I Didn't Pay For It Elise Frank
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
21.01.2026
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
Coming soon!
Danke, dass Sie sich für dieses Album interessieren. Sie können das Album noch nicht kaufen. Dafür schon mal reinhören!
Tipp: Nutzen Sie unsere Merkliste-Funktion.
- 1 I'm Smoking 04:43
- 2 How Did I 04:08
- 3 Car Dealer 05:29
- 4 Double Lovin' 03:22
- 5 She's A Bird 04:23
- 6 I Didn't Pay For It 03:12
- 7 Bullfrog Blues 03:46
- 8 Your Kind 04:15
- 9 Here Comes The Blues 04:17
- 10 If You Need Me 04:24
- 11 Twice On Sunday 06:12
Info zu I Didn't Pay For It
Elise Frank ist eine Sängerin, die man nicht so schnell vergisst. Eine Songwriterin, die sich von der Masse abhebt. Eine fesselnde Performerin, die erst nachlässt, wenn die letzte, schmerzerfüllte Note ertönt ist. In den letzten fünf Jahren hat sie bei ihren Auftritten unter dem Namen FRANK überall für Aufsehen gesorgt. Nun geht sie mit ihrem zweiten Soloalbum I Didn't Pay For It mit Vollgas voran – und zeigt, dass sie bereit ist, die Musikwelt im Sturm zu erobern.
Aufgenommen in einer extrem intensiven Woche im Herbst 2025 ist I Didn't Pay For It kein technisch ausgefeiltes oder gar glattpoliertes Blues-Album, sondern eines, das – ganz bewusst – vor roher Energie und Emotionen nur so sprüht. „Der Sound ist gewollt minimalistisch, ein Produzieren im klassischen Sinn hat kaum stattgefunden“, sagt Frank, die als Élise Lounici in Tarbes, einer kleinen französischen Stadt nahe der spanischen Grenze, geboren wurde. Laut ihr soll Musik (insbesondere der Blues) möglichst „organisch“ und „menschlich“ sein, daher lehnt sie den aktuellen Trend zu stark bearbeiteten Klängen ab. „Wir haben nicht die Takes ausgewählt, in denen die Musiker am saubersten gespielt haben, sondern diejenigen, in denen etwas passiert ist. Es ist mir völlig egal, ob ich die besten Musiker habe oder eine Gitarrenheldin bin. Mein einziges Ziel ist es, Emotionen auf möglichst authentische Weise zu vermitteln, ohne jede Künstlichkeit.“
Mit dabei im Studio waren ihre langjährigen Rhythmusgruppe Sébastien Gaschard (Schlagzeug) und Josselin Fleury (Bass) sowie die preisgekrönte Gitarristin Laura Chavez (Vanessa Collier, Mitch Ryder), deren Leadgitarre zur Magie der Platte beiträgt. Vor allem prägt Franks erdig-kernige Gitarre den Sound. „Eine alte Strat direkt aus dem Verstärker, ohne Pedale“, lächelt sie. Ihre krachenden Akkorde untermalen stimmungsvolle, langsam brennende eigene Stücke, die mitunter an den gespenstischen Reiz der Cowboy Junkies oder Grace Slick aus der Jefferson-Airplane-Ära erinnern. Ordentlich Gas geben kann sie aber auch, wie bei ihrer aufgeladenen Version des oft gecoverten „Bullfrog Blues“.
„Ich wollte etwas Einzigartiges schaffen, das an manchen Stellen mehr mit Punk gemeinsam hat als mit Blues. Vor allem sollte es ungeschliffen bleiben“, erklärt sie. „Zum Glück teilte mit mir auch der Toningenieur Michael Murauer diese Vision. Er hat mir sehr geholfen, meine Vorstellungen zu verwirklichen.“
Die selbst geschriebenen Songs auf I Didn't Pay For It entstanden in den letzten vier Jahren zu unterschiedlichen Zeiten und an den unterschiedlichsten Orten. Sie basieren meist auf realen Erfahrungen. Das Lied „She's a Bird“ erzählt beispielsweise die Geschichte einer unabhängigen jungen Frau, die nach Lust und Laune von einem Abenteuer zum nächsten eilt. Während ihre unkonventionelle Lebensweise von vielen missbilligt wird, sieht die Frau selbst nichts Falsches daran, ein unbeschwertes Leben zu führen. „Dieser Song kam mir in den Sinn, als ich nach einer durchfeierten Nacht nach Hause ging“, erinnert sich Frank. „Ich hatte zu viel Zeit damit verbracht, die frustrierten Blicke der Männer zu beobachten, die diesen ‚Vögeln der Freiheit‘ galten.“
In „Your Kind“ richtet Frank erneut ihren scharfen Blick auf ein Mitglied des anderen Geschlechts. „Es handelt sich um einen Mann, der mit 30 das Mutterhaus verlässt und weder ein Ei braten noch eine Waschmaschine bedienen kann. Er macht sich dann auf die Suche nach einer Frau, die gleichzeitig Geliebte und Ersatzmutter für ihn sein würde.“ Frank schrieb das bissige „Car Dealer“ als Rache an einem zwielichtigen Automechaniker, dessen Doppelspiel ihre erste Irlandtournee zwischenzeitlich zum Stillstand gebracht hatte. „I'm Smoking“ und „Twice On Sunday“ sind neuere Stücke, in denen es um die Liebe, die Einsamkeit, die Leidenschaft und die Sehnsucht geht.
