Shostakovich: Orchestral Works Deutsche Radio Philharmonie & Pietari Inkinen

Cover Shostakovich: Orchestral Works

Album Info

Album Veröffentlichung:
2023

HRA-Veröffentlichung:
13.01.2023

Label: SWR Classic

Genre: Classical

Subgenre: Orchestral

Interpret: Deutsche Radio Philharmonie & Pietari Inkinen

Komponist: Dmitri Shostakovich (1906-1975)

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  • Dmitri Shostakovich (1906 - 1975): Chamber Symphony No. 8 in C Minor, Op. 110a (Arr. R. Barshai for Orchestra):
  • 1Shostakovich: Chamber Symphony No. 8 in C Minor, Op. 110a (Arr. R. Barshai for Orchestra): I. Largo05:38
  • 2Shostakovich: Chamber Symphony No. 8 in C Minor, Op. 110a (Arr. R. Barshai for Orchestra): II. Allegro molto02:55
  • 3Shostakovich: Chamber Symphony No. 8 in C Minor, Op. 110a (Arr. R. Barshai for Orchestra): III. Allegretto05:11
  • 4Shostakovich: Chamber Symphony No. 8 in C Minor, Op. 110a (Arr. R. Barshai for Orchestra): IV. Largo06:17
  • 5Shostakovich: Chamber Symphony No. 8 in C Minor, Op. 110a (Arr. R. Barshai for Orchestra): V. Largo04:24
  • Piano Concerto No. 1 in C Minor, Op. 35:
  • 6Shostakovich: Piano Concerto No. 1 in C Minor, Op. 35: I. Allegretto (Live)06:08
  • 7Shostakovich: Piano Concerto No. 1 in C Minor, Op. 35: II. Lento (Live)08:12
  • 8Shostakovich: Piano Concerto No. 1 in C Minor, Op. 35: III. Moderato (Live)01:37
  • 9Shostakovich: Piano Concerto No. 1 in C Minor, Op. 35: IV. Moderato (Live)06:57
  • Chamber Symphony No. 1 in C Major, Op. 49a (Arr. R. Barshai for Orchestra):
  • 10Shostakovich: Chamber Symphony No. 1 in C Major, Op. 49a (Arr. R. Barshai for Orchestra): I. Moderato04:44
  • 11Shostakovich: Chamber Symphony No. 1 in C Major, Op. 49a (Arr. R. Barshai for Orchestra): II. Moderato04:48
  • 12Shostakovich: Chamber Symphony No. 1 in C Major, Op. 49a (Arr. R. Barshai for Orchestra): III. Allegro molto02:29
  • 13Shostakovich: Chamber Symphony No. 1 in C Major, Op. 49a (Arr. R. Barshai for Orchestra): IV. Allegro03:18
  • Total Runtime01:02:38

Info zu Shostakovich: Orchestral Works

Schostakowitsch hat nie eine Originalkomposition mit dem Titel "Kammersymphonie" geschrieben. Die unter diesem Titel bekannten Werke sind Bearbeitungen der Streichquartette des Komponisten durch den Dirigenten Rudolf Barshai, die vom Komponisten autorisiert wurden. Das Streichquartett Nr. 1, op. 49 wurde 1938 nach dem Großen Terror von 1937 geschrieben und kann als ein Akt der inneren Emigration betrachtet werden. Das Streichquartett Nr. 8 in c-Moll, op. 110 entstand 22 Jahre später innerhalb von drei Tagen, vom 12. bis 14. Juli 1960, im sächsischen Kurort Gohrisch. Das Klavierkonzert Nr. 1 c-Moll op. 35 aus dem Jahr 1933 ist eines der letzten Werke aus Schostakowitschs erster Schaffensperiode, die noch nicht von den stalinistischen Repressionen überschattet war, und ist mit vielen parodistischen Anspielungen gespickt. Mit den vorliegenden Aufnahmen spannt die Deutsche Radio Philharmonie unter ihrem jungen, energischen Chefdirigenten Pietari Inkinen einen dramaturgisch überzeugenden Bogen über Schostakowitschs Werk.

Deutsche Radio Philharmonie Pietari Inkinen, Dirigent




Pietari Inkinen
Der Finne Pietari Inkinen ist seit September 2017 Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie. Er ist außerdem Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra, der Prager Symphoniker und der Ludwigsburger Schlossfestspiele.

Zu Höhepunkten der letzten und kommenden Spielzeiten zählen Debüts beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Gürzenich-Orchester, NDR Elbphilharmonie Orchester, SWR Symphonieorchester und Budapest Festival Orchester. Als Gast stand er am Pult vieler namhafter Orchester, darunter die Staatskapelle Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Gewandhausorchester Leipzig, die Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestre Philharmonique de Radio France, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra oder Helsinki Philharmonic.

