Giuseppe Peranda: Sacred Music from Dresden Jörg-Andreas Bötticher & Abendmusiken Basel

Cover Giuseppe Peranda: Sacred Music from Dresden

Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
01.03.2019

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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FLAC 96 $ 12,80
  • Giuseppe Peranda (1625 - 1675):
  • 1Missa in A Minor: Kyrie05:20
  • 2Missa in A Minor: Gloria10:56
  • 3Repleti sunt omnes05:14
  • Vincenzo Albrici (1631 - 1687):
  • 4Sinfonia à 206:23
  • Giuseppe Peranda:
  • 5Accurite gentes06:20
  • 6Fasciculus myrrhae11:38
  • David Pohle (1624 - 1695):
  • 7Sonata à 604:53
  • Giuseppe Peranda:
  • 8Timor et tremor12:45
  • 9Factum est proelium12:13
  • Total Runtime01:15:42

Info zu Giuseppe Peranda: Sacred Music from Dresden

Jetzt herrschet in der Kirche gar eine span-neue sing-art, aber ausschweiffig, gebrochen, täntzerlich, und gar im wenigsten andächtig…” Nicht alle waren begeistert vom frischen Wind, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in der kurfürstlich sächsischen Residenzstadt Dresden wehte – dieser zeitgenössische Kommentar zeigt das deutlich. 1656 ordnete der neue Kurfürst Johann Georg II. das Musikleben neu, und er legte großen Wert darauf, dass an den entscheidenden Positionen nun Italiener tätig waren. Wohl der wichtigste von ihnen war Giuseppe Peranda, den der Kurfürst zum Kapellmeister ernannte. Gemeinsam mit seinem Kollegen Vincenzo Albrici etablierte er auch in der Sakralmusik den neuen Ton, geprägt von einer stärkeren Gewichtung des Melodischen und vor allem von einer bis dahin in der geistlichen Musik unbekannten rhythmischen Lebendigkeit. Die Basler Abendmusiken machen hörbar, was damals in Dresden für so viel Aufsehen sorgte.

Jörg-Andreas Bötticher, Orgel Abendmusiken Basel




Jörg-Andreas Bötticher
(geb. 1964 in Berlin) war langjähriges Mitglied der Knabenkantorei Basel. Nach der Grundausbildung in Klavier und Orgel folgte eine kurze Karriere als Keyboarder. Darauf studierte er Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis. Einem Diplom für Orgel bei Jean-Claude Zehnder und für Cembalo bei Andreas Staier schlossen sich Studien bei Jesper B. Christensen (Generalbass) und Gustav Leonhardt (Cembalo) sowie weitere musikalische Lehrjahre an.

Er konzertiert als Solist, im Duo oder Trio mit Plamena Nikitassova, Maya Amrein u. a. sowie mit verschiedenen Ensembles (u. a. La Cetra, Akademie für Alte Musik Berlin, Die Freitagsakademie). 2013/14 wirkte er bei Aufführungen der Matthäuspassion mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle mit.

Bötticher ist Professor für Cembalo, Orgel und Generalbass an der Schola Cantorum Basiliensis. An der Hochschule für Musik Basel unterrichtet er Aufführungspraxis älterer Musik. Kurse und Vorträge führten ihn an verschiedene europäische Musikhochschulen und nach Bogotá. Er ist Organist an der Predigerkirche Basel und Mitinitiator der dortigen Gesamtaufführung der Bachkantaten (2004-2012) sowie der „Abendmusiken in der Predigerkirche“ (ab 2013).

Er publizierte zu den Themen Generalbass, Musikästhetik und zum Kantatenoeuvre Bachs. Als Juror ist er regelmässig eingeladen zu Orgelwettbewerben wie dem Paul Hofhaimer-Wettbewerb (Innsbruck), organ competition Alkmar oder dem Grand Prix Bach (Lausanne).

Verschiedene CD-Aufnahmen dokumentieren seine langjährige, intensive Auseinandersetzung mit unbekannteren Komponisten (Cembalo bzw. Orgel solo: A. Poglietti, M. Rossi, G. Muffat; mit P. Nikitassova: C. Zuccari, G. Fritz; mit Hélène Schmitt: I. Albertini, N. Matteis, J. H. Schmelzer) und mit J. S. Bach (mit Chiara Banchini: Sonaten für Violine und Cembalo obbligato).



Booklet für Giuseppe Peranda: Sacred Music from Dresden

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