Cover Beethoven: Piano Concertos 1-5

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Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
06.12.2019

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): Piano Concerto No. 1 in C Major, Op. 15:
  • 1Piano Concerto No. 1 in C Major, Op. 15: I. Allegro con brio17:37
  • 2Piano Concerto No. 1 in C Major, Op. 15: II. Largo11:22
  • 3Piano Concerto No. 1 in C Major, Op. 15: III. Rondo. Allegro08:52
  • Piano Concerto No. 2 in B-Flat Major, Op. 19:
  • 4Piano Concerto No. 2 in B-Flat Major, Op. 19: I. Allegro con brio14:49
  • 5Piano Concerto No. 2 in B-Flat Major, Op. 19: II. Adagio09:17
  • 6Piano Concerto No. 2 in B-Flat Major, Op. 19: III. Rondo. Molto allegro06:18
  • Piano Concerto No. 3 in C Minor, Op. 37:
  • 7Piano Concerto No. 3 in C Minor, Op. 37: I. Allegro con brio17:47
  • 8Piano Concerto No. 3 in C Minor, Op. 37: II. Largo10:36
  • 9Piano Concerto No. 3 in C Minor, Op. 37: III. Rondo. Allegro – Presto09:18
  • Piano Concerto No. 4 in G Major, Op. 58:
  • 10Piano Concerto No. 4 in G Major, Op. 58: I. Allegro moderato20:08
  • 11Piano Concerto No. 4 in G Major, Op. 58: II. Andante con moto05:28
  • 12Piano Concerto No. 4 in G Major, Op. 58: III. Rondo. Vivace – Presto10:10
  • Piano Concerto No. 5 in E-Flat Major, Op. 73:
  • 13Piano Concerto No. 5 in E-Flat Major, Op. 73: I. Allegro21:04
  • 14Piano Concerto No. 5 in E-Flat Major, Op. 73: II. Adagio un poco mosso08:23
  • 15Piano Concerto No. 5 in E-Flat Major, Op. 73: III. Rondo. Allegro, ma non troppo10:14
  • Total Runtime03:01:23

Info zu Beethoven: Piano Concertos 1-5

Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, Ludwig van Beethoven nahezukommen, als in seinen Klavierkonzerten. Das Klavier war Beethovens ureigenstes Instrument. In seinen Improvisationen, die ihn zum Liebling der Wiener Salons machten, verschmolzen Virtuosität und ein ungebändigter Ausdruckswille. Die Klavierkonzerte vermitteln eine deutliche Ahnung dieser Auftritte. Zugleich sind sie Musterbeispiele für Beethovens Fähigkeit, große Orchesterwerke mit nie abreißenden Spannungsbögen zu gestalten.

Die Gesamtaufnahme dieser fünf Werke mit Mitsuko Uchida und Sir Simon Rattle war eines der aufsehenerregendsten Projekte der Berliner Philharmoniker während der Ära Rattle – und zugleich der Höhepunkt in der seit 1984 bestehenden Zusammenarbeit von Orchester und Pianistin.

Am Ende gab es enthusiastischen Applaus im Auditorium und in der Presse – ein »kollektives Glücksgefühl« ergriff die Besucher nach den Worten eines Kritikers an diesen Abenden. In ihrer vitalen Frische machten die Interpretationen die ganze kämpferische Energie dieser Werke erlebbar. Zugleich offenbarte sich hier die unvergleichliche Spiritualität Beethovens, die uns – so Mitsuko Uchida – »bis ans Ende des Universums blicken lässt«.

