Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
02.03.2018

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Georges Bizet (1838-1875):
  • 1Carmen, WD 31: Act I: Près des ramparts de Seville ("Seguidilla")02:04
  • Camille Saint-Saëns (1835-1921):
  • 2Samson et Dalila, Op. 47, Act I: Printemps qui commence05:37
  • Giuseppe Verdi (1813-1901):
  • 3Il Trovatore, Act II: Condotta ell'era in ceppi04:33
  • 4Don Carlo, Act II: Nei giardin del bello (Canzone del velo)04:15
  • Jules Massenet (1842-1912):
  • 5Werther, Act III: Je vous écris de ma petite chambre ("Letter Aria")07:00
  • Dimitri Arakishvili (1873-1953):
  • 6The Legend of Shota Rustaveli: Cavatina of King Tamar02:23
  • Camille Saint-Saëns:
  • 7Samson et Dalila, Op. 47, Act II: Mon coeur s'ouvre à ta voix05:19
  • Nikolai Rimsky-Korsakov (1844-1908):
  • 8The Tsar's Bride, Act I: You Wil Pay ("Lyubasha's Aria")04:26
  • Georges Bizet:
  • 9Carmen, WD 31: Act I: L'amour est un oiseau rebelle ("Habanera")04:14
  • Pietro Mascagni (1863-1845):
  • 10Cavalleria rusticana: Voi lo sapete, o mamma03:01
  • Charles Gounod (1818-1893):
  • 11Sapho, Act III: O ma lyre immortelle06:50
  • Giuseppe Verdi:
  • 12Don Carlo, Act IV: O don fatale04:16
  • Total Runtime53:58

Info zu Anita

Am Anfang der Karriere einer der faszinierendsten jungen Sängerinnen der heutigen Zeit stand eines jener sensationellen Ausnahme-Debüts, aus denen Opernträume gemacht sind: Mit ihrem Auftritt als Carmen bei der Eröffnung der Spielzeit 2009 an der Mailänder Scala katapultierte sich die damals 25-jährige georgische Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili weltweit ins Rampenlicht der Medien. Sie war die jüngste Sängerin, die jemals in dieser Rolle in einer Saisoneröffnung des legendären Opernhauses debütierte. Neben ihr sang der Superstar-Tenor Jonas Kaufmann; am Pult stand Daniel Barenboim. Und dieser war es auch, der die außerordentliche, natürliche Stimmgewalt der jungen Sängerin und ihre charismatische Bühnenpräsenz erkannt hatte: Sie hatte eigentlich für die kleinere Rolle der Mercédès vorgesungen, aber er bot ihr darauf die Titelrolle an. Es wurde ein triumphaler Erfolg. Seitdem hat die herausragende Mezzo-Sopranistin, die als Kind Klavier spielte und Jazz- wie Soulmusik sang und auch heute noch in einer Pop-Band singt, die Rolle über 300 mal weltweit gesungen. Aber dank der natürlichen Leichtigkeit, mit der sie auf der Bühne agiert, und ihrer klanggewaltigen, verführerischen Stimme debütierte sie rasch auch in anderen großen Rollen, etwa als Amneris in "Aida", Azucena in "Il trovatore" oder in der weiblichen Hauptrolle in "Samson et Dalila" an der Met, der Bayerischen Staatsoper, dem Royal Opera House in London oder der Arena di Verona. Gerade feierte sie einen weiteren triumphalen Erfolg an der New Yorker Met Opera in Verdis "Il trovatore". Auf ihrem mit Spannung erwarteten ersten Album bei Sony Classical wird sie vom Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter Leitung von Giacomo Sagripanti begleitet. In der Rolle, die sich zu ihrem Markenzeichen entwickelt hat, interpretiert Rachvelishvili auf dem Album zwei Arien: Carmens betörende »Habanera« und ihre »Seguidilla«. Doch die Titel auf der CD illustrieren auch die große sängerische und künstlerische Bandbreite der Mezzosopranistin, z. B. mit Ljubaschas melancholischer a-cappella-Arie aus Rimsky-Korsakows Oper "Die Zarenbraut", in der Anita Rachvelishvili bereits an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim auftrat. Die hier eingespielten Arien aus "Samson und Dalila" und "Il trovatore" zeigen eine Künstlerin, die sich für jede Rolle intensiv mit der Partitur auseinandersetzt und gleichzeitig die realen menschlichen Wesen hinter den Noten sucht. Mascagnis Oper "Cavalleria rusticana" ist auf der CD mit der leidenschaftlichen Arie Santuzzas "Voi lo sapete" vertreten. Rachvelishvilis aufregende Zukunftsprojekte wiederum spiegeln sich in den beiden Arien aus "Don Carlo". Das Album beinhaltet darüber hinaus Charlottes Brief-Arie aus "Werther" und das erhabene "Ô ma lyre immortelle" aus Gounods "Sapho" eine bei den großen Mezzosopranistinnen sehr beliebte Arie, der die Sängerin ihre ganz eigene Persönlichkeit verleiht. Die Cavatina der Königin Tamar, die 1184 bis 1213 über Georgien herrschte, aus der 1919 uraufgeführten Oper "Die Legende von Shota Rustaveli" von Dimitri Arakishvili (1873 1953) hat einen direkten Bezug zu ihrem Heimatland.

