Equinoxe (2015 Remastered) Jean Michel Jarre

Album Info

Album Veröffentlichung:
1997

HRA-Veröffentlichung:
11.11.2012

Label: Sony Music CG

Genre: Electronic

Subgenre: Experimental

Das Album enthält Albumcover

Entschuldigen Sie bitte!

Sehr geehrter HIGHRESAUDIO Besucher,

leider kann das Album zurzeit aufgrund von Länder- und Lizenzbeschränkungen nicht gekauft werden oder uns liegt der offizielle Veröffentlichungstermin für Ihr Land noch nicht vor. Wir aktualisieren unsere Veröffentlichungstermine ein- bis zweimal die Woche. Bitte schauen Sie ab und zu mal wieder rein.

Wir empfehlen Ihnen das Album auf Ihre Merkliste zu setzen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Ihr, HIGHRESAUDIO

  • 1Equinoxe, Pt. I02:20
  • 2Equinoxe, Pt. II05:06
  • 3Equinoxe, Pt. III04:59
  • 4Equinoxe, Pt. IV07:05
  • 5Equinoxe, Pt. V03:55
  • 6Equinoxe, Pt. VI02:44
  • 7Equinoxe, Pt. VII07:48
  • 8Equinoxe, Pt. VIII05:08
  • Total Runtime39:05

Info zu Equinoxe (2015 Remastered)

Wie sein Vorgänger wird Equinoxe weithin als ein Klassiker der elektronischen Musik betrachtet, der sich bis heute in etwa 10 Millionen Exemplaren verkauft hat. Stilistisch führt Jarre das Oxygene zugrundeliegende Konzept weiter und erschafft ein traumhaftes musikalisches Universum, das um melodische Passagen und futuristische Klangexperimente herum gebaut ist.

Als Jean Michel Jarre 1978 Equinoxe herausgab, da hatte er eine Phase drastischer Veränderungen in seinem Leben hinter sich. Mit dem Vorgängeralbum Oxygène war der Musiker aus Lyon über Nacht weltberühmt geworden. Der Millionseller hatte ihn in schwindelerregende Starhöhen katapultiert. Dementsprechend hochgesteckt waren die Erwartungen, die man an den Nachfolger knüpfte. Doch Monsieur Jarre ließ sich davon nicht beirren. Er nahm auch Equinoxe wieder daheim in seinem zum 8-Spur-Studio umfunktionierten Wohnzimmer auf und entwickelte seine 'Hintergrundmusik fürs alltägliche Leben' (O-Ton Jarre) gelassen weiter. Die vierte Veröffentlichung im Langspielformat, für die lange vor dem Erscheinungstermin schon 1,5 Millionen Bestellungen vorlagen, legte der Franzose als Konzeptalbum an. In acht sinfonisch anmutenden Instrumentalstücken reflektierte er den Ablauf eines 24-Stunden-Tages, wobei jedes Musikstück eine andere Tages- oder Nachtzeit repräsentierte.

In seinem verkabelten Cockpit, bestehend aus diversen Synthesizern, Mellotron, Vocoder, Rhythmuscomputer und Sequenzern, kreierte Jarre seinerzeit einen gefühlvoll-warmen Elektronikklang, der das Vorurteil von den leblosen und steril tönenden Musikmaschinen gründlich widerlegte. Er entlockte den Mikroprozessoren seines Equipments eingängige Ohrwürmer, die mittlerweile so populär sind, daß sie die Spatzen von den Dächern pfeifen. Besonders die zum Mitpfeifen einladende Komposition 'Part V' ist längst so etwas wie ein Gassenhauer des Computerzeitalters.

Jean Michel Jarre, organ, Mellotron, keyboards, synthesizer, ARP synthesizer, Oberheim synthesizer, vocoder, computer

Digitally remastered.


Jean Michel Jarre
Er ist ein vielfältiger Künstler mit vielen Facetten, der nicht nur Studioalben aufnimmt, einzigartige Freiluftkonzerte kreiert und aufführt: Jean Michel Jarre ist auch Komponist und Texter von Hit-Meilensteinen in seiner Heimat Frankreich und Komponist von Musik für internationale Filme. Er ist auch der erste Komponist, der mit seinem Ballet AOR 1971 elektronische Musik in das Heiligtum der Pariser Oper einführt. Zwischen 1968 und 1972, nachdem er mit Pierre Schaeffer in der GRM (Gruppe für Musikforschung) gearbeitet hat, komponiert und produziert er eine Reihe elektronischer Musikstücke wie La Cage, Deserted Palace...

1972 komponiert er die Erkennungsmelodie für das Internationale Magierfestival. 1973-74 komponiert und/oder textet er für große französische Talente, die er auch künstlerisch produziert, wie Francoise Hardy, Gérard Lenorman und die zwei Schlüsselalben von Christophe Les Paradis Perdus und Les Mots Bleus.

Er verpflichtet sich ausserdem, die Inszenierung und Regie für Christophes zwei Konzerte im Pariser Olympia Theater zu übernehmen.

Die Jahre 1974-75 führen ihn nach Los Angeles, wo er zwei Alben für Patrick Juvet schreibt und produziert: Mort ou Vif (« l’Enfant aux Cheveux Blancs », « Faut pas rêver ») und Paris by Night (« Où sont les femmes ? »). Er arbeitet mit den Musikern von Herbie Hanckock und Ray Parker Junior.

Was seine Arbeit an Filmmusiken betrifft, so komponiert er 1972 den Original Soundtrack für Jean Chapots Les Granges Brûlées mit Alain Delon und Simone Signoret und 1978 für Peter Fleischmanns Die Hamburger Krankheit.

Peter Weir bittet ihn 1979 Gallipoli zu vertonen, in dem Mel Gibson sein Debüt als Schauspieler gibt. 1986 leistet er einen Beitrag zu 9 1/2 Wochen von Adrian Lyne mit Kim Basinger und Mickey Rourke in den Hauptrollen.

2001 komponiert Jarre den Original Soundtrack für 'Qui veut devenir une star', den ersten Spielfilm des jungen Regiedebütanten Patrice Pooyard. Jean Michel Jarre übernahm auch den Auftrag, 1992 die Musik für einen Dokumentarfilm unter der Regie von Jacques-Yves Cousteau zu komponieren, Palawan. 2001 wurde er von Match Télévision verpflichtet, das Sounddesign für den Kabelkanal zu entwerfen und von Bang & Olufsen für das visuelle und das Klangdesign ihrer B & O Konzept-Filiale auf den Champs-Elysées in Paris.

Im Bereich der bildenden Künste hat Jean Michel Jarre auch verschiedene Videoinstallationen inszeniert, die bislang letzte wurde 2000 in Avignon auf der Millenniumsausstellung zum Thema 'Schönheit' präsentiert.

Neben seinen Aktivitäten als Komponist, ist Jean Michel Jarre Sprecher der IFPI und hat erfolgreich die Lobby für Internet-Urheberrechts-Gesetzgebung vor dem Europäischen Parlament angeführt. Jean Michel Jarre ist ausserdem UNESCO-Sprecher und -Botschafter und trägt damit zur Bekanntheit zweier Schlüsselprojekte der UNO bei: 'Water For Life' (Wasser zum Leben) und 'Education For All' (Bildung für alle). Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage von Jean Michel Jarre

Dieses Album enthält kein Booklet

© 2010-2019 HIGHRESAUDIO