Feels Like Home Norah Jones

Album Info

Album Veröffentlichung:
2004

HRA-Veröffentlichung:
16.01.2014

Label: Blue Note

Genre: Jazz

Subgenre:

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Sunrise03:20
  • 2What Am I to You?03:29
  • 3Those Sweet Words03:22
  • 4Carnival Town03:11
  • 5In the Morning04:07
  • 6Be Here to Love Me03:29
  • 7Creepin' In03:03
  • 8Toes03:46
  • 9Humble Me04:34
  • 10Above Ground03:42
  • 11The Long Way Home03:13
  • 12The Prettiest Thing03:51
  • 13Don't Miss You At All03:10
  • Total Runtime46:17

Info zu Feels Like Home

Für das Album „Feels Like Home“ arbeitete die Sängerin, Songwriterin und Komponistin einmal mehr mit dem Produzenten Arif Mardin zusammen, sowie mit dem Toningenieur Jay Newland und ihrer Begleitband. Neben eigenen Songs adaptierte Norah Jones auch Songs ihrer Bandkollegen und von dem Sänger und Songwriter Richard Julian. Außerdem hat Jones einige Songs gecovert, darunter „Be Here To Love Me“ von Townes Van Zandt und Duke Ellingtons Komposition „Melancholia“, für die sie einen Text schrieb und die nun unter dem Titel „Don’t Miss You At All“ erscheint.

Norah Jones hat den größten Teil von „Feels Like Home“ mit jener Formation aufgenommen, die sie auch auf ihren Tourneen begleitet: Adam Levy und Kevin Breit (guitars), Daru Oda (keyboards/backing vocals), Lee Alexander (bass) und Andrew Borger (drums). „Ich wollte keine überproduzierte Platte machen“ erläutert die Künstlerin. „Außerdem spielt die Band nun seit zwei Jahren kontinuierlich zusammen und man fühlt sich wohl. Die Aufnahmen für das neue Album haben Spaß gemacht, weil wir uns so gut kennen. Die Herangehensweise war genauso wie beim ersten Album: Wir haben uns gute Songs ausgesucht, von denen viele von der Band selbst stammen, und versucht, die bestmöglichen Aufnahmen davon zu machen. Und mit dem Ergebnis bin ich wirklich glücklich.“

Wie schon auf ihrem Debüt deckt Norah Jones mit „Feels Like Home“ ein vielfältiges stilistisches Spektrum ab, das neben Country und Pop natürlich auch Jazz umfasst. War „Come Away With Me“ noch ausgesprochen ruhig und von Balladen geprägt, variiert Norah Jones nun das Tempo, um auch der Entwicklung ihrer Live-Auftritte Tribut zu zollen. „Die neuen Songs haben eigentlich auch alle das gleiche Tempo“, räumt Norah Jones lächelnd ein, „wir haben sie nur etwas beschleunigt“. So ist die erste Singleauskopplung, „Sunrise“, die Jones mit ihrem Bassisten Lee Alexander geschrieben hat, lebhaft und überschäumend; „Above Ground“, von Oda und Borger geschrieben, hat einen Hauch von Funk; und „In The Morning“, ein Beitrag von Levy mit Wurlitzer-Solo, zeigt eine Norah Jones, die sich mit ihrer warmen Stimme völlig dem Blues hingibt. Norah Jones: „So hört sich’s an, wenn wir rocken! Das war sogar einer der ersten neuen Songs, die wir schon früh live spielten, um das Tempo etwas zu variieren.“

Einer dieser neuen schnelleren Songs und schon geraume Zeit ein Highlight bei Konzerten ist Alexanders „Creepin‘ In“. Nachdem Norah Jones bei den Country Music Awards 2003 mit Dolly Parton in Nashville ein Duett gesungen hatte, bat sie die Countrysängerin um einen Gefallen, nämlich mit ihr im Duett diese Bluegrass- verzierte Nummer zu singen. „Wir riefen Dolly an und fragten, ob sie auf dem Album singen wolle, und sie sagte ja', erinnert sich Jones. 'Wir waren sehr nervös als sie ins Studio kam. Wir wollten nicht nur die zweite Stimme aufnehmen, wir wollten es live mit ihr aufnehmen. Sie kam und sang sich die Seele aus dem Leib. Und sie hört sich wirklich toll an.'

Ebenso aufregend war für Norah Jones die Zusammenarbeit mit dem Drummer Levon Helm und dem Organisten/Akkordeonisten Garth Hudson. Als großer Fan von The Band lud sie die beiden ins Studio ein, damit sie ihr bei den Aufnahmen zu „What I Am To You“ helfen. Dieses Stück war zwar schon aufgenommen, aber irgendetwas fehlte noch. „Schon beim zweiten Versuch hatten sie’s. Es war irre, weil sie den Song ja gerade erst gelernt hatten. Das war etwas ganz Besonderes. Das sind wirklich erstklassige Typen“, schwärmt Jones.

