TRAVELOGUE (feat. Coco Rouzier)


Biographie TRAVELOGUE (feat. Coco Rouzier)


Werner Tian Fischer
wuchs in einer Zeit auf, in der das Radio der Schlüssel zur weiten Welt der Töne war: Dylan, die Beatles und die eindringlichen Töne eines Santanas, McLaughlins oder eines Zappas liessen ihn zur Gitarre greifen. Der ursprüngliche Autodidakt bildete sich über die Jahre am Hot Club de Jazz in Lissabon, an der Swiss Jazz School in Bern und am Berklee College of Music in Boston weiter. 2002 erhielt er das Solisten-Werkjahr der Luzerner Dienemann-Stiftung.

Mit Tom Etter ("Züri West") gründete er in den 1990er Jahren die international erfolgreiche Folk-Pop-Gruppe Starfish. Deren viel beachtete Tonträger ermöglichten der Band während Jahren ein Tournee-Leben quer durch die Schweiz und weite Teile Nordeuropas. Nach einem mehrjährigen Studienaufenthalt an der nordamerikanischen Ostküste kehrte er 2003 in die Schweiz zurück. 2007 organisierte er die Schweizer Tournee der Sam Trümpy Memorial Jazz Coalition, einem transatlantischen Oktett, das sich der Musik des herausragenden Tenoristen verschrieben hat. Seit 2004 ist er immer wieder auf Tournee in China: Tournee durch Heilongjiang & Beijing 2004, Sommerolympiade 2008 in Beijing, MIDI-Festivals in Shanghai und Beijing 2011, Beijing International Blues Festival 2011, 2012, 2013 (mit Shun Kikuta) & 2014, Grammy All Stars in Chengdu 2013, Ordos World Music Carnival (Inner Mongolia) & Xixia Music Festivals in Zhongwei & Yinchuan (Ningxia) 2014 (mit der Big John Blues Band).

Mit seinem eigenen Jazzprojekt Travelogue, bei dem die schwedische Sängerin Sophie Dunér und der Saxofonist Jürg Wickihalder mitwirken, war er im Herbst 2011 auf Tour in China und Europa, im Gepäck die CD „Chinese Soul“ (Altrisuoni AS 292). Das Folgealbum „The Light Is On“ erschien im Frühjahr 2016 auf PBR Jazz (PBR J300).

Werner lebt abwechslungsweise in Luzern und Beijing, wo er u.a. Mitglied von Big John's Blues Band war, der Hausband des legendären CD BLUES CAFE & an der Beijing Midi School of Music unterrichtete. Er ist Teil von Zhang Lings International CD Blues Band, die chinesische und internationale Stars wie Song Zuying, Tan Jing, Diane Schuur, Pattie Austin, Yolanda Adams, Jody Watley, Shawn Colvin, Rodney Crowell, Richard Marx, Leo Sayer, Michael Bolton & Lang Lang auf ihren Konzerten in China begleitet. In der Schweiz unterrichtet er an der Musikschule der Stadt Luzern. Der gelernte Historiker betätigt sich auch publizistisch, in den letzten Jahren vor allem mit Recherchen zur Schweizer Jazzgeschichte.

Werners warmer und sinnlicher Gitarrensound rührt daher, dass er seine Gibson L5 Wes Montgomery Gitarre mit einem Pick aus Halbedelstein spielt. Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehören Wes Montgomery, Ed Bickert und Philip Catherine auf der jazzigen, John Scofield, Albert King und Cornell Dupree auf der mehr groovigen, bluesigen Seite.

Coco Rouzier
has been pouring out her own special brew of straight-ahead swinging Jazz in a soulful way for audiences around the globe for almost 20 years. Previous residencies at various 5 Star hotels/venues have included The Shangri-la China World Summit Wing Hotel in Beijing, CJW Jazz & Blues Bar in Shanghai, The Jazz Bar in Edinburgh, Scotland, as well as festivals and private events around the globe!

