Scholl, Kelly, Stolz, Clement, Grutzka, Botos, Gutenberg Soloists, Neumeyer Consort & Felix Koch


Biographie Scholl, Kelly, Stolz, Clement, Grutzka, Botos, Gutenberg Soloists, Neumeyer Consort & Felix Koch


Felix Koch
Der Cellist, Dirigent und Musikpädagoge Felix Koch studierte Orchestermusik, Alte Musik sowie Musikpädagogik in Mannheim, Karlsruhe und Frankfurt/M. Als Solist und Kammermusiker ist er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und Stipendiat renommierter Förderinstitutionen (u.a. Kulturpreis der Stadt Saarbrücken, Musikpreis des BDI, Telemannpreis Magdeburg) und war u.a. mit seinen Ensembles „Mediolanum“ und „Neumeyer Consort“ neben Rundfunk und CD-Produktionen bei bedeutenden europäischen Festivals und Musikzentren (u.a. Schleswig Holstein-Musik Festival, Bachfest Leipzig, Telemann-Festtage Magdeburg, Resonanzen Wien, Luzern-Festival, Berliner Philharmonie), sowie nach Yaroslavl (Russland), Brüssel, Turin, Mailand und New York zu Gast.

Felix Koch ist künstlerischer Leiter der concertogether-Konzerte des „Forum Alte Musik Frankfurt am Main“. Er wurde als Dozent für Historische Aufführungspraxis zu Kursen u.a. an die Musikhochschulen Mannheim, Saarbrücken und zum Schleswig Holstein Musik- Festival Orchester, sowie als Dirigent zur Rheinischen Philharmonie Koblenz und dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim eingeladen.

2004 übernahm er einen Lehrauftrag für Musikvermittlung/ Konzertpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie 2008 die Projektleitung von „Primacanta - Jedem Kind seine Stimme“. Seit dem Wintersemester 2010/11 lehrt Felix Koch als Professor für Alte Musik/Barockcello sowie Konzertpädagogik/Musikvermittlung an der Hochschule für Musik Mainz und wurde 2012 zum Direktor des Collegium musicum der Johannes Guternberg Universitätä Mainz berufen. Im Juli 2015 hat Felix Koch zudem das Amt des Prorektors der Hochschule für Musik Mainz übernommen.

Das Neumeyer Consort
wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, die Lebendigkeit und Vielseitigkeit barocker Musik in unterschiedlichen Besetzungsmöglichkeiten hörbar zu machen. Somit reicht die Besetzungsvielfalt des Neumeyer Consort, je nach Konzertprogramm, vom groß besetzten Barockorchester bis hin zu einer kammermusikalischen Formation.

Das Ensemble konnte sich innerhalb kurzer Zeit einen Namen machen, ist „Ensemble in Residence“ der Frankfurter Kaisersaalkonzerte und erhielt, neben Rundfunk- und Fernseh- und CD-Produktionen, Konzerteinladungen u.a. zu den Tagen Alter Musik im Saarland, der Kammeroper Schloss Rheinsberg, den Magdeburger Telemann-Festtagen, den Göttinger Händelfestspielen, den Schwetzinger Festspielen des SWR, dem Rheingau Musikfestival, in die Alte Oper Frankfurt, nach Südafrika (Kapstadt, Stellenbosch) sowie zu den Norfolk Concerts nach England.

Neben der regen Konzerttätigkeit und Zusammenarbeit mit renommierten Spezialisten der Alten Musikszene wie Michael Hofstetter, Wolfgang Katschner, Andreas Scholl, Konrad Junghänel, Sigiswald kuijken, Ton Koopmann und Masaaki Suzuki sieht sich das Neumeyer Consort auch einem pädagogischen Auftrag verpflichtet: Es besteht eine enge Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz im Rahmen der internationalen Meisterkurse „Singing Summer“ sowie dem Exzellenzprogramm „Barock vokal“: Die Mitglieder des Neumeyer Consorts unterrichten in Projektkursen an der Hochschule für Musik Mainz und bieten darüber hinaus mit der Neumeyer Consort-Stipendiatenakademie Exzellenz-Studierenden eine besondere Förderung bei Konzert- und CD-Projekten.

Die Gesamteinspielung der sechs Brandenburgischen Konzerte von J.S.Bach unter Leitung von Felix Koch sowie eine CD mit bisher unveröffentlichter Kammermusik von Giovanni Platti sind beim Label CHRISTOPHORUS erschienen. Einspielungen mit Pergolesis „Stabat mater“ sowie Chören aus Händels „Messiah“ unter der Leitung von Michael Hofstetter wurden bei OEHMS classics veröffentlicht. Eine CD in Kooperation mit dem SWR mit Orchesterouverturen von G.P.Telemann ist im Mai 2017 erschienen.

Livemitschnitte von Bachs Weihnachtsoratorium sowie der Messe h-Moll wurden in Kooperation mit dem Gutenberg Kammerchor Mainz produziert.



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