Country For Old Men John Scofield

Cover Country For Old Men

Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
22.09.2016

Label: Impulse! Records

Genre: Jazz

Subgenre: Modern Jazz

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • 1Mr Fool05:05
  • 2I’m So Lonesome I Could Cry07:01
  • 3Bartender's Blues05:18
  • 4Wildwood Flower03:54
  • 5Wayfaring Stranger06:31
  • 6Mama Tried05:19
  • 7Jolene07:35
  • 8Faded Love06:32
  • 9Just A Girl I Used To Know04:10
  • 10Red River Valley06:16
  • 11You're Still The One04:20
  • 12I'm An Old Cowhand00:36
  • Total Runtime01:02:37

Info zu Country For Old Men

Country-Musik mit jazzigen Improvisationen zu kombinieren, scheint auf den ersten Blick eine genauso geniale Idee zu sein, wie Wasser mit Öl zu vermischen. Wie soll das funktionieren, eine Musik, die - so zumindest das gängige Vorurteil - vorzugsweise von reaktionären Hinterwäldlern (sogenannten Rednecks) gehört wird, mit der Weltoffenheit des Jazz in Einklang zu bringen? Sonny Rollins wusste die Antwort schon vor rund sechzig Jahren: “Man kann über alles improvisieren - Country-Songs, Arien, einfach alles. Das ist es, was den Jazz zur großartigsten Musik der Welt macht. Er ist eine Naturgewalt; er kennt keine Grenzen. Man kann alles verjazzen, über alles improvisieren.” Das bewies er dann 1957 auch prompt auf 'Way Out West', dem ersten Album, das ganz bewusst eine Brücke zwischen Jazz und Country-Musik schlug. John Scofield ist auf seinem Album 'Country For Old Men' nun noch einen ganzen Schritt weiter gegangen. Denn sein Repertoire besteht - anders als damals das des Saxophonisten - ausschließlich aus Country-Songs. “Meine Idee für dieses Album war, Country-Songs in Jazznummern zu verwandeln', sagt der Gitarrist, der Anfang 2016 für das Album 'Past Present'seinen ersten Grammy erhielt. 'Da Country-Lieder simpel sind, kann man sie leicht harmonisch verändern... Wir improvisieren, bewahren aber die Integrität, den Charakter und Twang dieser wundervollen amerikanischen Musik.'

Für seine Mission tat sich Scofield mit Musikern zusammen, die mit ihm im Laufe der Jahrzehnte schon auf etlichen, stilistisch sehr unterschiedlichen Alben durch dick und dünn gegangen sind:

Pianist/Organist Larry Goldings, E-Bassist Steve Swallow und Schlagzeuger Bill Stewart. Gemeinsam geben sie Songs von u.a. George Jones, Hank Williams, Merle Haggard, Bob Wills, Patti Page, James Taylor, Dolly Parton und sogar Shania Twain eine oftmals überraschende harmonische Rundumerneuerung. Was dabei herauskam, ist dem Titel zum Trotz garantiert keine Country-Musik für alte Männer! Denn Scofield transformiert viele der Vorlagen in durchaus moderne Jazznummern. Als besonderes Schmankerl spielt er dann ganz zum Schluss in sehr traditioneller Weise und solo auf einer Ukulele noch Johnny Mercers Country-Persiflage 'I’m An Old Cowhand' ein. Mit derselben Nummer hatte übrigens Sonny Rollins einst sein Album 'Way Out West' begonnen, das heute längst als Klassiker gilt. Scofields 'Country For Old Men' wird man sicher auch bald dieser Kategorie zurechnen können. 'Ich denke, die Stücke funktionieren alle als Jazz”, meint der Gitarrist überzeugt. “Außerdem war ich, als ich die Melodien spielte, wirklich inspiriert ‘countryesk’ zu klingen. Ich war selbst überrascht, wie gut das klappte.'

John Scofield, Gitarre, Ukulele
Steve Swallow, Bass
Larry Goldings, Klavier (1, 5-6), Hammond organ (2-4, 7-11)
Bill Stewart, Schlagzeug


John Scofield
John Scofield's guitar work has influenced jazz since the late 70’s and is going strong today. Possessor of a very distinctive sound and stylistic diversity, Scofield is a masterful jazz improviser whose music generally falls somewhere between post-bop, funk edged jazz, and R & B.

Born in Ohio and raised in suburban Connecticut, Scofield took up the guitar at age 11, inspired by both rock and blues players. He attended Berklee College of Music in Boston. After a debut recording with Gerry Mulligan and Chet Baker, Scofield was a member of the Billy Cobham-George Duke band for two years. In 1977 he recorded with Charles Mingus, and joined the Gary Burton quartet. He began his international career as a bandleader and recording artist in 1978. From 1982–1985, Scofield toured and recorded with Miles Davis. His Davis stint placed him firmly in the foreground of jazz consciousness as a player and composer.

Since that time he has prominently led his own groups in the international Jazz scene, recorded over 30 albums as a leader (many already classics) including collaborations with contemporary favorites like Pat Metheny, Charlie Haden, Eddie Harris, Medeski, Martin & Wood, Bill Frisell, Brad Mehldau, Mavis Staples, Government Mule, Jack DeJohnette, Joe Lovano and Phil Lesh. He’s played and recorded with Tony Williams, Jim Hall, Ron Carter, Herbie Hancock, Joe Henderson, Dave Holland, Terumasa Hino among many jazz legends. Throughout his career Scofield has punctuated his traditional jazz offerings with funk-oriented electric music. All along, the guitarist has kept an open musical mind.

Touring the world approximately 200 days per year with his own groups, he is an Adjunct Professor of Music at New York University, a husband, and father of two. Visit: www.johnscofield.com

Booklet für Country For Old Men

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