The Girl from Uddevalla Sylvia Vrethammar

Album Info

Album Veröffentlichung:
2017

HRA-Veröffentlichung:
24.03.2017

Label: Chaos

Genre: Jazz

Subgenre: Vocal

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 16,50
  • 1Só Danço Samba03:33
  • 2That's the Way of the World04:30
  • 3Moonlight03:17
  • 4The World Is Calling04:07
  • 5Samba for Vinicius02:52
  • 6The Copaflat03:37
  • 7My Açucena04:01
  • 8The Samba in Me04:05
  • 9Outra Vez03:37
  • 10Time to Say Hello04:14
  • 11Eu Sei Que Vou Te Amar03:27
  • 12The Girl from Ipanema04:18
  • Total Runtime45:38

Info zu The Girl from Uddevalla

"Wenn eine Sängerin ihr Album und sich selbst als „The Girl from Uddevalla“ bezeichnet, dann ist dies mehr als der Hinweis auf ihren schwedischen Geburtsort. Dahinter verbirgt sich – unausgesprochen und doch präsent – ein weiterer zweiter Ort, eine Art Sehnsuchtsort. „The Girl from...“: Diese drei Worte reichen uns, um wie aus der Pistole geschossen das vierte zu ergänzen, „Ipanema“ - jenen mit Träumen und Phantasien behafteten Stadtteil und gleichnamigen Strand Rio de Janeiros.

Seit mehr als vier Jahrzehnten ist Sylvia Vrethammar auf den Bühnen dieser Welt erfolgreich unterwegs. Sie lebt in Deutschland und in Schweden, doch zuhause fühlen kann der Gesang-Star aus Schweden sich auf der ganzen Welt – Musik ist ihr Leben! Und eine besondere musikalische Herzensheimat ist Brasilien für sie.

Die junge Sylvia Vrethammar begeistert sich schon in jungen Jahren für die Musik eines Antonio Carlos Jobim, eines João Gilberto und Luiz Bonfá und für die melancholische Poesie eines Vinícius de Moraes. Der 1964 veröffentlichte Jobim/de Moraes-Song „The Girl from Ipanema“ mit Astrud Gilberto und Stan Getz wird zu einem Welt-Hit. Es verwundert kaum, dass „The Girl from Ipanema“ auch im Repertoire des „Girl from Uddevalla“ auftaucht. Hinter jenem „Girl from Ipanema“ verbarg sich übrigens keine Phantasiegestalt, ihr bürgerlicher Name ist Helo Pinheiro – geboren wenige Tage vor Sylvia Vrethammar.

„Dieses Lied war ein absolutes „Muss“ für mich auf diesem Album. Nach all den Jahren, die ich dieses Lied auf der Bühne gesungen habe, war es einfach an der Zeit, eine ganz persönliche Version dieses Kultsongs aufzunehmen.“, so Sylvia selbst.

Die Sängerin aus Uddevalla lernt schon früh jenen Sehnsuchtsort Ipanema kennen. 1970 reist sie als Vertreterin Schwedens zum Festival Internacional da Canção nach Rio de Janeiro. Kurz darauf tritt Vrethammar mit der brasilianischen Samba-Formation Trio Pandeiros de Ouro in Skandinavien auf und gilt dort von nun an als „Queen of Samba“. 1985 nimmt sie das Album Rio de Janeiro Blue ebendort auf, u.a. mit dem Akkordeonisten Sivuca, dem Gitarristen Ricardo Silveira und Schlagzeuger Paolo Braga. Ebenfalls beteiligt ist der Mundharmonika-Virtuose Toots Thielemans, einer der passioniertesten Freunde brasilianischer Musik. Auch als der Bossa Nova-Boom längst abgeklungen ist, pflegt Vrethammar diese musikalische Liebesbeziehung weiter, die eben nicht eine kurze Affäre sein sollte, sondern bis heute andauert.

Viele von uns träumen davon, einmal nach Brasilien zu reisen. Daheim eine Caipirinha zu genießen, bringt uns da nicht sehr viel weiter. Sylvia Vrethammar alias The Girl from Uddevalla indes schafft es, uns bis ans Ziel dieser Träume mitzunehmen. In ein Land, das lange Zeit allenfalls einmal im Jahr weltweit in den Medien auftauchte (mit dem Karneval in Rio), jedoch in den letzten Jahren dank der Fußball-WM und der Olympischen Spiele ins Zentrum einer globalen Öffentlichkeit geriet, uns die Lebensfreude näher brachte, aber auch mit den Problemen des Landes konfrontierte - Wirtschaftskrise, Korruption, Armut, Kriminalität, Umweltsünden. Musik verbessert die Welt – diesem Glauben geben wir uns nur allzu gern hin, er ist aber ein Trugschluss. Doch Musik kann dazu beitragen, dass wir uns öffnen und das zelebrieren, was nicht trotz, sondern gerade angesichts aller Probleme so wichtig ist: Lebensfreude." Monika Schumacher

