Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
29.08.2019

Label: haenssler CLASSIC

Genre: Classical

Subgenre: Concertos

Das Album enthält Albumcover

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FLAC 96 $ 14,00
  • Franz Joseph Haydn (1732 - 1809): Cello Concerto No. 2 in D Major, Op. 101, Hob. VIIb:2:
  • 1Cello Concerto No. 2 in D Major, Op. 101, Hob. VIIb:2: I. Allegro moderato15:28
  • 2Cello Concerto No. 2 in D Major, Op. 101, Hob. VIIb:2: II. Adagio06:53
  • 3Cello Concerto No. 2 in D Major, Op. 101, Hob. VIIb:2: III. Rondo. Allegro04:44
  • Henri Casadesus (1879 - 1947): Cello Concerto in C Minor, YC98 (Attrib. J.C. Bach):
  • 4Cello Concerto in C Minor, YC98 (Attrib. J.C. Bach): I. Allegro molto ma maestoso03:37
  • 5Cello Concerto in C Minor, YC98 (Attrib. J.C. Bach): II. Adagio molto espressivo06:33
  • 6Cello Concerto in C Minor, YC98 (Attrib. J.C. Bach): III. Allegro molto energico03:57
  • Jean-Baptiste Janson (1742 - 1803): Cello Concerto in D Major, Op. 6 No. 1:
  • 7Cello Concerto in D Major, Op. 6 No. 1: I. Allegro10:30
  • 8Cello Concerto in D Major, Op. 6 No. 1: II. Adagio04:42
  • 9Cello Concerto in D Major, Op. 6 No. 1: III. Rondeau. Allegro03:20
  • Total Runtime59:44

Info zu Haydn, Bach & Janson: Cello Concertos

Valentin Radutiu zählt zu den aufstrebenden Cellisten seiner Generation und vereint intellektuelle Durchdringung mit expressiver Klangkultur. Der 1986 in München geborene Cellist Valentin Radutiu erlernte das Cellospiel von seinem Vater Emil Radutiu (Cellist des Münchner Rundfunkorchesters). Dieser war 1977 aus Rumänien geflüchtet, indem er sich mit Cello und Konzertkleidung bei einer Konzertreise seines Orchesters absetzte. Von seinem Vater lernte Valentin Radutiu seinen grundmusikalischen Zugriff und studierte später in Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen, Heinrich Schiff und David Geringas. Valentin Radutiu ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Diese Aufnahme vereint ein allseits bekanntes Cellokonzert mit zwei weniger bekannten. Das bekannte erklingt insofern partiell unbekannt, als der deutsche Komponist Tobias PM Schneid, der auch in Würzburg an der Hochschule für Musik Tonsatz unterrichtet, neue Kadenzen zu dem zweiten Haydn-Konzert verfasst hat, die deutlich unsere heutige Tonsprache äußern. Das mag ungewohnt klingen, bietet aber auch eine aktuelle Sicht. Zwar ist es nicht der Solist, aber eigentlich sollten Kadenzen ja vom Solisten beigesteuert werden, so dass es sich um eine Übertragung in die heutige Zeit handelt.

Das zweite Werk, das Konzert von Henri-Gustave Casedesus, wurde ursprünglich Johann Christian Bach zugeschrieben. Er hatte einige Werke zum Vortrag für eine Gesellschaft für historische Instrumente komponiert, um dafür Material zu haben. Dieses Werk verfasste er im Stil des Bach Sohns. Als drittes Werk kommt ein beschwingtes Werk des Haydn Zeitgenossen Jean-Baptiste-Aimé-Joseph Janson hinzu, das durch virtuose Anforderungen ebenso gefällt wie durch Frische. Schon der Vater des Solisten dieser Einspielung war Cellist, so dass der Sohn früh ersten Kontakt zum Instrument hatte. Inzwischen steht er auf eigenen Füßen. Sein Spiel zeichnet sich durch großen Klang und nuancierte Farben aus. Dabei kann er anspruchsvolle Technik ebenso makellos darbieten wie Entwicklungslinien zeichnen und den Ton schwingen lassen. Insofern bietet diese Aufnahme ein entspannt klingendes und trotzdem die Musik entwickelndes Bild. Von Langeweile und fehlender Spannung ist trotz der Schönheit keine Spur.

Das Württembergische Kammerorchester mit seinem nunmehr langjährigen Leiter Ruben Gonzales liefert dazu die spielfreudige und elegante Unterstützung.

