Franz Schubert: Große Symphonie in C-Dur, D 944 KlangVerwaltung & Enoch zu Guttenberg

Cover Franz Schubert: Große Symphonie in C-Dur, D 944

Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
04.05.2018

Label: Farao Classics

Genre: Classical

Subgenre: Orchestral

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Franz Schubert (1797 - 1828): Große Symphonie in C-Dur, D 944:
  • 1Große Symphonie in C-Dur, D 944: Andante. Allegro, ma non troppo 12:00
  • 2Große Symphonie in C-Dur, D 944: Andante con moto13:40
  • 3Große Symphonie in C-Dur, D 944: Scherzo. Allegro vivace – Trio09:54
  • 4Große Symphonie in C-Dur, D 944: Finale. Allegro vivace 11:27
  • Total Runtime47:01

Info zu Franz Schubert: Große Symphonie in C-Dur, D 944

20 Jahre Orchester KlangVerwaltung: „Schlaglichter“ von Andreas Reiner, Konzertmeister der KlangVerwaltung: Wir beginnen das Konzert mit Bachs D-Dur-Suite. Der Applaus danach will nicht enden - und endet auch nicht, bevor wir die berühmte Air wiederholen. Zugabe nach dem ersten Stück... So erlebt in Peking.

Nach vielen Konzerten im Wiener Musikverein sind wir sicher, dass dieser der beste Saal ist, den wir kennen. In Bostons Symphony Hall zweifeln wir an dieser Feststellung, im NCPA in Peking ebenfalls, auch in Montreal und Seoul. Das schönste, beste Konzert? Johannes-Passion mit Enoch zu Guttenberg in London und Herrenchiemsee. Tschaikowskys Fünfte mit Heinrich Schiff. Schumanns Violinkonzert mit Thomas Zehetmair.

Das schlechteste Konzert? Gab es auch - mir ist zum Glück entfallen, wann und wo und mit welchem Werk...

Das aufregendste Konzert? Beethovens Siebte in Lima - ohne Dirigent. Das spektakulärste Konzert? Beethovens Fünfte vor 15.000 Zuhörern mit Kent Nagano.

Die schönste Konzertreise? Da gab es so viele... Aber vielleicht doch USA und Kanada mit Enoch zu Guttenberg. Nur berühmte Konzertsäle - mit dem besonderen Erlebnis einer Standing Ovation in der ausverkauften New Yorker Carnegie Hall.

Mit großer Dankbarkeit schauen wir auf 20 Jahre zurück. Und nach über 500 Konzerten auch mit Schmunzeln: „KlangVerwaltung? Mit dem Namen haben Sie keine Chance!“

Schuberts ‚Große Symphonie‘ - voll von „himmlische Längen“ (Zitat Robert Schumann)

Franz Schubert hat seine „Große Symphonie“, die lange Zeit als unausführbar galt, selbst nie gehört. Sie wurde erst über 10 Jahre nach seinem Tod von Mendelssohn Bartholdy im Gewandhaus zu Leipzig uraufgeführt. Drahtzieher dafür war Robert Schumann, der bei einem Besuch bei Schuberts Bruder Ferdinand die Komposition im Nachlass entdeckte und Kapellmeister Mendelssohn für eine Aufführung begeistern konnte.

„Diese Symphonie hat unter uns gewirkt wie nach den Beethoven'schen keine noch. Hier ist, außer meisterhafter Technik der Komposition, noch Leben in allen Fasern, Kolorit bis in die feinste Abstufung, Bedeutung überall, schärfster Ausdruck des Einzelnen, und über das Ganze endlich eine Romantik ausgegossen, wie man sie schon anders woher bei Schubert kennt.“ Robert Schumann Enoch zu Guttenberg macht in dieser Sinfonie kompromisslose Aussagen über das Menschsein, über die Gewalttätigkeit unserer Realität, die doch durchsetzt ist mit innigster Schönheit. Eine moderne und packende Neuinterpretation.