Some say it started at the famous Apollo Theater in Harlem, New York City where many of the legends of Soul music made a name for themselves. However, there is only one name that truly mattered to her... Ella Fitzgerald! Others say it was the talent competitions and pageants she entered in as a young girl that gave her the stage confidence she needed allowing her to win the biggest pageant of her lifetime. Coco was crowned Miss H.D. Woodson Sr. High School Queen of 1984!

However, those that knew her growing up in the capitol city of the United States of America - Washington, DC as Debra Worsley, knew by the tender age of 4 that she would be a star. She began simply by imitating the sounds that came from her talented mother - who inspires her daily before hitting the stage.

She joined the Concert Choir in Jr. High school and worked most summers in Musical Theater. That prepared her for a new chapter in her career - CABARET! The Concert choir taught her harmony. Musical Theater taught her acting. Cabaret taught her how to have an intimate relationship with audiences. New York was also the place where Coco discovered Jazz. She was hired as the Lead Female Vocalist with The Jerry Kravat NY Orchestra (Tribeca Rhythm) for New York’s high society weddings and corporate events in Manhattan's most prestigious hotels, restaurants and landmarks. After receiving offers to sing in Europe, she began a great adventure that would lead her to some of the countries where Jazz legends and Soul singers performed decades before her. Labeled "The Soulful Songstress" has never lost her way in the music. Coco has been steady, soulful, sassy, sophisticated and s'wonderful!

Jürg Wickihalder
lebt als Saxofonist und Komponist in Zürich. Jazzschule Luzern 1989-92, Berklee College of Music 1992-95. Zusammenarbeit mit Steve Lacy, Joe Viola, George Garzone, Irène Schweizer, Pierre Favre, Hans Koch, Ulrich Gumpert, Evan Parker, Barry Guy, Lucas Niggli u.a.

Leiter des ‚Jürg Wickihalder Overseas Quartet’ (CD ‚Furioso’, Intakt 153), des ‚Jürg Wickihalder European Quartet’ featuring Irène Schweizer (CD „Jump“, Intakt 194), des"Jürg Wickihalder Orchestra" (CD „Narziss & Echo“, Intakt 209), Duos mit den Pianisten Chris Wiesendanger (CD „A Feeling For Someone“, Intakt 134) und Irène Schweizer (CD "Spring", Intakt 234, 2014). U.a. Mitglied beim "Barry Guy New Orchestra" (GB), beim "Uli Gumpert Quartett" (D), beim "Virgil Moorefield Pocket Orchestra" (USA) und bei "Werner Fischer’s Travelogue" (CD „Chinese Soul“, Altrisuoni AS 292). Trio mit Barry Guy und Lucas Niggli. Gewinner zahlreicher Kompositions- und Solistenpreise u.a. Aufnahme in die Dean’s List des Berklee College of Music, 18th Annual Student Award der US-Musikzeitschrift „Down Beat“, Nomination zum „Selmer Paris Artist“. Zahlreiche Publikationen und Konzerttourneen.

Roberto Domeniconi
lebt als Pianist und Komponist in Zürich und unterrichtet an der Jazzschule in Luzern. Bewegt sich in den Bereichen improvisierte Musik, Jazz und Komposition. Aufnahmen oder/und Konzerte mit: Saheb Sarbib, Mark Whitecage, Melvin Butler, Matt Garrison, Hans Koch, Bruno Amstad, Fredy Studer, Butch Morris, Jan Schlegel, und >>Vierklang mit Peter Schärli, Christian Weber und Norbert Pfammatter, „Der Grosse Bär“ 1984-85: Musikproduktionen für das Jugendtheater Spatz&Co. Gewinner Jazz&Rock Festival Augst 1985 mit Gabriel Schiltknecht und Ljubo Majstorovic. Prägende erste Begegnung mit Irène Schweizer.

