Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
19.04.2018

Label: recordjet

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Franz Liszt (1811 - 1886): 5 piano pieces (S. 192):
  • 1Sehr langsam (5 piano pieces; S. 192/1)03:20
  • 2Lento assai (5 piano pieces; S. 192/2)03:17
  • 3Sehr langsam (5 piano pieces; S. 192/3)02:10
  • 4Andantino (5 piano pieces; S. 192/4)00:58
  • 5Sospiri! (5 piano pieces; S. 192/5)02:46
  • Resignazione (S. 187a):
  • 6Resignazione (S. 187a)01:38
  • La lugubre gondola (S. 200/2):
  • 7La lugubre gondola (S. 200/2)08:58
  • Sancta Dorothea (S. 187):
  • 8Sancta Dorothea (S. 187)02:09
  • Via Crucis: Les 14 Stations de la Croix (S. 504a):
  • 9Vexilla Regis (Via Crucis; S. 504a/1)03:55
  • 10Jésus est condamné à mort (Via Crucis; S. 504a/2)01:14
  • 11Jésus est chargé de la Croix (Via Crucis; S. 504a/3)01:51
  • 12Jésus tombe pour la première fois (Via Crucis; S. 504a/4)01:33
  • 13Jésus rencontre sa très sainte Mère (Via Crucis; S. 504a/5)02:09
  • 14Simon le Cyrénéen aide Jésus à porter sa Croix (Via Crucis; S. 504a/6)02:12
  • 15Sancta Veronica (Via Crucis; S. 504a/7)02:07
  • 16Jésus tombe pour la seconde fois (Via Crucis; S. 504a/8)01:31
  • 17Les femmes de Jérusalem (Via Crucis; S. 504a/9)02:23
  • 18Jésus tombe une troisième fois (Via Crucis; S. 504a/10)01:30
  • 19Jésus est dépouillé de ses vêtements (Via Crucis; S. 504a/11)01:26
  • 20Jésus est attaché à la Croix (Via Crucis; S. 504a/12)00:41
  • 21Jésus meurt sur la Croix (Via Crucis; S. 504a/13)05:42
  • 22Jésus est déposé de la Croix (Via Crucis; S. 504a/14)03:35
  • 23Jésus est mis dans le sépulcre (Via Crucis; S. 504a/15)05:13
  • Total Runtime01:02:18

Info zu Liszt

Die späte Klaviermusik von Franz Liszt zeichnet sich im Vergleich zur virtuosen Überschwänglichkeit früherer Werke durch eine ausgesprochene Sparsamkeit der musikalischen Mittel aus. In der Hinwendung zum Glauben (»Sancta Dorothea«) übt Liszt bewusst Verzicht (»Resignazione«), findet jedoch trotzdem nur schwer Trost (»Die Trauergondel«). Kein Wunder, dass das Meisterwerk »Via Crucis« jahrzehntelang unaufgeführt blieb, war es doch seiner Zeit aufgrund der progressiven Harmonik und Form meilenweit voraus. Andere Werke wie die »Fünf Klavierstücke« finden nur selten den Weg auf die Bühne. Lars David Kellners modernes, dunkles Liszt-Album mit Lichtblicken!

Lars David Kellner, Klavier




Lars David Kellner
wurde in Weiden in der Oberpfalz (Süddeutschland) geboren. Im Alter von 7 Jahren erhielt er von seinem Vater den ersten Klavierunterricht, in den Folgejahren von dem tschechischen Musikpädagogen Franz Ondrušek. Während seiner musikalischen Ausbildung von 1985 bis 1995 bei Erich Appel (Konservatorium Nürnberg) errang der Pianist beim Wettbewerb »Jugend musiziert« wiederholt Preise auf Landesebene. Seine solistische Ausbildung ergänzte er durch fortlaufende Teilnahme an internationalen Meisterkursen für Kammermusik (Eckart Besch, Klaus Schilde). Weitere Anregungen erhielt er von Elza Kolodin in Freiburg. Im Jahre 1996 setzte Lars David Kellner seinen musikalischen Werdegang bei Karl-Hermann Mrongovius an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Nach seinem Abschluß als Konzertpianist im Jahr 2000 erwarb Lars David Kellner zusätzlich eben dort sein Diplom als Musikpädagoge.