KlangVerwaltung
Enoch zu Guttenberg, Dirigent




Enoch zu Guttenberg
Bequem hat er es sich nie gemacht. Enoch zu Guttenberg ist seinen eigenen Überzeugungen gefolgt, ist nie einfach nur mit, sondern oft genug gegen den Strom geschwommen. Als einer der herausragenden Dirigenten unserer Zeit hat er sich mit der Musik auf eine Weise auseinandergesetzt, die Publikum und Kritiker aufgerüttelt und ihm zugleich internationale Achtung verschafft hat. Sowohl als Symphoniker als auch als Interpret der großen Sakralwerke setzten seine Aufführungen wichtige Akzente in der eigenen Laufbahn und auf den bedeutenden internationalen Bühnen: So dirigierte Enoch zu Guttenberg u.a. die Staatskapelle Berlin, die Bamberger Symphoniker, das NDR Sinfonieorchester, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, das MDR Sinfonieorchester und das Nouvelle Orchestre Philharmonique Paris.

Zwei Ensembles sind es im Besonderen, die Guttenbergs künstlerische Idee und musikphilosophische Ansätze als gemeinsame Anliegen umsetzen: die von ihm seit 1967 geleitete Chorgemeinschaft Neubeuern und das Orchester KlangVerwaltung, dessen künstlerischer Leiter er seit 1997 ist. Mit dem Orchester KlangVerwaltung, das sich aus Musikern führender Symphonie- und Opernorchester, aber auch international bekannten Solisten und Kammermusikern zusammensetzt, ist Enoch zu Guttenberg seit einigen Jahren weltweit unterwegs.

Für Enoch zu Guttenberg und seine ihm verbundenen Ensembles sind die Symbiose aus dem fundierten Wissen um die jeweilige historische Aufführungspraxis, der unbedingten, zwingenden Inhaltsorientierung und der hieraus erwachsenden Emotionalität Grundlage ihrer Interpretation. Dies gilt für alle bedeutenden Werke des Barock, der Wiener Klassik, aus Romantik und Spätromantik sowie für Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Große gemeinsame Erfolge feierte Guttenberg zusammen mit der Chorgemeinschaft Neubeuern und der KlangVerwaltung nicht nur bei allen bedeutenden nationalen Festivals, sondern auch im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam, 2009 in China bei Konzerten im Rahmen des Hongkong Music Festivals und des Beijing Music Festivals sowie 2012 in St. Martin in the Fields in London. Ein Höhepunkt im Konzertjahr 2010 war die Aufführung von Verdi´s "Messa da Requiem" zu Ehren von Papst Benedikt XVI im Vatikan. Zwei große Konzertreisen mit seinen beiden Ensembles bestimmten das Jahr 2016: die Asien-Tournee mit umjubelten Konzerten in Peking, Seoul und Suwon und die Tournee nach Kanada und USA. Die Konzerte dort gestalteten sich zu einem wahren Triumphzug: „standing ovations“ in den großen Häusern in Montreal, Toronto, Philadelphia und Boston - und vor allem auch in der Carnegie Hall in New York.

Seit dem Jahr 2000 ist Enoch zu Guttenberg Intendant der Internationalen Herrenchiemsee Festspiele. Als künstlerischer Leiter kreierte Guttenberg zusammen mit dem Dramaturgen Klaus J. Schönmetzler hier ein singuläres Konzept, das nicht nur von seiner Persönlichkeit und seinen Überzeugungen geprägt ist, sondern zugleich die besondere Historie der Lokalität einbezieht.

Obwohl die Musik immer im Zentrum seiner Aktivität und Kreativität liegt, seine Mitwelt hat Guttenberg niemals aus den Augen verloren. Ob als beharrlicher Mahner und Visionär in Sachen Umweltpolitik oder als erfolgreicher Förderer der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Ost und West - geprägt durch sein Elternhaus war die Verbindung von politischem und künstlerischem Engagement für Enoch zu Guttenberg stets Verpflichtung. Für seine Arbeit wurde er über die Jahre mit etlichen Auszeichnungen, darunter der Deutsche Kulturpreis und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, geehrt. Der Rheingau Musik Preis 2017 geht im Jubiläumsjahr ihres 50jährigen gemeinsamen Bestehens an ihn und die Chorgemeinschaft Neubeuern.

Enoch zu Guttenbergs musikalisches Wirken wird mittlerweile durch zahlreiche Funk- und Fernsehproduktionen sowie CD-Einspielungen dokumentiert. Für die Einspielung von Anton Bruckners Symphonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische" erhielt er zusammen mit dem Orchester KlangVerwaltung den ECHO Klassik in der Kategorie "Sinfonische Einspielung des Jahres", Musik des 19. Jahrhunderts.



Booklet für Franz Schubert: Große Symphonie in C-Dur, D 944

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