Utrecht String Quartet feat. Ilona Timchenko
Biographie Utrecht String Quartet feat. Ilona Timchenko
Ilona Timchenko
Die auf der Krim geborene Pianistin erlangte internationale Anerkennung durch ihren Sieg beim renommierten George-Enescu-Wettbewerb in Bukarest, wo sie den ersten Preis gewann – ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Bereits zuvor hatte sie beim Liszt-Wettbewerb in Utrecht auf sich aufmerksam gemacht, wo sie den zweiten Preis und den Kritikerpreis erhielt. Diese Auszeichnungen festigten ihren Ruf als eine der beeindruckendsten Pianistinnen ihrer Generation.
Als Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe wurde sie auch bei Wettbewerben wie dem Beethoven-Wettbewerb in Wien, dem Maria-Callas-Grand-Prix in Athen und dem Orléans-Wettbewerb für zeitgenössische Musik ausgezeichnet.
Ihre Auftritte begeisterten das Publikum in bedeutenden Konzerthäusern wie der Wigmore Hall in London, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Oriental Arts Centre in Shanghai, dem Großen Saal des Moskauer Konservatoriums und dem Teatro Monumental in Madrid. Sie trat als Solistin mit renommierten Orchestern wie dem Holland Radio Philharmonic Orchestra, der Königlichen Flandernen Philharmonie, der Akademischen Capella St. Petersburg, der Königlichen Philharmonie Galiciens, dem Orquesta Ciudad de Granada und dem RTVE-Orchester auf.
Als engagierte Interpretin zeitgenössischer Musik hat Ilona zahlreiche eigens für sie komponierte Werke uraufgeführt. Sie war die erste Pianistin, die Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen in Italien vollständig aufführte – in einer zweiteiligen Konzertreihe, die auf einzigartige Weise mit der Poesie Umberto Sabas verwoben war.
Ihre Diskografie umfasst hochgelobte Aufnahmen für Landor Records, RTVE, Albany Records, Bolamar und andere Labels. Ihre Debüt-CD mit Werken von Brahms und Schumann wurde von der International Record Review mit „Herausragend“ bewertet und erhielt auch im Gramophone-Magazin große Anerkennung. Ihre Einspielung der Klavierwerke von Antón García Abril erhielt hervorragende Kritiken im BBC Music Magazine, Ritmo und Melómano. Weitere Aufnahmen erscheinen demnächst bei MDG Records und Challenge Classics.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist Ilona Gründungsmitglied des Trio Metamorphoses, dessen CD von 2018 internationale Anerkennung fand. Ihr vielseitiges Repertoire – von Barock bis zeitgenössischer Musik – spiegelt ihre künstlerische Neugier und Ausdrucksstärke wider.
Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Ilona auch eine gefragte Dozentin und künstlerische Leiterin. Sie leitet den Studiengang am Centro Superior de Música de Galicia (CSMG) und unterrichtet an der Escuela Superior Internacional de Música (ESIM) in Madrid. Sie ist regelmäßig Gastprofessorin beim Aurora Festival und der Aurora Academy in den Niederlanden und Gründerin und künstlerische Leiterin des internationalen Festivals „Peregrinos Musicales“ in Santiago de Compostela – einem dynamischen Projekt zur Förderung junger Talente durch Konzerte, Meisterkurse und Mentoring.
Ilona erhielt ihre künstlerische Ausbildung von renommierten Persönlichkeiten wie E. Richter (Moskauer Konservatorium), A. Gold (Prinz-Claus-Konservatorium), Rian de Waal (Königliches Konservatorium Den Haag), Michel Béroff (Paris) und Lazar Berman (Florenz). Sie schöpfte zudem wichtige Inspiration aus persönlichen Begegnungen mit Albert Lehman, Sofia Gubaidulina, Mark Lubotsky und Antón García Abril.
Ilona erhielt ihre künstlerische Ausbildung von renommierten Persönlichkeiten wie E. Richter (Moskauer Konservatorium), A. Gold (Prinz-Claus-Konservatorium), Rian de Waal (Königliches Konservatorium Den Haag), Michel Béroff (Paris) und Lazar Berman (Florenz).
Utrecht String Quartet
Die Mitglieder des Utrecht String Quartets widmen sich seit nunmehr dreißig Jahren mit Leidenschaft der Kammermusik. Sie geben ihre Konzerte sowohl weltweit als auch in allen wichtigen Konzertsälen der Niederlande. Ihre Begeisterung gilt den bekannten Werken der Literatur, im Wissen darum, dass die großen Komponisten zeitlose Meisterwerke geschaffen haben. Allerdings hat sich das Quartett auch durch das Auffinden vergessener und verloren geglaubter Musik und die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen KomponistInnen einen Namen gemacht.
Sie sehen es als ihre Mission, Kompositionen und ihre Schöpfer der oftmals ungerechtfertigten Vergessenheit zu entreißen und entwickeln dafür eigene Projekte. CD-Aufnahmen mit Musik von Mossolow, Bosmans, Sweelinck, weniger bekannten Stücken von Britten, und die gesamten Quartette von Glasunow, Verhulst, Gretschaninow, Lourié und Tschaikowsky finden sich in ihrer umfangreichen Produktion für das Label MDG.
“A large part of this success is due to the players; their rich tone and blended sonorities make the most of Tchaikovsky...A top-class modern recording. “ – GRAMOPHONE
Bei der Vorbereitung für eine erste Aufführung nähern sich Eeva (Finnland), Katherine (Australien), Mikhail (Russland) und Sebastian (Deutschland) der Musik, als sei sie ein Rätsel, das gelöst werden müsste. „Wenn wir neue Noten in den Händen haben, können wir es nicht erwarten, sie auszuprobieren, zu verstehen, die Musik zu erforschen und mit ihr zu spielen, Tempi, Harmonien und Dynamiken zu diskutieren, zuzuhören, ihre Möglichkeiten zu erkennen und einfach dazu zu lernen.“
Ihre Vielseitigkeit spielt eine große Rolle für den Erfolg ihrer internationalen Tourneen, die sie bis Kanada, USA (Library of Congress, Frick Gallery), Australien, Finnland und Kasachstan geführt haben.
„Ihre Darbietung ist sowohl intellektuell, analytisch als auch in höchstem Maße expressiv“—Helsingin Sanomat, Finnland.
Das Utrecht String Quartet arbeitet regelmäßig erfolgreich mit Künstlern wie Severin van Eckardstein, Pieter Wispelwey, Paolo Giacometti, Ralph van Raat, Nobuko Imai, Paul Cassidy, Aleksander Madzer oder dem Bariton Thomas Oliemans zusammen.
Die vier Musiker vereint der gemeinsame Wille, durch die Aufführung von Kammermusik die Hörer im Innersten zu berühren. Der jugendliche Schwung der ersten Jahre wird jetzt bereichert durch den Respekt, der in den langjährigen gemeinsamen Erfahrungen wurzelt.
„Es fühlt sich an wie nach Hause zu kommen, wenn wir uns in gemeinsamen Proben oder Konzerten gegenseitig wiederfinden, nachdem wir auch anderswo musikalisch tätig waren. Wir genießen es, unsere jeweils eigene individuelle Stimme dem Ganzen hinzuzufügen, wir haben es gelernt, einander auch ohne viele Worte zu verstehen.“