Mit der Deutschen Radio Philharmonie setzt Pietari Inkinen in der kommenden Spielzeit neben der intensiven Konzerttätigkeit die Studioaufnahmen zu Sinfonien-Zyklen von Sergej Prokofjew und Antonín Dvorák fort. Das Oeuvre von Jean Sibelius mit besonderem Blick für Repertoire-Raritäten und die Fortschreibung finnischer Musiktradition durch Kaija Saariaho, Esa-Pekka Salonen und Magnus Lindberg bilden einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit mit der Deutschen Radio Philharmonie.

Im Herbst 2018 kehrte Pietari Inkinen für Aufführungen von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg an die Opera Australia nach Melbourne zurück, wo er schon 2016 mit großem Erfolg die Wiederaufnahme von Neil Armfields vielgerühmter Inszenierung von Wagners Ring des Nibelungen leitete. Für diese Produktion erhielt er bereits 2014 den Helpmann Award für das beste Operndirigat. Im Bereich der Oper dirigierte er außerdem an der Finnischen Nationaloper, am Théâtre de la Monnaie, an der Staatsoper Unter den Linden und an der Bayerischen Staatsoper. Am Teatro Massimo in Palermo leitete er Wagners Rheingold und Walküre, an der Dresdner Semperoper stand er am Pult der erfolgreichen Neuproduktion von Eugen Onegin.

Während seiner Zeit als Music Director des New Zealand Symphony Orchestra dirigierte Pietari Inkinen die Einspielung aller Sinfonien von Sibelius für das Label Naxos ebenso wie Rautavaaras Manhattan Trilogy. Zu erwähnen sind ferner eine CD mit Arien und Orchesterstücken von Richard Wagner mit dem Tenor Simon O'Neill (EMI) sowie Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 und Brittens Cello Symphony gemeinsam mit Johannes Moser (Hänssler).

Nicht nur als Dirigent, sondern auch als Geiger ist Pietari Inkinen erfolgreich. Er studierte bei Zakhar Bron an der Kölner Musikhochschule, bevor er seine Ausbildung als Dirigent an der Sibelius-Akademie in Helsinki fortsetzte.

Die Deutsche Radio Philharmonie
entstand 2007 aus der Fusion zweier Orchester mit je eigener großer Tradition: dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und dem Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR). Seit 2017 steht der Finne Pietari Inkinen als Chefdirigent an der Spitze der DRP. Wie seine Vorgänger - Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen, der Brite Karel Mark Chichon und auch der 2017 verstorbene Ehrendirigent Stanislaw Skrowaczewski - setzt Pietari Inkinen einerseits auf Vielfalt im Repertoire: von klassisch-romantischen Schlüsselwerken der Musikgeschichte bis hin zu Neu- und Wiederentdeckungen und zur zeitgenössischen Musik. Andererseits hat er in das Repertoire der DRP seine eigenen, klaren programmatischen Linien gezogen . Ziel ist es, alle Generationen zu erreichen. Mit moderierten Konzerten, Konzerteinführungen und Künstlerbegegnungen, den Konzerten ohne Dirigent („DRP-PUR“), der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“, genauso wie mit Familienkonzerten und Reihen wie „Musik für junge Ohren“ oder „Orchesterspielplatz“, werden neue Wege der Musikpräsentation und -vermittlung beschritten.

Mit dem Amtsantritt von Pietari Inkinen ist das Spektrum der sinfonischen Werke von Jean Sibelius und die bedeutende zeitgenössische finnische Musik-, Komponisten- und Interpretenszene in den Fokus der DRP gerückt. Außerdem entstehen Sinfonien-Zyklen von Antonin Dvorák und Sergej Prokofjew – im Konzertsaal und im Studio. Spitzenkünstler wie der Geiger Vadim Repin, das Klavierduo Katia und Marielle Labèque oder die Pianisten Nikolai Lugansky und Alexei Volodin folgen in den nächsten Monaten seiner Einladung zur DRP.

Abonnementreihen bespielt die Deutsche Radio Philharmonie in Saarbrücken und Kaiserslautern, Gastspiele führen ins grenznahe Frankreich sowie nach Mainz, Karlsruhe, Mannheim und Baden-Baden. Tourneen gingen in den letzten Jahren in die Schweiz, nach Polen, China und Japan, regelmäßig ist das Orchester in Südkorea zu Gast. Live im Konzertsaal, in den Kulturprogrammen des Saarländischen Rundfunks und des Südwestrundfunks, im SR/SWR-Fernsehen, auf ARTE oder auf CD ist die DRP genauso präsent wie über ihre Mediathekangebote, Livestreams oder den DRP YouTube Kanal.



Booklet für Shostakovich: Orchestral Works

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