Ludwig van Beethoven: Early Works for Flute and Piano Johannes Hustedt & Sontraud Speidel

Cover Ludwig van Beethoven: Early Works for Flute and Piano

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
10.04.2026

Label: audite Musikproduktion

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Interpret: Johannes Hustedt & Sontraud Speidel

Komponist: Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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Formate & Preise

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FLAC 96 $ 14,20
  • Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): Sonata in G Major after String Trio No. 3, Op. 9 No. 1:
  • 1 Beethoven: Sonata in G Major after String Trio No. 3, Op. 9 No. 1: I. Adagio - Allegro con brio (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 13:32
  • 2 Beethoven: Sonata in G Major after String Trio No. 3, Op. 9 No. 1: II. Adagio, ma non tanto, e cantabile (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 07:10
  • 3 Beethoven: Sonata in G Major after String Trio No. 3, Op. 9 No. 1: III. Scherzo. Allegro (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 02:50
  • 4 Beethoven: Sonata in G Major after String Trio No. 3, Op. 9 No. 1: IV. Presto (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 06:33
  • Serenade in D Major, Op. 41:
  • 5 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 41: I. Entrata. Allegro 03:51
  • 6 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 41: II. Tempo ordinario d'un Menuetto 05:13
  • 7 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 41: III. Allegro Molto 02:28
  • 8 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 41: IV. Andante con Variazioni 06:02
  • 9 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 41: V. Allegro scherzando e Vivace 02:22
  • 10 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 41: VI. Adagio - Allegro vivace e Disinvolto 05:17
  • Serenade in D Major, Op. 8:
  • 11 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 8: I. Marcia. Allegro (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 02:17
  • 12 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 8: II. Adagio (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 06:45
  • 13 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 8: III. Menuetto. Allegretto (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 02:16
  • 14 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 8: IV. Adagio - Scherzo. Allegro molto (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 03:52
  • 15 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 8: V. Allegretto alla polacca (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 03:39
  • 16 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 8: VI. Thema con variazioni. Andante quasi allegretto (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 08:21
  • 17 Beethoven: Serenade in D Major, Op. 8: VII. Marcia. Allegro (Arr. for Flute and Piano by Friedrich Hermann) 01:10
  • Sonatina in C Major, WoO 44a:
  • 18 Beethoven: Sonatina in C Major, WoO 44a: Allegro (Arr. for Flute and Piano by Johannes Hustedt) (Bonus Track) 03:03
  • Total Runtime 01:26:41

Info zu Ludwig van Beethoven: Early Works for Flute and Piano

Nach den späten Werken (aud 97822) folgen nun die frühen Schätze: Werke aus Beethovens erster Wiener Phase rücken die Flöte ins Zentrum – von einer autorisierten Fassung bis zu späteren Bearbeitungen. Gemeinsam bilden die Veröffentlichungen eine Gesamtschau seines Schaffens für Flöte und Klavier.

Mit „Beethoven für Flöte und Klavier - Teil II" setzt audite seine Reihe fort, die Ludwig van Beethovens Schaffen für diese Besetzung beleuchtet. Während die erste Veröffentlichung „But in my style!" den Fokus auf die späten Werke legte, widmet sich das neue Doppel-Album der frühen Wiener Phase des Komponisten.

Hier tritt die Flöte nicht nur als ad libitum-Instrument auf, sondern rückt als klangliches Zentrum der Kompositionen und Bearbeitungen in den Vordergrund. Das Spektrum reicht von einer vom Komponisten selbst korrigierten und autorisierten Bearbeitung bis hin zu Adaptionen Friedrich Hermanns. Auf diese Weise öffnet die Auswahl zugleich ein Fenster zur historischen Rezeption von Beethovens Werken. Im Zusammenspiel mit dem ersten Teil entsteht so ein facettenreiches Panorama des Beethoven'schen Oeuvres für Flöte und Klavier.

