Georg Philipp Telemann: 12 Fantaisies pour la Basse de Viole Thomas Fritzsch

Cover Georg Philipp Telemann: 12 Fantaisies pour la Basse de Viole

Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
06.09.2016

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Georg Philipp Telemann (1681 - 1767): 12 Fantaisies pour violde gambe (Hamburg 1735): No. 1 in C Minor, TWV 40:26
  • 1I. Adagio - Allegro - Adagio - Allegro03:35
  • 2II. Allegro02:21
  • No. 2 in D Major, TWV 40:27
  • 3I. Vivace - Andante - Vivace07:28
  • 4II. Presto01:36
  • No. 3 in E Minor, TWV 40:28
  • 5I. Largo02:25
  • 6II. Presto02:02
  • 7III. Vivace01:31
  • No. 4 in F Major, TWV 40:29
  • 8I. Vivace04:46
  • 9II. Grace00:30
  • 10III. Allegro01:31
  • No. 5 in B-Flat Major, TWV 40:30
  • 11I. Allegro02:54
  • 12II. Largo00:50
  • 13III. Allegro01:28
  • No. 6 in G Major, TWV 40:31
  • 14I. Scherzando03:00
  • 15II. Dolce03:01
  • 16III. Spirituoso01:18
  • No. 7 in G Minor, TWV 40:32
  • 17I. Andante04:28
  • 18II. Vivace01:41
  • 19III. Allegro01:47
  • No. 8 in A Major, TWV 40:33
  • 20I. Allegro02:02
  • 21II. Grave02:08
  • 22III. Vivace02:15
  • No. 9 in C Major, TWV 40:34
  • 23I. Presto02:54
  • 24II. Grave03:12
  • 25III. Allegro01:51
  • No. 10 in E Major, TWV 40:35
  • 26I. Dolce - Allegro - Dolce - Allegro02:29
  • 27II. Siciliana02:42
  • 28III. Scherzando01:46
  • No. 11 in D Minor, TWV 40:36
  • 29I. Allegro02:23
  • 30II. Grave01:37
  • 31III. Allegro02:17
  • No. 12 in E-Flat Major, TWV 40:37
  • 32I. Andante03:55
  • 33II. Allegro02:20
  • 34III. Vivace02:25
  • Total Runtime01:24:28

Info zu Georg Philipp Telemann: 12 Fantaisies pour la Basse de Viole

Es kommt nicht alle Tage vor, dass die Musikwelt von einem Komponisten hohen Ranges etwas wirklich Neues zu hören bekommt. Thomas Fritzsch, dem unermüdlichen Novitäten-Sammler für sein Instrument, die Gambe, ist ein solcher Coup gelungen: Mit einer Sammlung von 12 bisher unbekannten Fantasien Georg Philipp Telemanns präsentiert er eine echte Sensation. Telemann brachte sie 1735 in seinem eigenen Verlag heraus und fasste in ihnen den damals aktuellen Stand aller musikalischen und technischen Möglichkeiten für die Gambe zusammen - ein Instrument, das zu seiner Zeit eigentlich seinen barocken Mode-Hype schon hinter sich hatte. Umso mehr ist diese Sammlung ein Beweis für das Selbstbewusstsein und die nicht an Moden orientierte Kompetenz des Musikunternehmers Telemann; die des Komponisten steht angesichts der Fülle kontrapunktischer wie melodiöser Höhepunkte sowieso außer Frage. Thomas Fritzsch bringt ein echtes Juwel ans Tageslicht.