Anita Rachvelishvili, Mezzosopran
Barbara Massaro, Sopran
Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai
Coro del Teatro Municipale di Piacenza
Giacomo Sagripanti, Dirigent




Anita Rachvelishvili
die junge, an den großen Opernbühnen der Welt gefeierte Mezzosopranistin, debütiert bei Sony Classical mit ihrem ersten Album. Neben ihren Schlüsselpartien als Carmen, Azucena und Amneris ist sie auch mit Arien von Massenet, Gounod, Saint-Saëns und des georgischen Komponisten Dimitri Arakishvili zu hören.

Am Anfang der Karriere stand eines jener Ausnahme-Debüts, aus denen Opernträume gemacht sind: Mit ihrem Auftritt als Carmen bei der Eröffnung der Spielzeit 2009 an der Mailänder Scala katapultierte sich die damals 25-jährige georgische Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili ins Rampenlicht. Sie war die jüngste Sängerin, die jemals in dieser Rolle in einer Saisoneröffnung des legendären Opernhauses debütierte. Neben ihr sang der Star-Tenor Jonas Kaufmann; am Pult stand Daniel Barenboim. Dieser war es auch, der die außerordentliche, natürliche Stimmgewalt der Sängerin und ihre charismatische Bühnenpräsenz erkannt hatte: Sie hatte eigentlich für die deutlich kleinere Rolle der Mercédès vorgesungen, aber er bot ihr darauf die Titelpartie an. "Das war für mich ganz schön riskant", erinnert sie sich. "Wäre auch nur ein winziges Detail danebengegangen, hätte meine Karriere an dem Tag geendet, an dem sie begann."

"Sie triumphierte", schrieb begeistert die New York Times, die außerdem ihre "bemerkenswert ausgeglichene Stimme" rühmte. Seitdem hat Anita Rachvelishvili, die nun ihr Debüt-Album bei Sony Classical herausbringt, die Carmen mehr als 300-mal gesungen. Dank der Natürlichkeit, mit der sie auf der Bühne agiert, und ihrer voluminösen, dabei verführerischen Stimme sang sie rasch auch in anderen großen Rollen, etwa als Amneris in Aida, Azucena in Il trovatore oder in die eine Titelpartie in Samson et Dalila, unter anderem an der Metropolitan Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerische Staatsoper München, der Arena di Verona und dem Royal Opera House in London.

Auf ihrem ersten Album bei Sony Classical wird sie vom Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI begleitet; die Leitung hat Giacomo Sagripanti, ein dynamischer junger Dirigent, der auf den International Opera Awards 2016 mit dem Young Conductor Price ausgezeichnet wurde. In der Rolle, die sich zu ihrem Markenzeichen entwickelt hat, interpretiert Rachvelishvili zwei Arien: Carmens "Habanera" und ihre "Seguidilla". Doch die Titel auf der CD illustrieren die sängerische und künstlerische Bandbreite der Mezzosopranistin - und spiegeln ihre persönliche Geschichte: Dazu zählt auch Ljubaschas a-cappella-Arie aus Rimsky-Korsakows Oper Die Zarenbraut, in der Anita Rachvelishvili an der Berliner Staatsoper, wiederum unter Daniel Barenboim, auftrat.

Neben Arien aus Samson und Dalila und Il trovatore ist auch Mascagnis Oper Cavalleria rusticana vertreten, in der sie erstmals Anfang 2017 in Rom auftrat. Das Album beinhaltet darüber hinaus die

zwei Arien der Eboli aus Don Carlo, Charlottes Brief-Arie aus Massenets Werther und "Ô ma lyre immortelle" aus Gounods rarer Sapho.

Anita Rachvelishvili ist musikalisch eng mit ihrem Heimatland Georgien verbunden. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie erste Klavierstunden; gleichzeitig sang sie Jazz- und Soul-Musik. Trotz ihrer internationalen Opernkarriere findet sie bis heute Zeit, sich ihrer Band zu widmen. Die Gattung Oper entdeckte sie erst als 16-Jährige, als sie Gesangsunterricht erhielt; ihr außerordentliches Talent wurde dann wenige Jahre später bei ihrer Aufnahme in die Mailänder Accademia Teatro alla Scala erkannt. Der Sängerin war es wichtig, auch ein Stück aus der georgischen Operntradition in ihr Programm aufzunehmen: die Cavatina der Königin Tamar aus der 1919 uraufgeführten Oper Die Legende von Shota Rustaveli von Dimitri Arakishvili (1873-1953). Königin Tamar, die von 1184 bis 1212 über Georgien herrschte, ist eine Schlüsselfigur in der Geschichte des Landes und laut Aussage der Sängerin "ein Beispiel für heutige georgische Frauen. Es ist gut, sie in mein Debüt-Album aufzunehmen, da ich mich selbst ebenfalls als erfolgreiche und starke Frau betrachte - oder zumindest versuche, es zu sein!"



Booklet für Anita

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