Johannes Hustedt, Flöte
Sontraud Speidel, Klavier




Johannes Hustedt
studierte Musikpädagogik und Querflöte in Bremen bei Renate Ruge-von Rohden und in Karlsruhe bei Renate Greiss-Armin, wo er als Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth 1990 das Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte. Meisterkurse bei Aurèle Nicolet, Alain Marion, Paul Meisen und András Adorjan rundeten seine Studien ab. Mit dem Anliegen musikalisch-kulturellen Austausches konzertiert er weltweit als Solist und Kammermusikpartner, hinzu treten Uraufführungen, Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Sein Spiel ist von der Auseinandersetzung mit Musik aus allen Kulturkreisen, besonders Asien, Südamerika und Osteuropa, inspiriert. Projekte in historischer Aufführungspraxis mit der Traversflöte, interdisziplinäre Tanz-, Musik- und Schauspielprojekte und Grenzgänge zwischen Improvisation und Komposition bereichern seinen künstlerischen Ausdruck.

Johannes Hustedt ist Gast renommierter Musikfestspiele, darunter die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die Kultursommer Hohenlohe, Rheinland-Pfalz und Nordhessen, die Musikfesttage Frankfurt/Oder, das Festival des Centro para la Difusión de la Música Contemporánea im Círculo de Bellas Artes in Madrid, ProBaltica Warschau, das Thomas-Mann-Festival in Nida/Litauen, das GAIDA New Music Festival Vilnius, außerdem an der Neuen Oper Toronto, an der California State University Los Angeles und in der New York City Series. Seine CD-Veröffentlichungen bei audite, Animato/Harmonia Mundi, ebs records, RBM, Guild-Music London/Zürich, SwissPan, Koch International und Sargasso London finden international große Anerkennung. Seine Ersteinspielung sämtlicher Flötenkonzerte von Georg Metzger mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und Sebastian Tewinkel wurde 2022 für die Bestenliste beim Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Rundfunk- und Fernsehproduktionen gibt es mit ihm in nahezu allen Sendern der ARD, dem ZDF, dem Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR, der Deutschen Welle, DRS Zürich, Radio France, Radio Español Madrid, Radio National de España, Lithuanian Radio und TV, sowie zahlreiche Konzert-Mittschnitte bei TV- und Rundfunkanstalten in Polen, Georgien, der Ukraine, im Baltikum, in Südostasien, Australien, Nord- und Südamerika.

Im Rahmen seiner vielfältigen solistischen Tätigkeit ist er u. a. zusammen mit dem Litauischen Kammerorchester, dem St. Christopher Chamber Orchestra of Vilnius, der Philharmonie Baden-Baden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim zu hören.

Johannes Hustedt war Gründungsmitglied des Gamelan-Orchesters des Übersee-Museums Bremen, künstlerischer Leiter der Baltikumtage des Hermann-Hesse-Jahres 2002 in Calw und Kulturbotschafter des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des deutsch-kanadischen Kulturaustausches 2006. 2015 gründete er den neuen Jugend musiziert Regionalausschuss Karlsruhe Stadt. Seit 2023 obliegt ihm die künstlerische Leitung des größten Klassik-Open-Air-Konzertes in Baden-Württemberg: Mount Klassik im Rahmen von DAS FEST in Karlsruhe zählt bis zu 20.000 Zuhörer*innen.

Hustedt ist Widmungsträger zahlreicher Werke zeitgenössischer Komponist*innen. Im Rahmen des Reger-Jahres 2016 wurde Hustedt vom Max-Reger-Institut Karlsruhe die posthume Uraufführung von Regers Scherzo g-Moll für Flöte und Streichquintett anvertraut. Ebenso übernahm er die posthume Uraufführung der 3. Flötensonate von Felicitas Kukuck im Auftrag vom Archiv Frau und Musik in Frankfurt sowie 2025 die Uraufführung der von Wolfgang Rihm autorisierten neuen Trio-Version von Über die Linie VI.

Seit 1990 lehrt Johannes Hustedt an der Hochschule für Musik Karlsruhe und ist ein international gefragter Gastdozent, z. B. an der Fondation Hindemith in Blonay, der Hochschule für Künste Bremen, den Universitäten Rio de Janeiro, Salvador da Bahia und Los Angeles sowie an den Nationalen Musikakademien Kiew und Vilnius. Von 1996 bis 2005 unterrichtete er außerdem an der Hochschule für Musik in Basel. Er ist Juror nationaler und internationaler Wettbewerbe wie bei den Regional-, Landes- und Bundeswettbewerben Jugend musiziert, dem Internationalen Wettbewerb für Kammermusik mit Gitarre Aschaffenburg 2010 und dem 40. Europäischen UGDA Wettbewerb für junge Solisten Luxembourg 2024. Hustedt ist Autor wissenschaftlicher Beiträge, wobei neben methodisch-didaktischen Themen seine Schwerpunkte zur Zeit die Musik des Baltikums und die Komponisten am Hofe Mannheims sind.