Viele Songs auf „Feels Like Home“ hat die Künstlerin selbst oder in Teilen geschrieben. Dazu gehört auch das vor vier Jahren entstandene „Don’t Miss You At All“, das auf dem Piano-Instrumental „Melancholia“ von Duke Ellington beruht. Live hat sie es schon oft als Solostück zum Besten gegeben, während ihre Band eine kleine Pause machte, und nun hat sie es für das neue Album aufgenommen - unter anderem, weil es eines der Lieblingsstücke des Blue-Note-Chefs Bruce Lundvall ist. „Ich hatte eigentlich gar nicht geplant, das Stück mit einem Text zu versehen. Allein der Gedanke, mich an eine Komposition von Ellington zu wagen, ließ mich in Ehrfurcht erstarren. Aber es hat mich einfach inspiriert.“

Co-Produzent Arif Mardin konstatiert: „Norahs Musik versetzt mir immer wieder Stiche ins Herz. Sie bewegt mich zutiefst.“ Und den unglaublichen Erfolg ihres Debütalbums erkärt er sich so: „Die Menschen waren einfach reif für Musik, die wirklich von Herzen kommt. Sie ist die Vorbotin einer neuen Art Popmusik, nach der sich die Zuhörer sehnen. Das Publikum braucht Künstler wie Norah Jones.“

Norah Jones, vocals, piano
Lee Alexander, bass
Andrew Borger, drums
Adam Levy, guitars
Kevin Breit, guitars
Daru Oda, background vocals

Guest Musicians:
Dolly Parton (vocals), Levon Helm (drums) and Garth Hudson (drums) of The Band, Brian Blade (drums), Jesse Harris (acoustic guitar), David Gold (viola), Jane Scarpantoni (cello), Daru Oda (flute, background vocals), Garth Hudson (accordion, Hammond b-3 organ), Rob Burger (field organ) and Tony Scherr (electric guitar).

Engineered by Jay Newland
Produced by Arif Mardin
Remastering by Bernie Grundman Mastering


Norah Jones
Norah Jones ist die Tochter von Susan Jones und Ravi Shankar. Die Sängerin hat eine Schwester. Bereits im Alter von vier Jahren zieht Norah Jones mit ihrer Mutter nach Dallas und fängt dort zwei Jahre später an, Klavierunterricht zu nehmen und spielt für einige Zeit auch Saxophon und Trompete. Mit 15 Jahren schreibt sich Jones an der Booker T. Washington High for the Performing and Visual Arts ein. Die Schule ist berühmt für die Talente, die aus der Ausbildung hervorgehen – so zum Beispiel Erykah Badu, die ebenfalls dort lernte. Das Talent von Norah Jones zeigt sich schnell: Bereits während ihrer Schulzeit erhält sie erste Auszeichnungen für ihren Gesang und ihre Kompositionen. Nach der High School geht die Sängerin 1997 an die für ihren guten Musikunterricht bekannte University of North Texas und studiert dort Jazzpiano. Nebenbei singt sie in einer Band namens Laszlo.

1999 zieht Norah Jones nach New York und gründet bald ihre eigene Band mit den Musikern Jesse Harris, Lee Alexander und Dan Rieser. Wenige Monate später nimmt die Band erste Demobänder auf und stellt die dem Label Blue Note Records vor. 2001 macht sich die Aktion bezahlt: Norah Jones und ihre Musiker unterschreiben einen Vertrag bei der Plattenfirma. Die ersten Gehversuche sind dann auch erfolgreich und finden breite Beachtung, Chart-Platzierungen erfolgen aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 2003 ist das ganz große Jahr für Norah Jones: Sie veröffentlicht ihr Album „Come Away With Me“ und die ganze Welt erstarrt in Ehrfurcht. Das Album wird noch im selben Jahr mit acht Grammy Awards ausgezeichnet. Und plötzlich ist Norah Jones weltberühmt. Ein Jahr später erscheint „Feels Like Home“ und kann nahtlos an den Erfolg anknüpfen. 2007 debütiert Norah Jones auf der Kinoleinwand in dem Film „My Blueberry Nights“, einem US-Roadmovie. Der Film eröffnet 2007 die 60. Filmfestspiele von Cannes. 2009 erscheint das mittlerweile vierte Studioalbum von Jones mit dem Titel "The Fall".

2003 und 2005 gewinnt Norah Jones insgesamt zehn Grammys. Die Single „Come Away With Me“ ist ihre erste Nummer 1 Single. „Feels like Home“ schließt daran an, ebenso wie „Not Too Late“.

Dieses Album enthält kein Booklet

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