Homage to Bach Martin Stadtfeld

Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
07.09.2018

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Das Album enthält Albumcover

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  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Violin Partita No. 2 in D Minor, BWV 1004:
  • 1V. Chaconne (Arr. for Piano)13:39
  • Martin Stadtfeld (1980- ): Homage to Bach - 12 Pieces for Piano:
  • 2I. Prelude in C02:30
  • 3II. Choral in D-Flat06:01
  • 4III. Canonic Variations on B-A-C-H in D07:28
  • 5IV. Choral Prelude and Canon on Two Themes in E-Flat03:14
  • 6V. Minuet in E01:11
  • 7VI. Pastorella in F04:44
  • 8VII. Echo in F-Sharp02:44
  • 9VIII. Siciliano in G04:22
  • 10IX. Prelude and Fugue in A-Flat05:19
  • 11X. Ricercar in A04:49
  • 12XI. Fugue in B-Flat02:12
  • 13XII. Choral in B05:36
  • Total Runtime01:03:49

Info zu Homage to Bach

Martin Stadtfelds langjährige Beschäftigung mit der Musik Johann Sebastian Bachs trägt jetzt auch kompositorische Früchte. Auf seiner neuen CD dokumentiert er eigene Bearbeitungen und Werke, die eng um Bachs Kosmos kreisen.

Die Chaconne aus der d-Moll Partita für Solovioline BWV 1004 zählt zu den markantesten und faszinierendsten Werken der Klassischen Musik, was sich auch an einer Fülle von Bearbeitungen ablesen lässt. Robert Schumann, Johannes Brahms und Ferruccio Busoni zählen zu den prominentesten Arrangeuren dieses Werkes. Martin Stadtfeld hat sich für seine Fassung der Chaconne zwar von Busoni inspirieren lassen, gleichzeitig aber auf eine gewisse Entschlackung gesetzt, um den Farben des Originals auf dem modernen Klavier entsprechen zu können.

Im zweiten Teil seiner neuen Aufnahme präsentiert er eine zwölfteilige „Homage to Bach“, erwachsen aus seinen Improvisationen in Konzerten und auf der Basis seiner Auseinandersetzung mit dem Spätwerk Bachs, u.a. mit den 14 Kanons über einige Noten der „Goldberg-Variationen“, dem „Musikalischen Opfer“ und der „Kunst der Fuge“. „Man könnte es überspitzt ausdrücken“, klärt Martin Stadtfeld, „Bach hat in seinen letzten Lebensjahren fast nur noch Kanons geschrieben, und die haben mich in ihren Bann gezogen“.

Auf der Basis dieser Erfahrungen hat Stadtfeld nun eine Komposition aufgenommen, deren einleitendes Präludium in derselben Tonart beginnt wie das „Wohltemperierte Klavier“. Jedes der folgenden Stücke steht um jeweils einen Halbton höher, so dass das letzte Stück in h steht – wie im „Wohltemperierten Klavier“. Außerdem hat er für seinen eigenen Zyklus eine eigene Stimmung des Flügels entwickelt, die auf dieser Aufnahme und oft auch bei seinen Konzerten zu hören ist.

Formal greift Stadtfeld auf bekannte Modelle zurück, die im Barock allgemein und bei Bach im Besonderen eine Rolle gespielt haben, darunter das „Echo“ am Schluss der „Französischen Ouvertüre“, das „Siciliano“ in der Flötensonate BWV 1031 und schließlich das „Ricercar“ im „Musikalischen Opfer“. Diese Hommage ist eine Entdeckungsreise, die zu Bach hin, von Bach weg und wieder zu ihm zurückführt.

Martin Stadtfeld, Klavier




Martin Stadtfeld
hat sich in den letzten 10 Jahren als einer der führenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs etabliert. Im Jahr 2002 gewann er den ersten Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig. Sein 2004 bei Sony Classical erschienenes CD Debüt mit Bachs „Goldberg-Variationen“ gelangte auf Platz eins der deutschen Klassikcharts und wurde vielfach mit Glenn Goulds legendärer Aufnahme von 1955 verglichen. Diesem Debüt, das mit dem Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet wurde, folgten elf weitere Alben (alle Sony Classical) und drei weitere Echo-Klassik-Auszeichnungen. Im Oktober 2013 erscheint Martin Stadtfelds neue CD mit den drei ersten 'Englischen Suiten' von Johann Sebastian Bach.

Konzertauftritte führen ihn in die wichtigsten Musikzentren und zu den großen Orchestern Europas, der USA und Japans. Er konzertiert mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St Martin in the Fields, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Symphonikern, der Tschechischen Philharmonie Prag, dem Mozarteum Orchester Salzburg u.v.m. Neben regelmäßigen Auftritten auf den großen deutschen Konzertpodien gastiert er zudem in der Sumida Triphony Hall in Tokio, dem Seoul Arts Center, dem National Center of Performing Arts in Peking, im Wiener Konzerthaus und Musikverein, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam und vielen weiteren international renommierten Konzerthäusern. Bei den großen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig Holstein Musik Festival, Lockenhaus Festival, Ljubljana Festival, Festival International Echternach, der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems und dem Menuhin Festival Gstaad ist er regelmäßig zu Gast.

Ein großes Anliegen des Künstlers ist es, Kindern und Jugendlichen in Schulen den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen. So spricht Martin Stadtfeld bei regelmäßigen Schulbesuchen mit Schülern über seine Arbeit als Pianist, stellt ihnen die Musik vor und vermittelt so außerhalb des Konzertlebens auf eine unmittelbare persönliche Art die Begeisterung für klassische Musik.

Dieses Album enthält kein Booklet

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