Dann gibt es noch das nachdenkliche „How Did I“, das aus Franks Zeit als Straßenmusikerin in Frankreich stammt. „Es kam mir eines Morgens in den Sinn, als ich mich fragte, was zum Teufel ich dort draußen eigentlich mache. Es ist ein einfacher Song, geschrieben in der Hoffnung, dass ich irgendwann den Durchbruch schaffe und, dass ich weiterhin daran glaube.“
Nachdem ihr zweites Album nun fertig ist, kann Frank auf diese Zeit zurückblicken und erkennen, dass sich die Mühen gelohnt haben. Die Bandmitglieder „Seb“ und „Jo“ haben sie auf jedem Schritt begleitet und haben geliefert, als es darauf ankam, die Platte aufzunehmen. „Sie sind viel mehr als nur Begleitmusiker, die ihre Parts spielen“, sagt sie über den Beitrag ihrer Rhythmusgruppe zum Album. „Sie kennen und spielen diese Songs seit dem Moment ihrer Entstehung.“ Die rohe Energie, Emotion, Spontaneität und Power – alles Elemente, die I Didn't Pay For It ausmachen – sind also kein glücklicher Zufall. Sie sind das logische Endergebnis, wenn gleichgesinnte Musiker in einem Raum stehen, alles geben und mit einem gemeinsamen Ziel Musik machen. „Für uns gibt es keinen anderen Weg“, sagt Frank – zufrieden, dass ihr neuestes Album, das widerspiegelt, was in ihr brennt.
Elise Frank, Gitarre, Gesang
Josselin Fleury, Bass
Sébastien Gaschard, Schlagzeug
Elise Frank
geboren als Élise Lounici am 1. Januar 1996 in Tarbes (Frankreich), ist Sängerin, Gitarristin und Songwriterin mit einer unverwechselbaren Stimme und einem Sound, der unter die Haut geht. Schon als Teenager schrieb sie ihre ersten Songs, doch richtig aufblühte sie als Frontfrau der Band Spooky Poppies, mit der sie 2019 ein erstes EP-Release feierte.
Während der Covid-Zeit begann für Elise ein neues Kapitel: Sie machte aus einem kleinen Zimmer ein kreatives Labor und brachte ihre Musik direkt auf die Straße. Dort fand sie zurück zu ihrem Gefühl, zu echten Worten und zu dem rauen, ehrlichen Gitarrensound, der ihre Musik bis heute auszeichnet. Ihr Stil verbindet tiefen amerikanischen Blues mit der Energie des Garage Rock der 90er und 2000er – ungeschliffen, authentisch und ohne Kompromisse.
2022 kehrte sie mit einem Power-Trio auf die Bühne zurück und sorgte sofort für Aufmerksamkeit. Zusammen mit Cristal Production, die sie seitdem begleiten, erfüllte sie sich noch im selben Jahr einen Traum: Eine Tour in Irland, dem Land, in dem Live-Musik ein Zuhause hat. Diese Reise bestätigte ihr, dass ihre Musik weiter hinaus in die Welt gehört.
Zurück in Frankreich nahm Elise – damals noch unter dem Namen FRANK – ihr erstes komplett selbst produziertes Album auf: I’m a Phony and a Fraud (2023). Gemeinsam mit Thom Carlton (Gitarre), Colin Pradier (Bass) und Sébastien Gaschard (Drums) entstand ein Debüt, das von Fans wie Medien begeistert aufgenommen wurde, sogar von Rock & Folk. Das Album brachte sie auf große Bühnen und Festivals, darunter das legendäre Cognac Blues Passions, wo auch Buddy Guy spielte. Außerdem durfte sie für Künstler*innen wie Robert Finley, Delgres, Gaëlle Buswel, Moundrag und Ben L’Oncle Soul eröffnen.
2024 machte der Name FRANK auch international die Runde. Ihr Auftritt beim Rory Gallagher Festival in Irland wurde zu einem ihrer wichtigsten Momente und zeigte: Elise ist eine Live-Künstlerin durch und durch. Ohne großes visuelles Brimborium setzt sie auf das, was zählt – Emotion, Spontanität, Echtheit. Diese Haltung brachte ihr Einladungen zu großen Bluesfestivals in ganz Europa ein – von Großbritannien bis Polen. Zudem wurde sie im renommierten Nachschlagewerk L’Encyclopédie du Rock en France erwähnt.
Im selben Jahr komponierte sie die Musik für den Dokumentarfilm Targuia von Leïla de Artese Benhadj.
2025 folgte ein weiterer großer Schritt: Elise unterschrieb bei Ruf Records, trat der Booking Agantur On The Road Again bei und nennt sich seither offiziell Elise Frank. Ihr neues Album I Didn’t Pay For It erscheint mit Josselin Fleury (Bass), Sébastien Gaschard (Drums) und einem besonderen Gast: Gitarristin Laura Chavez.
Mit diesem Album im Gepäck geht Elise 2026 mit der Blues Caravan auf große Europatour – besonders viele Shows wird es in Deutschland geben.
Booklet für I Didn't Pay For It
