Bruckner: Symphony No. 9 in D Minor, WAB 109 (Edition Nowak) Christian Thielemann & Wiener Philharmoniker

Cover Bruckner: Symphony No. 9 in D Minor, WAB 109 (Edition Nowak)

Album Info

Album Veröffentlichung:
2023

HRA-Veröffentlichung:
03.03.2023

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Orchestral

Interpret: Christian Thielemann & Wiener Philharmoniker

Komponist: Anton Bruckner (1824-1896)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Anton Bruckner (1824 - 1896): Symphony No. 9 in D Minor, WAB 109 (Edition Nowak):
  • 1Bruckner: Symphony No. 9 in D Minor, WAB 109 (Edition Nowak): I. Feierlich, misterioso23:23
  • 2Bruckner: Symphony No. 9 in D Minor, WAB 109 (Edition Nowak): II. Scherzo. Bewegt, lebhaft - Trio: Schnell10:29
  • 3Bruckner: Symphony No. 9 in D Minor, WAB 109 (Edition Nowak): III. Adagio. Langsam, feierlich23:46
  • Total Runtime57:38

Info zu Bruckner: Symphony No. 9 in D Minor, WAB 109 (Edition Nowak)

Der wegweisende Bruckner-Zyklus Christian Thielemanns mit den Wiener Philharmonikern wird mit Bruckners Neunter Sinfonie in der Edition Nowak fortgesetzt. Sony Classical veröffentlicht mit der Sinfonie Nr. 9 in d-moll WAB 109 den sechsten Teil der Gesamtaufnahme aller Bruckner-Sinfonien mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Christian Thielemann, der erste Bruckner-Zyklus des Orchesters unter einem einzigen Dirigenten.

»Die Behauptung, dass dieses Orchester im Grunde das einzige echte Originalklang-Ensemble für die Musik Anton Bruckners ist, dürfte unbestritten bleiben«, schwärmt »Die Presse«. Die Wiener Philharmoniker haben vier von Bruckners neun Sinfonien erstaufgeführt. Seit der Uraufführung der zweiten Sinfonie 1873 pflegen sie eine besondere Beziehung zur Musik des österreichischen Komponisten. Mit den Wiener Philharmonikern ist Thielemann dem idealen Bruckner-Klang sehr nahegekommen: voll, warm, mit feinsten Abstufungen und reich an Farben, klar, ohne harsch zu klingen und wohlkonturiert, ohne kantig zu wirken. Nur wenige Dirigenten erreichen dabei einen vergleichbaren langen Atem voller Erhabenheit und können die singuläre Klangschönheit des Orchesters, wie auch die besondere Akustik des Wiener Musikvereins werkgerecht nutzen.

Die Kritik schrieb begeistert: »Christian Thielemann entwickelt ... eine insgesamt fast fiebrige Atmosphäre. Es ist ein gewaltiges Brodeln, das er im Hin- und Herwogen von forcierter Rhythmik, warmen Kantilenen und jähen Ausbrüchen eindringlich inszeniert.« (AUDIO, 5 Sterne für Bruckners 2. Sinfonie). »Schlicht und innig, ohne falsches Pathos stellt Thielemann die Größe und Erhabenheit dieser Musik heraus. Thielemann ist eben nicht nur ein Bruckner-Kenner, sondern auch ein Bruckner-Könner«, urteilte BR-KLASSIK zu Bruckners 8. Sinfonie. Und die WAZ schreibt: »Überwältigend stimmig erfühlen die Wiener Philharmoniker diese schillernde Welt, ihre Seligkeit und ihre Abgründe. Die Aufnahme ist ein weiterer Beleg, wie klug die Wahl des Orchesters war, mit Christian Thielemann einen kompletten Bruckner-Zyklus aufzunehmen«.

Wiener Philharmoniker
Christian Thielemann, Dirigent




Christian Thielemann
wurde in Berlin in eine musikbegeisterte Familie hineingeboren. Seine berufliche Laufbahn begann er 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin. Nach Stationen in Gelsenkirchen, Karlsruhe und Hannover wurde er 1985 Erster Kapellmeister an der Düsseldorfer Rheinoper. 1988 trat er als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg an, bevor er 1997 für sieben Jahre in gleicher Position an die Deutsche Oper Berlin zurückkehrte. Von 2004 bis 2011 war Thielemann Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker. Seit Beginn der Saison 2012/2013 leitet er als Chefdirigent die Sächsische Staatskapelle Dresden. Seine Amtszeit eröffnete er vor wenigen Wochen in der Semperoper mit Dirigaten von Bruckners siebter Symphonie und Liedern von Hugo Wolf.

