31Partia VI in D Major: II. Aria - Variatio I-XIII13:08
  • 32Partia VI in D Major: III. Finale01:28
  • Partia VII in C Minor:
  • 33Partia VII in C Minor: I. Praeludium02:32
  • 34Partia VII in C Minor: II. Allamande01:51
  • 35Partia VII in C Minor: III. Sarabande01:40
  • 36Partia VII in C Minor: IV. Gigue01:53
  • 37Partia VII in C Minor: V. Aria01:37
  • 38Partia VII in C Minor: VI. Trezza00:45
  • 39Partia VII in C Minor: VII. Arietta variata05:56
  • Total Runtime01:22:55

Info zu Biber: Harmonia Artificioso-Ariosa

Kritiker nannten sie schon im 17. Jahrhundert eine „abgezwungene Kunst“, und in der Tat ist es auch für viele Profis heute nicht leicht, die Skordatur als intuitive Spielweise der Geige zu begreifen. Wenn aber Komponisten die Kunst der umgestimmten Saiten in Perfektion beherrschen, sind ganz neue Klangerlebnisse möglich. Heinrich Ignaz Franz Biber war ohne Frage einer der größten auf diesem Gebiet, und so bieten seine hier eingespielten sieben Sonaten tatsächlich „kunstvoll-sangliche Harmonien“, wie es der lateinische Titel verspricht. Biber schreibt in jeder Sonate andere, teils erheblich vom Üblichen abweichende Umstimmungen vor – Ergebnis sind mal wesentlich mehr, mal wesentlich weniger unter Spannung stehende Saiten, die zu einer ganz neuen klanglichen Differenzierung der scheinbar so vertrauten Streichinstrumente führen. Das Ensemble „Der musikalische Garten“ präsentiert das technisch und musikalisch perfekt.

Der Musikalische Garten




Musikalische Garten
Als das Ensemble Der Musikalische Garten 2014 seine erste gemeinsame CD mit dem Titel à 2 Violin. Verstimbt vorlegte, bescheinigte der Bayerische Rundfunk den vier Musikern des Ensembles, Karoline Echeverri Klemm, Germán Echeverri Chamorro, Annekatrin Beller und Daniela Niedhammer, eine „natürliche und frische Spielhaltung“, die einen „feinen Garten“ bisher unbekannter Musik zum Erblühen brachte. In à 2 Violin. Verstimbt widmete sich das Ensemble ganz seinem Kern-Repertoire: der großartigen, farbenreichen Klangwelt barocker Trio-Sonaten für skordierte (umgestimmte) Violinen.

Mit dieser, allgemein aus rein praktischen Gründen gemiedenen, Musik hatte das Ensemble Der Musikalische Garten bereits im Jahr zuvor für Furore gesorgt: 2013 wurde es innerhalb weniger Monate fünf Mal als Preisträger internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet. Es gewann jeweils den ersten Preis beim Internationalen H. I. F. Biber Wettbewerb (St. Florian, AT), beim 1. Internationalen Berliner Bach-Wettbewerb (DE), beim 6. Internationalen Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis (Bad Liebenwerda, DE) und den Förderpreis Alte Musik 2013 des Saarländischen Rundfunks (DE). Daneben wurde Der Musikalische Garten beim York Early Music International Young Artists Competition (UK) mit dem First EUBO Development Trust Prize für das vielversprechendste Ensemble ausgezeichnet.

So wie es in einem Garten die unterschiedlichsten Pfade und ungewöhnliche Pflanzen zu entdecken gibt, so bleiben auch die vier Musiker des Ensembles, die allesamt an der Schola Cantorum Basiliensis historische Aufführungspraxis studierten, weiter auf der Suche nach neuen musikalischen Wegen und unbekannten Pretiosen. Auf ihrer nächsten CD präsentierten sie frühklassische Raritäten aus der Musikalien-Sammlung des Basler Kaufmannes Lucas Sarasin; Mit den Concerti à 3 des italienischen Violinvirtuosen Giuseppe Antonio Brescianello brachte das Ensemble auf seiner dritten CD-Einspielung einen weiteren, lange vernachlässigten musikalischen Schatz zum Klingen.

Das Ensemble war zu Gast bei den Musikfestspielen Potsdam Sancsouci, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Händel-Haus Halle.



Booklet für Biber: Harmonia Artificioso-Ariosa

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