Brigitte Meyer


Biographie Brigitte Meyer


Brigitte Meyer
geboren in Biel, Schweiz, erlebte dort eine glückliche Kindheit, die, soweit ihre Erinnerungen zurückgehen, von Musik geprägt wurde. Mit elf Jahren spielte sie ihr Debüt mit Orchester. Es folgten Studien an den Konservatorien Biel und Lausanne, wo sie mit 19 Jahren einen Konzertabschluss absolvierte. In dieser Zeit begann eine intensive Konzertkarriere. Ihr Wunsch, trotzdem ihr Studium in Wien fortzusetzen, wurde belohnt durch die persönliche Einladung an die Wiener Hochschule für Musik durch Bruno Seidlhofer, der später von drei herausragenden Schülern sprach: Friedrich Gulda (der Geniale), Martha Argerich (die große Virtuosin) und Brigitte Meyer (die große Musikerin). In Wien erhielt Brigitte Meyer den Bösendorfer-Preis, in Vevey wurde sie Finalistin des Clara Haskil-Klavierwettbewerbs.

Ihre internationale Karriere führt sie in Konzertsäle wie den Goldenen Saal des Musikvereins Wien, das Wiener Konzerthaus, das Tōkyō Bunka Kaikan, die Queen Elizabeth Hall in London, das Royal Concertgebouw in Amsterdam, den Sala Verdi in Milan, das Place des Arts in Montréal, das Niavaran Kulturzentrum in Teheran und andere. Sie spielt mit renommierten Orchestern und unter Dirigenten wie Horst Stein, Okko Kamu, Pinchas Steinberg, Dennis Russel Davis, Armin Jordan sowie Lovro von Matačić.

Brigitte Meyer hat sich als Interpretin der Wiener Klassik profiliert, liebt Schubert-Abende, sei es als Solistin oder Liedbegleiterin. Ihr enormes Repertoire umfasst die Zeit von Bach bis zur Moderne. Auch Kammermusik hat einen großen Platz in ihrem Schaffen, unter anderem arbeitete sie mit Heinrich Schiff, Martha Argerich, Alexandre Rabinovitch-Barakovsky, Ana Chumachenco, Hansheinz Schneeberger, Danjulo Ishizaka, Juliane Banse, dem Pražák Quartett und dem Fine Arts Quartet. Ihre Aufnahmen der Mozart Klavierkonzerte KV 271 und KV 488 mit Iona Brown und dem Norwegischen Kammerorchester haben Maßstäbe gesetzt.



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