Other Animal


Biographie Other Animal


Peter Meyer
“Es gibt wohl kaum einen vergleichbaren Gitarristen in Deutschland, der so vielseitig orientiert ist und so schöpferisch arbeitet wie Peter Meyer“, schreibt das Musikmagazin Sound and Image. Die Jazzthetik bezeichnet ihn als „Meister der Sounds“.

Seit 2004 lebt der Gitarrist und Komponist Peter Meyer in Berlin, wo er bei Kurt Rosenwinkel am Jazz Institut Musik studierte. Mit seinem Ansatz, sämtliche Einflüsse aus Jazz-Improvisation, experminentellen Klängen, Prog- und Indierock, Elektronik und Neuer Musik zu verschnmelzen, hat er eine eigene, nie dagewesene Stimme entwickelt, die zu den wichtigsten einer neuen Musikergeneration zählt. So wurde er gleich zweimal für den Echo Jazz nomminiert (2015 und 2017).

Gemeinsam mit seinem Bruder, Bernhard Meyer, gründete Peter Meyer 2010 das „Melt Trio“ zusammen mit Schlagzeuger Mortiz Baumgärtner. Deren Alben „Melt“, „Hymnolia“ & „Stroy“ wurden von der Fachwelt in den höchsten Tönen gelobt. So spiele es laut Jazzpodium „ in einer ganz eigenen Liga“ und gehöre „zu den verblüffendsten innerhalb der aktuellen Jazz-Szene.” (Rondo). 2016 dokumentierte ARTE Tracks das Konzert des Melt Trios im Donau 115. Neben seinen eigenen Projekten spielt Peter Meyer u.a. in den Bands von Johanna Borchert, Lea W. Frey, Dan Freeman und Carlos Bica.

2018 erscheint das Debütalbum des gemeinsamen Quartett der beiden Meyer Brüder mit Jim Black & Wanja Slavin.

Bernhard Meyer
Der Bassist Bernhard Meyer lebt seit 2003 in Berlin und ist dort über die letzten Jahre zu einem wichtigen Bestandteil der jungen, aufregenden Jazzszene geworden. Sein spezielles Spiel und sein markanter Sound auf dem halbakustischen E-Bass machen ihn zu einer einzigartigen Stimme innerhalb in der Jazzwelt. Seine Band „Melt Trio“ wurde für die Alben „Melt“, „Hymnolia“ & „Stroy“ von der Presse in höchsten Tönen gelobt und mittlerweile dreifach für den Echo Jazz nominiert. Bernhard Meyer hat ein Masterstudium für Komposition bei John Hollenbeck am Jazzinstitut Berlin absolviert und konnte so auch kompositorisch zu einer reiferen und individuellen Ausdrucksform finden. Er spielt(e) u.a. in den Projekten John Hollenbeck`s „DrumsBassBassBassDrums“, Kurt Rosenwinkel`s „E.Coli“, Eric Schäfer`s „The Shredzs“, Claudio Puntin`s „Sepiasonic“ und ist zudem ein langjähriger Bestandteil der Band um die Sängerin Lea W Frey. 2016 ist eine Duo Aufnahme mit John Hollenbeck entstanden und für Wanja Slavin`s „Lotus Eaters“ nahm er an der Seite von Nasheet Waits auf. Im kommenden Jahr 2018 werden nach langer Zeit erstmals wieder zwei neue eigene Band Projekte präsentiert: Das gemeinsame Quartett der beiden Meyer Brüder mit Jim Black & Wanja Slavin. Und „Murmuration“, die erste Band als alleiniger Bandleader, ein Quintett mit Claudio Puntin (Klarinette), Julius Heise (Vibraphon, Perc), Peter Meyer (Git) & Andi Haberl (Drums).

Wanja Slavin
Mit vorgefahrenen oder sicheren Fährten des Mainstream kann Wanja Slavin wenig anfangen. Stattdessen bahnt er sich mit einer gelungenen Mischung aus profunder Musikalität und gesundem Selbstbewußtsein, aus Eigensinn und verlässlicher Intuition seinen eigenen Weg.“ Das stellte die Münchner TZ 2007 nach einem Konzert des damals gerade 20jährigen fest. „Zwischen Genie und Wahnsinn“ (SZ) changiere seine Musik und er sei die „Hoffnung“ oder gar die „Zukunft des deutschen Jazz“. Er gewann einige Nachwuchspreise (einen 2. Preis bei „Jugend Jazzt“, den „New Generation“-Förderpreis des Bayerischen Rundfunks und den 2. Preis Gasteig Musikwettbewerb).

Es ist ihm gelungen, sich zu lösen von dem Nimbus des saxofonistischen Ausnahmetalents. In den vergangenen Jahren hat er eine eigene Ästhetik und schlüssige musikalische Sprache gefunden in der vielgesichtigen, aktuellen Jazzszene und ist zu einer der absolut hörenswerten Stimmen seiner Generation geworden.

In verschiedenen Konstellationen spielte er mit Musikern wie Kenny Wheeler, Joachim Kühn, Peter Evans, Franz Ferdinand, Axel Dörner, Jochen Rückert, Ben van Gelder, Alexander von Schlippenbach, John Schröder, Pablo Held, Johannes Lauer, Christian Lillinger, Petter Eldh, Rainer Böhm, Kalle Kalima, Ronny Graupe, Ralph Alessi, Jim Black, Zhenya Strigalev, Nasheet Waits oder Bill McHenry.

Jim Black
geboren 1967, wuchs in Seattle gemeinam mit seinen langjährigen musikalischen Begleitern Chris Speed, Andrew D’Angelo and Cuong Vu auf. Nachdem sie ihre persönliche und künstlerische Beziehung in verschiedenen Bands in Seattle gefestigt haben, zog es sie 1985 nach Boston, wo Black an der Berklee School of Music studierte. In Boston gründeten Black, Speed, und D’Angelo Human Feel gemeinsam mit dem Gitarristen Kurt Rosenwinkel. Sofort bekam diese Band viel Beachtung der Jazzwelt in Boston, New York und darüber hinaus.

1991 zog Black gemeinsam mit seinen Bandkollegen von Human Feel nach New York, wo sie die Musikszene von Downtown elektrifizierten. Schnell wurde er zu einem der vielbeschäftigesten Sidemans der Stadt. In seiner frühen New Yorker Zeit wurde er von den angesagtesten Bands gefeatured. Unter anderem Tim Berne’s Bloodcount, Ellery Eskelin’s Trio, and Dave Douglas’s Tiny Bell Trio. Mit diesen Bands und Künstlern wie Uri Caine, Dave Liebman, Nels Cline, Steve Coleman, Tomasz Stanko, and Laurie Anderson, war er in den folgenden 15 Jahren beinahe durchgängig auf Tour und im Studio.

In den letzten Jahren begeisterte Black seine Fans als Leader einer der progressivsten Bands der Welt, AlasNoAxis, gemeinsam mit Chris Speed, Hilmar Jensson and Skúli Sverrisson.



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