Valentin Radutiu, Cello
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Ruben Gazarian, Dirigent




Valentin Radutiu
Von der Süddeutschen Zeitung für seinen „aufregend eigenen, energiereichen, in der Höhe berückend singenden, in den tiefen Registern stets klar konturierten, männlichen Ton“ gerühmt, zählt Valentin Radutiu zu den aufstrebenden Cellisten seiner Generation und vereint intellektuelle Durchdringung mit expressiver Klangkultur.

Der 1986 in München geborene Cellist Valentin Radutiu erlernte das Cellospiel von seinem Vater Emil Radutiu (Cellist des Münchner Rundfunkorchesters). Dieser war 1977 aus Rumänien geflüchtet, indem er sich mit Cello und Konzertkleidung bei einer Konzertreise seines Orchesters absetzte. Von seinem Vater lernte Valentin Radutiu seinen grundmusikalischen Zugriff und studierte später in Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen, Heinrich Schiff und David Geringas.

Valentin Radutiu ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Bereits 2008 erlangte er den 1. Preis des Internationalen Karl Davidov Wettbewerbes in Riga. 2011 wurde er mit dem Musikpreis der Deutschen Wirtschaft geehrt, einem der wichtigsten Nachwuchspreise für junge Musiker in Deutschland. 2012 gewann Valentin Radutiu den 2. Preis beim Internationalen Enescu-Wettbewerb in Bukarest. Ab der Spielzeit 2012/13 wurde Valentin Radutiu als „stART“-Künstler von Bayer Kultur mit Konzerten und Projektförderung unterstützt.

Mit dem Pianisten Per Rundberg hat Radutiu mehrere CD-Einspielungen veröffentlicht: Neben der 2011 erschienenen Debüt-CD liegen ein Album mit Werken von Lalo, Ravel und Magnard und die als Referenzaufnahme gerühmte erstmalige Gesamteinspielung der Werke für Violoncello und Klavier von George Enescu bei Hänssler Classic vor. Die Ersteinspielung des Cellokonzertes und der Cello-Kammermusik von Peter Ruzicka auf CD dokumentiert die intensive Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Dirigenten. Nach dem Album „Remembering the rain“ an der Seite des Jazzpianisten Benjamin Schaefer, ist zuletzt eine Einspielung klassischer Cellokonzerte mit dem Münchner Kammerorchester erschienen. Nächste Veröffentlichungen bei Hänssler Classic sind Cellokonzerte von Haydn, Janson und Christian Bach mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn sowie eine Duo-Einspielung mit dem Pianisten Evgeni Bozhanov und Werken von Rachmaninov und Tschaikowski.

Valentin Radutiu konzertiert mit Orchestern wie: Deutsches Symphonieorchester Berlin, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, MDR-Symphonieorchester, Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, Radiosymphonieorchester SWR Stuttgart, Bukarester Enescu-Philharmonie und Radio-Sinfonieorchester, Sinfonieorchester Wuppertal, Latvian National Symphony Orchestra, Prague Philharmonia, Hong Kong Sinfonietta, World Youth Symphony, Münchener und Stuttgarter Kammerorchester und Camerata Salzburg unter Dirigenten wie: Wolfram Christ, Ruben Gazarian, Gustavo Gimeno, Pablo Gonzales, Stanislaw Kochanowski, Leoš Svárovsky und Radoslaw Szulc. Er ist zu erleben in Sälen wie der Hong Kong City Hall, Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Philharmonie und Herkulessaal München und dem Atheneum Bukarest sowie bei zahlreichen Festivals (u.a. Schleswig-Holstein Musik Festival, Heidelberger Frühling, Cellobiennale Amsterdam, Intermezzo Vilnius, Hong Kong Arts Festival, SoNoRo Festival Bukarest). Zu seinen bisherigen Kammermusikpartnern zählen u.a. das Hagen Quartett, Evgeni Bozhanov, Antje Weithaas, Julian Steckel, Ib Hausmann, Diana Ketler, Alissa Margulis, Igor Ozim, Alina Pogostkina, Razvan Popovici und die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker.

Konzerthighlights 2017 sind u.a. Aufführungen des Schumann Cellokonzertes mit der Deutschen Kammerphilharmonie in der "Glocke" Bremen und Schostakowitschs 1. Cellokonzert mit der Tschechischen Philhamonie unter Leitung von Cristian Macelaru beim Enescu Festival Bukarest.



Dieses Album enthält kein Booklet

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