Franz Schmidt: Complete Symphonies Frankfurt Radio Symphony & Paavo Järvi

Cover Franz Schmidt: Complete Symphonies

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
11.09.2020

Label: Deutsche Grammophon (DG)

Genre: Classical

Subgenre: Orchestral

Interpret: Frankfurt Radio Symphony & Paavo Järvi

Komponist: Franz Schmidt (1874-1939)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Franz Schmidt (1874 - 1939): Symphony No. 1 in E Major:
  • 1Franz Schmidt: Symphony No. 1 in E Major: I. Sehr langsam - Sehr lebhaft12:41
  • 2Franz Schmidt: Symphony No. 1 in E Major: II. Langsam11:23
  • 3Franz Schmidt: Symphony No. 1 in E Major: III. Schnell und leicht10:46
  • 4Franz Schmidt: Symphony No. 1 in E Major: IV. Lebhaft, doch nicht zu schnell10:28
  • Symphony No. 2 in E Flat Major:
  • 5Franz Schmidt: Symphony No. 2 in E Flat Major: I. Lebhaft14:33
  • 6Franz Schmidt: Symphony No. 2 in E Flat Major: II. Allegretto con variazioni. Einfach und zart17:40
  • 7Franz Schmidt: Symphony No. 2 in E Flat Major: III. Finale. Langsam13:18
  • Notre Dame:
  • 8Franz Schmidt: Notre Dame: Intermezzo04:40
  • Symphony No. 3 in A Major:
  • 9Franz Schmidt: Symphony No. 3 in A Major: I. Allegro molto moderato12:54
  • 10Franz Schmidt: Symphony No. 3 in A Major: II. Adagio07:36
  • 11Franz Schmidt: Symphony No. 3 in A Major: III. Scherzo. Allegro vivace07:59
  • 12Franz Schmidt: Symphony No. 3 in A Major: IV. Lento - Allegro vivace11:57
  • Symphony No. 4 in C Major:
  • 13Franz Schmidt: Symphony No. 4 in C Major: I. Allegro molto moderato - Passionato14:27
  • 14Franz Schmidt: Symphony No. 4 in C Major: II. Adagio - Piu lento - Adagio12:34
  • 15Franz Schmidt: Symphony No. 4 in C Major: III. Molto Vivace07:12
  • 16Franz Schmidt: Symphony No. 4 in C Major: IV. Tempo primo un poco sostenuto - Passionato - Tempo primo. Allegro molto moderato10:21
  • Total Runtime03:00:29

Info zu Franz Schmidt: Complete Symphonies

Franz Schmidt, 1874 in Österreich-Ungarn geboren, war Komponist, Pianist, Cellist, Dirigent. Neben vier Sinfonien umfasst sein schlankes, aber umfangreiches musikalisches Werk zwei Opern, das Oratorium “Das Buch mit den sieben Siegeln”, konzertante Stücke für Klavier und Orchester, Kammermusik und Orgelwerke. Mit einer strahlenden, streitlustig optimistischen Sprache offenbart sich Schmidt als der letzte große Vertreter des Stils hongrois nach Schubert, Liszt und Brahms. Schmidts “Wiederentdeckung” in den letzten Jahren hat das Publikum immer wieder begeistert mit seiner spezifischen Tonsprache zwischen Spätromantik und Früher Moderne.

In dieser überwältigenden neuen Einspielung seiner gesamten Sinfonien werfen Paavo Järvi und das hr-Sinfonieorchester mit den schillernden Live-Aufführungen aller vier Sinfonien und dem berühmten “Notre-Dame-Intermezzo” ein neues Licht auf dieses faszinierende Werk und auf eine geniale Seele. Diese einzigartige 3-Album-Ausgabe enthält einen Begleittext mit einer Einführung des Schmidt-Experten Adam Gellen.

Zu jenen Komponisten, die in diesen Jahren wieder zunehmend ins Licht der Öffentlichkeit rücken, gehört auch der 1874 in Bratislava geborene Franz Schmidt. Seinerzeit auch Pianist, Dirigent und Konservatoriumsprofessor war Schmidt eine der angesehensten Figuren im musikalischen Leben seiner Heimat Österreich – 15 Jahre lang war er Mitglied der Wiener Philharmoniker und spielte beim Hofopernorchester, dessen Geschichte Gustav Mahler zehn Jahre lang bestimmte, als Solo-Cellist. Seine große Popularität in der Wiener Musikwelt fand ihren Ausdruck auch darin, dass er nach seinem Tod im Februar 1939 zunächst im Wiener Musikverein aufgebahrt wurde und schließlich ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof erhielt.