Sylvia Vrethammar, Gesang
Frank Chastenier, Klavier
Bruno Müller, Gitarre
Christian von Kaphengst, Bass
Magnus Lindgren, Holzblasinstrument
Thomas Heinz, Schlagzeug
Alfonso Garrido, Percussion
Rüdiger Baldauf, Trompete




Sylvia Vrethammar
Geboren wird Sylvia in Uddevalla, einem kleinen Ort an der schwedischen Westküste, als Tochter von Harald und Britta Vrethammar. Später zieht sie mit ihrer Familie in die Landeshauptstadt Stockholm.

Schon früh startet ihre musikalische Karriere, bereits als 16-Jährige erhält sie mehrere Preise bei Amateur-Festivals. Trotz dieser Erfolge entscheidet Sylvia sich zuerst für einen anderen Weg und schließt eine Ausbildung zur Kinderpsychologin ab.

Doch die Musik lässt die junge Frau nicht mehr los – ihr kometenhafter Aufstieg als Künstlerin beginnt 1969 mit der ersten Albumveröffentlichung TYCKER OM DEJ. Während eines Auftritts im Stockholmer Club Gyllene Cirkeln wird ein Fernsehproduzent auf sie aufmerksam und gibt ihr direkt eine erste eigene Personality Show im schwedischen Fernsehen. Fernsehunterhalter Lennart Hyland sieht die Ausstrahlung dieser Show und entscheidet vom Fleck weg Sylvia als Co-Host für seine enorm populäre Sendung Hylands Hörna zu engagieren.

Von nun an geht es Schlag auf Schlag, ein Engagement folgt auf das nächste – und Sylvia wird als offizielle schwedische Vertreterin zum International Song-Festival in Rio de Janeiro entsandt. Eine musikalische Initialzündung für die junge schwedische Künstlerin Sylvia Vrethammar! In Brasilien entwickelt sie eine große Liebe und Leidenschaft für den Samba und andere südamerikanische Rhythmen – voller Tatendrang will sie mit der brasilianischen Samba-Gruppe Trio Pandeiros De Ouro diese Musik auch in ihr Heimatland bringen. Unter der Leitung ihres damaligen Ehemannes und Produzenten Rune Öfwerman organisieren sie eine Tour durch ganz Schweden. Der Erfolg dieser Tournee ist sensationell – fortan feiern die Medien Sylvia Vrethammar als ihre Samba-Queen.

Von Stund an ist die Welt ihr zuhause. Eine ihrer vielen Tourneen rund um den Globus bringt Sylvia auch in die ehemalige Sowjetunion – für die Künstlerin eine besonders berührende Erfahrung. Denn auch hier bilden die Menschen lange Schlangen um ihre Bühnenshow zu sehen.

1974 erreicht ihre englische Original-Version des Mega-Hits Y VIVA ESPAÑA die Spitze der englischen Charts und bleibt für 39 Wochen ununterbrochen in der Hitliste, was ihr einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde sichert.

In Concert heißt Sylvia Vrethammars erste Personality-Show im deutschen Fernsehen. Die nächste Stufe ihrer Karriere beginnt mit unzähligen Auftritten auf deutschen Bühnen und im Fernsehen. Sylvia wird so populär, dass der legendäre Bandleader und Komponist Bert Kaempfert (Strangers in the Night) sie als Gast-Star in seine Sendung einlädt. Nach dieser Show tourt Sylvia mit ihm und seinem Orchester durch Deutschland, die Schweiz und England.

Fulminanter Schluss- und Höhepunkt dieser Tournee ist das Konzert in der Royal Albert Hall in London. Übrigens der Ort, an dem die gefeierte schwedische Opern-Diva Kristina Nilsson 1897 ihren letzten öffentlichen Auftritt hatte. Kristina Nilsson ist Sylvias Urgrosstante…!

Wieder zurück in Rio beginnt Sylvia zeitgleich ihre Arbeit am Album RIO DE JANEIRO BLUE sowie mit dem dazugehörigen Fernsehfilm RENDEZVOUS IN RIO; musikalisch begleitet wird sie dabei von Weltklasse-Kollegen wie dem Harmonika-Zauberer Toots Thielemans und dem brasilianischen Akkordeon-Magier Sivuca. Direkt im Anschluss folgen Konzertreisen nach Argentinien, Kolumbien und – wenig später, ein weiterer Höhepunkt – eine Einladung nach China, wo Sylvia unter anderem das erste schwedische Hotel in Xian einweiht.