Seit vielen Jahren konzertiert Lars David Kellner vorwiegend im süddeutschen Raum, u. a. im Gasteig München. Schwerpunkte seines Repertoires bilden dabei slawische Musik (Leoš Janácek, Modest Mussorgsky, Sergei Prokofiev), Werke der Romantik (Frédéric Chopin, Franz Liszt, Robert Schumann) sowie französische Meister (Claude Debussy, Maurice Ravel, Erik Satie).

Seine Liebe zur Musik Sergei Rachmaninovs und die intensive Auseinandersetzung mit dessen Liedwerk führte zur engen Zusammenarbeit mit Sängerinnen wie Susanna Proskura oder Marina Ushchapovskaya. Um Rachmaninovs Lieder auch dem deutschsprachigen Publikum näherzubringen, adaptierte Lars David Kellner einige russische Liedtexte in seine Muttersprache. Diese Gedichte kommen bei den Aufführungen regelmäßig zum Vortrag. Rachmaninovs »Lieder ohne Opuszahl« erschienen 2015 bei Sikorski Musikverlage Hamburg.

Im Jahr 2010 nahm Lars David Kellner Werke von Modest Mussorgsky am berühmten Horowitz-Flügel auf, darunter die Welt-Ersteinspielung des ‚Gnomus‘ in der Urfassung des Komponisten. Die kompletten »Bilder einer Ausstellung« wurden 2011 durch Lars David Kellner in ihrer ursprünglichen Fassung uraufgeführt. Geprägt durch seinen tschechischen Klavierlehrer Franz Ondrušek bekam Lars David Kellner bereits im Kindesalter einen intensiven Zugang zur Musik Leos Janáčeks. Für den Künstler ist es von größter Bedeutung, musikalische Werke umfassend zu durchdringen. Nach intensivem Quellenstudium erfolgte daher die Einspielung sämtlicher Klavierwerke Janáceks in deren ältesten Fassung, darunter auch einige Welt-Ersteinspielungen. In den Jahren zwischen 2011 und 2016 erfuhren diverse Stücke Janáčeks ihre Uraufführung, u. a. bei Rezitalen im Gasteig München.

Da sich Lars David Kellner als Tastenkünstler im weiten Sinne versteht, bringt er seine pianistischen Fähigkeiten seit einigen Jahren auf Tasteninstrumenten jeglicher Couleur zur Geltung: In seinen Rezitalen spannt er den Bogen von so unterschiedlichen Instrumenten wie dem Toy Piano über den Konzertflügel bis hin zur Orgel. Einen besonderen Stellenwert in Kellners Wirken nimmt neuerdings das Harmonium ein, auf dem er bereits einige Solo- und Liedwerke uraufgeführt oder erstmals eingespielt hat und damit einen aktiven Beitrag zu dessen Revitalisierung leistet.

Mehrere Tonträger mit Solo-Werken von Frédéric Chopin bis Marko Tajčević sind bei verschiedenen Labels bereits erschienen.

Neben seiner pianistischen Ausbildung ist Lars David Kellner auch approbierter Arzt und seit vielen Jahren in einer psychiatrischen Klinik bei München tätig. Ein Teil seines Berufsbildes umfaßt die musiktherapeutische Arbeit mit chronisch kranken Patienten.

Seit vielen Jahren arbeitet Kellner als freier Mitarbeiter in der Abteilung für Mollusken der Zoologischen Staatssammlung München. Neben wissenschaftlichen Publikationen in internationalen Fachzeitschriften hat er eine für die Wissenschaft neue Schneckenart beschrieben und sie zu Ehren Sergei Rachmaninovs benannt.



Booklet für Liszt

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