Sein nicht sehr umfangreiches, gleichwohl ausgesprochen vielfältiges Oeuvre und bedient nahezu alle musikalischen Gattungen. Hauptsächlich jedoch sind es die vier Sinfonien, das Oratorium “Das Buch mit sieben Siegeln”, einiges an Kammer- und Orgelmusik und seine Oper “Notre Dame”, die auf Anhieb mit dem Namen Franz Schmidt verbunden werden.

Der estnische Dirigent Paavo Järvi widmete sich ausführlich dem sinfonischen Werk Franz Schmidts. In der Zeit zwischen 2013 und 2017 hat Järvi mit dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, der Frankfurt Radio Symphony, alle Sinfonien Schmidts aufgeführt. Deutsche Grammophon veröffentlicht nun diese Aufnahmen, entstanden im Sendesaal des Hessischen Rundfunks Frankfurt und in der Frankfurter Alten Oper. Gewissermaßen einem Zeitstrahl der musikalischen Entwicklung Franz Schmidts folgend, markieren die in großen Abständen komponierten Sinfonien die unterschiedlichen Phasen im Leben des Komponisten Franz Schmidt. Beginnend mit der in jungen Jahren komponierten lebhaften und leichtfüßigen ersten Sinfonie, bis hin zu seiner so dramatischen wie innigen Vierten — Schmidt komponierte sie, inzwischen 58-jährig, unter dem Eindruck eines großen persönlichen Schicksalsschlages.

Frankfurt Radio Symphony Orchestra
Paavo Järvi, Dirigent




The Frankfurt Radio Symphony Orchestra (hr-Sinfonieorchester)br> Das hr-Sinfonieorchester gehört zu den besten europäischen Orchestern. Hochqualifiziert und musikalisch äußerst flexibel präsentiert das traditionsreiche deutsche Rundfunkorchester mit seiner 85-jährigen Geschichte Musik aller Stile und Epochen: vom Barock bis zur zeitgenössischen Avantgarde.

Mit vielfältigen Konzertaktivitäten und preisgekrönten CD-Produktionen feiert es weltweit große Erfolge und ist ein geschätzter Gast auf renommierten internationalen Bühnen wie bei den Londoner »Proms«, im Amsterdamer Concertgebouw, in Wien, Salzburg, Paris, Budapest und Prag, in Japan und in China.

Bekannt geworden durch seine Maßstäbe setzenden CD-Einspielungen der romantischen und spätromantischen Literatur in den 1980er Jahren, zählt das hr-Sinfonieorchester seit Jahrzehnten zu den international führenden Mahler- und Bruckner-Orchestern – eine Tradition, die von Eliahu Inbal über die nachfolgenden Chefdirigenten Dmitrij Kitajenko und Hugh Wolff ausstrahlte bis hin zur musikalischen Arbeit von Paavo Järvi, dem heutigen »Conductor Laureate« des hr-Sinfonieorchesters.

Für seine hervorragenden Bläser, seinen satten Streicherklang und seine dynamische Spielkultur berühmt, besitzt das hr-Sinfonieorchester heute ein breites stilistisches Spektrum und steht mit Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada für musikalische Exzellenz wie für ein interessantes und vielseitiges Repertoire. Experimente und Entdeckungen im Bereich Neuer und Alter Musik wie die Zusammenarbeit mit hochkarätigen Gastdirigenten und Solisten zählen dabei ebenso selbstverständlich zum künstlerischen Profil des hr-Sinfonieorchesters wie das grenzüberschreitende Music Discovery Project und zahlreiche erfolgreiche Kinder- und Jugendprojekte.

Paavo Järvi
ist Chefdirigent des Orchestre de Paris und seit 2004 auch Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Als Gast dirigiert er u.a. die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle Berlin, das Russian National Orchestra, die Wiener Philharmoniker und die Staatskapelle Dresden. Weiterhin ist er Conductor Laureate des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt und Music Director Laureate beim Cincinnati Symphony Orchestra.

Seit langem schon fördert Paavo Järvi die Werke estnischer Komponisten wie Arvo Pärt, Erkki-Sven Tüür, Lepo Sumera und Eduard Tubin. Als Künstlerischer Berater des Pärnu Festivals und der Järvi-Akademie unterstützt er aufstrebende Talente mit seinen Dirigier-Meisterkurse.

Järvi fungiert außerdem als Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra und gewann 2004 für seine Aufnahme der Kantaten von Jean Sibelius (Virgin Classics) einen Grammy. 2012 wurde er vom estnischen öffentlich- rechtlichen Fernsehen als Musiker des Jahres ausgezeichnet. Im Januar 2013 bekam er vom Präsidenten Estlands den Orden des weißen Sterns für seine außerordentlichen Verdienste um die estnische Kultur verliehen. Im gleichen Jahr wurde er vom französischen Kulturminister für seinen Beitrag zur Musik in Frankreich zum Commandeur de L’Ordre des Art et des Lettres ernannt.



Booklet für Franz Schmidt: Complete Symphonies

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