1983 lernt sie bei der Produktion eines Fernsehkonzertes im legendären Berns in Stockholm Georgie Fame (Bonnie & Clyde) kennen – schon bei dieser ersten Zusammenarbeit beschließen sie, noch im gleichen Sommer ihr gemeinsames Album IN GOODMANSLAND aufzunehmen. Zur gleichen Zeit wird in Deutschland RICARDO veröffentlicht – einer der Titel, die schon bald zum Evergreen avancieren.

Auch als Moderatorin macht Sylvia im Heimatland ihres höchst erfolgreichen Produzenten Heinz Gietz (Pigalle, Musik liegt in der Luft) Furore – so in der Fernsehshow Kiel International. 1989 kommt die letzte gemeinsame Produktion mit Heinz Gietz, ihr deutsches Album FRAU IM BESTEN MANNESALTER auf den Markt. Heinz Gietz stirbt im gleichen Jahr – Sylvia verliert mit ihm nicht nur einen Produzenten sondern auch einen guten Freund. Unterdessen wird Sylvia in Schweden zu einer der zehn schönsten Frauen des Landes gewählt.

1990 macht sie Deutschland zu ihrem zweiten Wohnsitz. Ihre deutsche CD LADYLIKE wird veröffentlicht und wenige Jahre später die von der Kritik hochgelobte CD SOMETHING MY HEART MIGHT SAY, auf der sie nur von ihrem langjährigen Gitarristen Rune Gustafsson begleitet wird. Dieses Album feiert eine Auswahl von Songs ihres breiten Repertoires in der intimen, klassischen Atmosphäre der Begegnung von Stimme und Sologitarre.

Mitte der 90er Jahre trifft Sylvia Vrethammar auf den schwedischen Jazzpianisten Jan Lundgren und sein Trio – es ist der Beginn eines höchst kreativen gemeinsamen Schaffensprozesses. Unvergessen zum Beispiel die Show zusammen mit dem Jan Lundgren Trio im weltberühmten Tropigala-Club des Fontainbleau Hotel in Miami, USA. So schreibt der dänische Journalist Krister Branding über diesen Abend: „Sylvia Vrethammar kam mit einer solchen Ausstrahlung und Routine auf die Bühne, wie sie nur große Stars zu bieten haben! Sylvia Vrethammar ist schlichtweg eine Weltklassekünstlerin. So ist es!“

2002 ist Sylvia gleich mit zwei, fast parallel produzierten, Alben präsent – SAMSTAG NACHT und FALLER FÖR DEJ kommen in Deutschland und Schweden auf den Markt. Beide Alben unterscheiden sich grundlegend voneinander – beiden gemeinsam jedoch ist eine phänomenale musikalische Bandbreite, die sowohl mit Sylvias deutschen als auch mit ihren schwedischen Texten perfekt harmoniert. Im gleichen Jahr kehrt Sylvia auf die Bühne des Eurovision Song Contest zurück, wo sie nach 28 Jahren wieder einen bejubelten Auftritt hat. Die Kooperation mit Jan Lundgren und seinen Musikern intensiviert sich derweil und entwickelt sich so erfolgreich, dass Sylvia sich entschließt ein gemeinsames Album aufzunehmen und erstmalig auch als Produzentin verantwortlich zu zeichnen. 2005 entstehen diese Aufnahmen in Sylvias Sommerhaus und werden im Frühjahr 2006 unter dem Titel CHAMPAGNE auf CD veröffentlicht.

40 Years On Stage – so der Name von Sylvia Vrethammars großem Jubiläumskonzert im Cirkus in Stockholm 2009. Während 2 ½ Stunden empfängt und präsentiert der schwedische Gesangsstar Weggefährten ihrer außergewöhnlichen Karriere und Künstlerfreunde wie Georgie Fame, Hector Bingert und Jan Lundgren, unterstützt von der phänomenalen Roger Berg Big Band. Die Show wird in HD und 5.1 Sound mitgeschnitten und später für TV und DVD aufbereitet.

2011 wartet erneut mit einer Überraschung – und einer völlig neuen Erfahrung – für die Künstlerin auf. Im Duett mit dem schwedischen Popstar Kristian Attila nimmt sie ihren Song MAGDALENA (Livet före döden) auf. Die Resonanz der Fans und Aufmerksamkeit im Rundfunk ist außerordentlich, weshalb sie sich entscheiden, der Tonaufnahme ein Video unter der Regie von Daniel Jilgenstedt folgen zu lassen.

Im Sommer 2012 übernimmt Sylvia eine Rolle in Schwedens populärster Fernsehserie Så mycket bättre. Nach der Ausstrahlung von neun Episoden im Winter 2012 bekommt das Format zwei Kristall-Preise für Schwedens bestes Entertainment Programm verliehen. Die dazugehörige CD erreicht mit den Verkäufen Doppel-Platin.



Dieses Album enthält kein Booklet

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