Christian Thielemann hat ein breites Repertoire, das von Bach bis zu Henze und Gubaidulina reicht. Seine Interpretationen des deutsch-romantischen Opern- und Konzertrepertoires gelten weltweit als exemplarisch. Seit seinem Bayreuth-Debüt im Jahr 2000 (»Die Meistersinger von Nürnberg«) hat er die Festspiele alljährlich durch Maßstab setzende Dirigate geprägt; seit 2010 ist er den Bayreuther Festspielen auch als musikalischer Berater verbunden. Bei den Salzburger Festspielen 2011 leitete Thielemann eine umjubelte Neuproduktion der »Frau ohne Schatten« von Richard Strauss.

Die Diskographie Christian Thielemanns ist umfangreich und umfasst zahlreiche Aufnahmen symphonischer Werke und Opern bei der Deutschen Grammophon. Mit den Wiener Philharmonikern erarbeitete er sämtliche Beethoven-Symphonien, deren Mitschnitte auf CD und DVD veröffentlicht wurden. Mit der Staatskapelle Dresden sind bereits Bruckners achte Symphonie, Beethovens »Missa solemnis«, die Mitschnitte der ZDF-Silvesterkonzerte 2010 und 2011, »Faust«-Kompositionen von Wagner und Liszt sowie Brahms’ erstes Klavierkonzert mit dem Pianisten Maurizio Pollini erschienen.

Ab 2013 übernimmt Christian Thielemann die Künstlerische Leitung der Osterfestspiele Salzburg, deren Orchester die Sächsische Staatskapelle Dresden sein wird.

Seit 2011 ist Christian Thielemann Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Außerdem wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Katholischen Universität Leuven (Belgien) verliehen.

Staatskapelle Dresden
Am 22. September 2008 feierte die Sächsische Staatskapelle Dresden ihr 460-jähriges Bestehen: 1548 durch Kurfürst Moritz von Sachsen gegründet, ist sie eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Bedeutende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten haben die Geschichte der einstigen Hofkapelle geprägt.

Zu ihren Leitern gehörten u.a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine »Wunderharfe« bezeichnete. Bedeutende Chefdirigenten der letzten 100 Jahre waren Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt und Giuseppe Sinopoli. Ab 2002 standen Bernard Haitink (bis 2004) und Fabio Luisi (2007-2010) an der Spitze des Orchesters. Seit der Saison 2012/2013 ist Christian Thielemann Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle. Erster und bislang einziger Ehrendirigent des Orchesters war von 1990 bis zu seinem Tod im April 2013 Sir Colin Davis. Myung-Whun Chung trägt seit der Spielzeit 2012/2013 den Titel des Ersten Gastdirigenten.

Richard Strauss war der Staatskapelle mehr als sechzig Jahre lang freundschaftlich verbunden. Neun seiner Opern, darunter »Salome«, »Elektra« und »Der Rosenkavalier« wurden in Dresden uraufgeführt; seine »Alpensinfonie« widmete er der Staatskapelle. Auch zahlreiche andere berühmte Komponisten schrieben Werke, die von der Staatskapelle uraufgeführt wurden bzw. ihr gewidmet sind. An diese Traditionknüpft das Orchester seit 2007 mit dem Titel »Capell-Compositeur« an. Nach Hans Werner Henze trägt diesen Titel in der Spielzeit 2013/2014 der Komponist Wolfgang Rihm.

Die Sächsische Staatskapelle ist in der Semperoper beheimatet und hier pro Saison in etwa 260 Opern- und Ballettaufführungen zu hören. Hinzu kommen ca. 50 symphonische und kammermusikalische Konzerte sowie Aufführungen in der Dresdner Frauenkirche. Als eines der international begehrtesten Symphonieorchester gastiert die Staatskapelle regelmäßig in den großen Musikzentren der Welt.

Seit 2013 ist die Sächsische Staatskapelle Dresden das Orchester der Osterfestspiele Salzburg, deren Künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann liegt. Die Staatskapelle engagiert sich auch in der Region: Seit Oktober 2008 ist sie Patenorchester des Meetingpoint Music Messiaen in der Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec. Im September 2010 rief sie darüber hinaus die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch (Sächsische Schweiz) mit ins Leben, die sich – als einziges Festival weltweit – jährlich dem Schaffen des Komponisten Dmitri Schostakowitsch widmen.

2007 erhielt die Sächsische Staatskapelle Dresden als bislang einziges Orchester in Brüssel den »Preis der Europäischen Kulturstiftung für die Bewahrung des musikalischen Weltkulturerbes«.



Booklet für Bruckner: Symphony No. 9 in D Minor, WAB 109 (Edition Nowak)

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