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Mitsuko Uchida, Klavier




Mitsuko Uchida
Die Pianistin Mitsuko Uchida wurde am 20. Dezember 1948 in einem Vorort von Tokio geboren. Ihr Vater war als Diplomat häufig in Deutschland, so wurde sie überwiegend von der Mutter erzogen. Im Alter von vier Jahren bekam sie erste Klavierstunden, bereits im Kindergarten fiel sie dadurch auf, dass sie, wann immer es möglich war, sich ans Klavier und ans Harmonium setzte. Sie wurde auf eine Junior Music School geschickt, wo sie Grundlagen der musikalischen Erziehung beigebracht bekam. Als sie zwölf Jahre alt war, wurde der Vater nach Wien versetzt und die Familie folgte ihm nach Österreich. Dort kam sie an die Wiener Musikhochschule in die Klasse von Richard Hauser. Mit 14 spielte sie ihr erstes Recital. Als der Vater 1964 erneut versetzt wurde, diesmal nach Köln, beschloss Uchida in Wien zu bleiben und dort ihre Ausbildung abzuschließen, was sie 1968, zuletzt als Assistentin von Hauser, auch tat.

Von dan an ging es langsam, aber stetig voran. Im Jahr 1969 gewann sie den Beethoven-Wettbewerb in Wien. Sie nahm weitere Stunden bei Wilhelm Kempf, schaffte es dann 1970 beim Chopin-Wettbewerb in Warschau auf den 2.Platz. 1972 ließ sie sich in London nieder, wurstelte sich so durch, gewann 1976 den Klavierwettbewerb in Leeds, war aber erst ab etwa 1978 in der Lage, auch wirklich von der Musik zu leben. Uchida begann, sich aufwändige Projekte vorzunehmen, und erarbeitete ein Recital mit sämtlichen Klaviersonaten von Mozart, die sie seit den Wiener Jahren ausführlich studiert hatte. Es war eine Entscheidung, die zusammen mit dem Produzenten der Philips Erik Smith gefallen war, der davon ausging, dass Mozart sich besser verkaufe als der zweite Favorit im Repertoire der Pianistin, Franz Schubert. Jedenfalls trat Uchida 1982 damit an die Öffentlichkeit und präsentierte die Sonaten in London und Tokio komplett auf der Bühne. Die internationale Musikszene wurde dadurch auf sie aufmerksam und so begann die eigentliche Karriere. Es folgten erste Aufnahmen für die Philips, dann 1986 eine Gesamteinspielung der Mozart-Klavierkonzerte mit Jeffrey Tate und dem English Chamber Orchestra.

Von da an mischte Uchida in der internationalen Konzertszene mit. Als Teil der großen Mozart-Edition , aber auch zunehmend als Spezialistin für die Werke von Schubert, Beethoven, Schönberg, Hindemith machte sie sich einen Namen und trat seit ihrem Debüt mit den Berliner Philharmonikern 1984 mit vielen renommierten Ensembles auf. Zusammen mit Kurt Sanderling und den Orchestern des Bayerischen Rundfunks und des Royal Concertgebouw nahm sie in der zweiten Hälfte der Neunziger die kompletten Beethoven-Konzerte auf, mit Pierre Boulez und dem Cleveland Orchestra widmete sie sich der Klavier-Orchestermusik von Schönberg, Webern und Berg (2001). 2002 war sie Artist in Residence beim Cleveland Orchestra, spielte außerdem in der Hamburger Musikhalle, dem Wiener Konzerthaus, der Carnegie Hall, dem Amsterdam Concertgebouw und in der Royal Festival Hall in London. Im selben Jahr schloss sie ihren Schubert-Zyklus mit Klavierwerken für die Philips.

Anfang 2004 stellte Uchida wiederum Mozart Klavierkonzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Charles Mackerras und den Los Angeles Philharmoniker unter Esa-Pekka Salonen vor. Ebenfalls einen Mozart-Zyklus, der bis 2007 fortgesetzt werden soll, gestaltete sie mit dem Cleveland Orchestra, außerdem stehen Werke von Messiaen und Ravel auf dem Programm. Mit der Chicago Symphony und der Camerata Salzburg spielte und dirigierte sie Mozart vom Klavier aus und weiter Konzerte folgten mit dem London Symphony Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe. (Quelle: Universal)



Booklet für Beethoven: Piano Concertos 1-5

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