Stipendien der Stadt Schaffhausen und zweieinhalb jähriges Musikstudium in Boston USA. Diploma in Jazzcomposition. Studien bei Dean Earl (spielte mit Sonny Stitt, Charlie Parker), Herb Pomeroy (arrangierte und spielte für Duke Ellington), Ed Tomassi (Improvisation), Tom Rhea (forschte mit Bob Moog). Konzerte mit Saheb Sarbib, Mark Whitecage.

Kompositionen, CD „all this dark matter“ und Tour mit „Blue Library of Bubbles“ (mit David Boato, Lars Lindvall: tp- Dan Fox, Andreas Mittermayer/Giancarlo Giannini tromb., Nat Su/Joe Cunningham/ Rodrigo Botter Majo, Melvin Butler/Ewald Hügle, Jacques Szwarcbart/Otmar Kramis-saxes, Giovanni Moltoni-g, RD-p, Matthew Garrison/Herbie Kopf-eb, Norbert Pfammatter/Mamoru Sakata-dr) Seit 1992 Workshops und Piano an der Jazzschule Luzern. Piano Solo CD „Campo di Anime“1996 Solo CD „Musik für Astronauten“ (mit 4-Spur Tonband) 2000 Verschiedene Formationen mit: Bruno Amstad, Hans Koch, Butch Morris, Fredy Studer, Bobby Burri, Christy Doran, Achim Escher, Flo Götte, Jan Schlegel. CD’s „Musik für Astronauten“ 2003 (mit Hämi Hämmerli am Bass) und „Raumzeit“ 2006 >>Vierklang mit Peter Schärli, Christian Weber und Norbert Pfammatter.

Gabriel Schiltknecht
erreichte bereits als junger Musiker internationalen Ruhm, als Schlagzeuger der Band Schildpatt sowie der Musiker René Bardet und Urs Blöchlinger. Er spielte an grossen Festivals in Montreux, Zürich, Berlin, Sidney und Miami sowie an den Weltausstellungen in Tsukuba (Japan) und Sevilla. Von 1991 bis 1998 lebte Schiltknecht in Ghana, wo er mit afrikanischen Musikern spielte und aufnahm. Darunter Alain 'Dodzi' Apaloo, Atongo und Bernard Woma. 1999 tourte er mit seinem Bruder Roland in Bolivien, und im Sommer 2004 im Iran. Heute lebt und arbeitet er in Braunwald GL.

Fredi Meli
lebt Sleepy Hollow (New York, USA). Jazzschule Zürich und St. Gallen, Berklee College of Music (1995-98). Studierte bei John Lockwood, Bruce Gertz und Christian McBride. Spielte u.a. mit Lionel Loueke, Christoph Grab, Daniel Schenker, Elmar Frey und Adrian Pflugshaupt. Mit seiner Band „The Blacktails“ durfte er eine ausverkaufte Show im legendären Iridium Jazz Club in Manhattan, spielen. Aktuelle Projekte: KJ Denhert (award winning urban folk-jazz artist), Ray Blue Trio, Travelogue, Neal Spitzer's Rockwood Rhythm Band, Duke Baxter Band, The Blacktails.

Patrik Schwitter
begann 1987 als Tonassistent im Ebony Studio in Wohlen, einem der damals gefragtesten Tonstudios in der Deutschschweiz, und war ab 1989 dessen Geschäftsführer und Chief-Engineer. Im Sommer 1990 gründete er seine eigene Firma Gamma Recording, die in den folgenden Jahren über fünfhundert Tonträger produzierte (darunter auch das gelbe Album von Züri West mit dem Hit ‚i schänke dr mis härz’). Daneben wirkt er seit 1997 als Gastdozent beim Zepra (Zentrum für professionelle Audiotechnik). Als langjähriger Freelancer produzierte er auch in vielen anderen Studios, mit mobiler Aufnahmetechnik traf man ihn schon zwischen Franche Comté, Stuttgart und dem Klöntal in den Glarner Alpen an.

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