Thomas Fritzsch, Viola da Gambe


Thomas Fritzsch
in Zwickau geboren und inmitten einer lebendigen Tradition sächsischer Kirchen- und Hausmusik aufgewachsen, erhielt ersten Violoncellounterricht am Konservatorium seiner Heimatstadt. Nach Violoncello- und Viola da gamba-Studien an der Leipziger Musikhochschule und ersten Orchestererfahrungen in Chemnitz und Leipzig begann er als Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts eine freiberufliche Tätigkeit und zählt heute zu den weltweit renommierten Gambisten. Seine intensive, erfolgreiche Auseinandersetzung mit der historischen Materie fand ihren Niederschlag in einer Vielzahl von Rundfunk- und Fernsehproduktionen, einer umfangreichen Diskographie (Auszeichnungen u.a. Preis der deutschen Schallplattenkritik 3/2003) und publizistischer Tätigkeit als Herausgeber Alter Musik (Breitkopf & Härtel Wiesbaden) und Autor musikwissenschaftlicher Schriften (u.a. Johann Gottlieb Janitsch – Biographie und Werkverzeichnis).

Zur Gambenkarriere des Künstlers trat vor zwei Jahrzehnten die Beschäftigung mit dem historischen Violoncello (barockes und klassisches Instrumentarium, Violoncello piccolo, Basse de Violon) hinzu. So entstanden u.a. mit Simon Standage Ersteinspielungen frühromantischer Kammermusiken am originalen Instrumentarium. Dirigenten wie Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly, Thomaskantor Georg Christoph Biller, Hermann Max, Gewandhausorganist Michael Schönheit, Peter Schreier und Helmuth Rilling verpflichteten ihn zu Konzerten und Aufnahmen. Als Viola da gamba-Solist musiziert er mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester, dem Thomanerchor Leipzig, dem Dresdner Kreuzchor, dem Kleinen Konzert und dem englischen Spitzenensemble Collegium Musicum 90. Eine ausgedehnte Konzerttätigkeit in den europäischen Ländern, dem Nahen Osten, der Karibik und den USA, die Thomas Fritzsch mit Künstlern wie Shalev Ad-El, Rolf-Dieter Arens, Nancy Argenta, Howard Arman, Michael Chance, Wilbert Hazelzet, Harry van der Kamp, Mark Kroll, Barthold Kuijken, Zvi Menicker, Klaus Mertens, Guy de Mey, Nicholas Parle, Marcel Ponseele, Ludger Rémy, Susanne Rydén, Barbara Schlick, Michael Schneider, Norman Shetler, Simon Standage, Anton Steck, John Toll, Jan De Winne und Carolyn Watkinson zusammenführte, findet ihre Ergänzung in Lehrtätigkeit (u.a. Gastdozenturen 1992-94 in Brno, 1993/94 in Dresden, 2001/02 Akademie für Alte Musik Oberlausitz, 1994 Worcester/MA) und in der Leitung von Seminaren und Interpretationskursen. 1996 beriefen die Mitglieder von “Accademia Daniel”, einem aus den international erfolgreichsten israelischen Musikern gegründeten Barockensemble, Thomas Fritzsch zum ständigen Mitglied.

Immer wieder gelingen Thomas Fritzsch überraschende Entdeckungen in scheinbar bekanntem Terrain, so in jüngster Zeit mit der Ersteinspielung der Sperontes-Liedsammlung Singende Muse an der Pleiße (Leipzig, 1736, unter Mitwirkung J. S. Bachs) und mit einer Produktion zur Bachschen Hofkapelle im Weimarer Schloss. Als neueste Ersteinspielung werden 2007 Mozarts Sinfonien Jupiter und g-Moll KV 550 sowie die Ouvertüren zu Zauberflöte und Figaros Hochzeit in der Transkription für Pianoforte, Flöte, Violine und Violoncello des Mozart-Schülers Johann Nepomuk Hummel auf Instrumenten des 19. Jahrhunderts erscheinen (DS) .

Nächste Gastspiele führen Thomas Fritzsch nach Griechenland, Spanien, Namibia, Japan und Südkorea.

Thomas Fritzsch spielt eine Viola da gamba von Johann Casper Göbler, Breslau 1784, und Violoncelli von Köllmer, Crawinkel vor 1700, und Ignaz Andreas Wild, Brünn 1809.

Booklet für Georg Philipp Telemann: 12 Fantaisies pour la Basse de Viole

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