2006 gründete er zusammen mit seiner Ehefrau, der Künstlerin Chai Min Werner, das Kunsthaus-Durlach, dessen Anliegen es ist, Musik, bildende Kunst und Spiritualität unmittelbar erlebbar zu machen. Von 2020 bis 2023 sind die Veranstaltungen des Kunsthauses im Rahmen des Impulsprogramms Kunst trotz Abstand vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert worden. Seit 2022 erhielten sie mehrfach die Auszeichnung Green Event BW des Landes Baden-Württemberg. Das duo querhorn mit Chai Min Werner, Alphorn, wurde von einer Fach-Jury für die Ensembleförderung 2022/23 des Deutschen Musikrates und Neustart Kultur ausgewählt.

Johannes Hustedt war von 2015 bis 2021 stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg e. V. und von 2013 bis 2019 Vorsitzender des Regionalverbandes Karlsruhe.

Sontraud Speidel
kam mit elf Jahren als Vorschülerin in die Klasse der Exilrussin Irene Slavin an die Hochschule für Musik Karlsruhe. Nach dem Abitur studierte sie bei Irene Slavin und Yvonne Loriod-Messiaen in Karlsruhe, Branka Musulin in Frankfurt, Stefan Askenase in Brüssel und Géza Anda in Luzern. Sie ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (1. Preis der Schulen der Bundesrepublik im Alter von 16 Jahren, 1. Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Washington D.C. / USA, Jackson Prize des Boston Symphony Orchestra für Neue Musik u. a.). Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen, Fernsehauftritte sowie Meisterklassen führten sie durch Europa, in die USA, nach Kanada, Israel, Japan, Korea, China, Taiwan, Brasilien und Marokko.

Speidel ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Sie war Gastprofessorin an Universitäten und Musikhochschulen in Europa, den USA, Kanada, Israel und Asien und ist regelmäßig als Jurorin nationaler und internationaler Wettbewerbe tätig.

Mehrere zeitgenössische Komponisten haben ihr Werke gewidmet und Uraufführungen anvertraut. So war sie die Solistin bei der Uraufführung des "Concerto für Klavier und 13 Instrumente" von David Winkler in Tanglewood / USA und gab 1979 auf Einladung von Bundeskanzler Helmut Schmidt einen Klavierabend im Palais Schaumburg Bonn. In Thessaloniki spielte sie die griechische Erstaufführung des Klavierkonzertes von Alexander Skrjabin und in Karlsruhe die Uraufführung der von Dr. Joachim Draheim neu entdeckten "Variationen über ein Nocturne von Chopin" von Robert Schumann. In Solingen war sie die Solistin bei der Uraufführung des ihr gewidmeten Klavierkonzerts "Kristallspiele" von Violeta Dinescu.

Speidel leitet das Piano-Podium Karlsruhe für musikalische Nachwuchsförderung und ist Mitbegründerin und Künstlerische Leiterin der Konzertreihe Musikforum Hohenwettersbach. Der von ihr initiierte Fonds Elisabeth Speidel unterstützt Musiktalente. Sie ist Trägerin des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien, der Goldenen Josef-Dichler-Medaille und des Bundesverdienstkreuzes. 2011 verlieh ihr die Hochschule für Musik Karlsruhe den erstmals vergebenen Eugen-Werner-Velte-Preis. Die Echo Klassik-Preisträgerin wurde 2024 mit der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe und 2025 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg bedacht. Sie ist Steinway Artist, Ehrenmitglied der Werner-Trenkner-Gesellschaft Solingen, des Tonkünstlerverbandes Baden-Württemberg und von Inner Wheel Nordschwarzwald.



Booklet für Ludwig van Beethoven: Early Works for Flute and Piano

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