Beethoven: Complete Works for String Trio Trio Ostertag

Cover Beethoven: Complete Works for String Trio

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
06.09.2019

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  • Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): Trio in G Major, Op. 9 No. 1:
  • 1Trio in G Major, Op. 9 No. 1: I. Adagio - Allegro con brio10:03
  • 2Trio in G Major, Op. 9 No. 1: II. Adagio ma non tanto e cantabile07:12
  • 3Trio in G Major, Op. 9 No. 1: III. Scherzo. Allegro05:08
  • 4Trio in G Major, Op. 9 No. 1: IV. Presto05:44
  • Trio in D Major, Op. 9 No. 2:
  • 5Trio in D Major, Op. 9 No. 2: I. Allegretto08:08
  • 6Trio in D Major, Op. 9 No. 2: II. Adanate quasi Allegretto05:06
  • 7Trio in D Major, Op. 9 No. 2: III. Menuetto. Allegro03:56
  • 8Trio in D Major, Op. 9 No. 2: IV. Rondo. Allegro06:35
  • Trio in C Minor, Op. 9 No. 3:
  • 9Trio in C Minor, Op. 9 No. 3: I. Allegro con spirito08:18
  • 10Trio in C Minor, Op. 9 No. 3: II. Adagio con espressione06:47
  • 11Trio in C Minor, Op. 9 No. 3: III. Scherzo. Allegro molto e vivace03:26
  • 12Trio in C Minor, Op. 9 No. 3: IV. Finale. Presto06:05
  • Trio in E-Flat Major, Op. 3:
  • 13Trio in E-Flat Major, Op. 3: I. Allegro con brio11:54
  • 14Trio in E-Flat Major, Op. 3: II. Andante05:11
  • 15Trio in E-Flat Major, Op. 3: III. Menuetto04:02
  • 16Trio in E-Flat Major, Op. 3: IV. Adagio08:28
  • 17Trio in E-Flat Major, Op. 3: V. Menuetto03:39
  • 18Trio in E-Flat Major, Op. 3: VI. Finale. Allegro06:54
  • Serenade in D Major, Op. 8:
  • 19Serenade in D Major, Op. 8: I. Marcia. Allegro01:39
  • 20Serenade in D Major, Op. 8: II. Adagio05:08
  • 21Serenade in D Major, Op. 8: III. Menuetto. Allegretto02:39
  • 22Serenade in D Major, Op. 8: IV. Adagio - Scherzo. Allegro molto - Adagio - Allegro molto - Adagio04:12
  • 23Serenade in D Major, Op. 8: V. Allegretto alla Polacca03:35
  • 24Serenade in D Major, Op. 8: VI. Thema von Variazioni. Andante quasi allegretto08:10
  • 25Serenade in D Major, Op. 8: VII. Marcia. Allegro01:45
  • Total Runtime02:23:44

Info zu Beethoven: Complete Works for String Trio

„Keins von den bisherigen Werken kann sich an Schönheit und Neuheit der Erfindung, Geschmack der Ausführung, Behandlung der Instrumente usw. mit diesen Trios messen; sie überragen im Ganzen sogar auch die bald nachher erschienenen Quartette [op. 18].“ Bereits die frühe Beethoven-Biographie von Alexander Wheelock Thayer und Hugo Riemann aus dem Jahr 1901 ist eindeutig in ihrem Werturteil über Beethovens drei Streichtrios op. 9. Jahrzehntelang standen sie im Schatten ihrer berühmten Schwestern, eben der erwähnten Streichquartette. Seit Haydn diese als Königsdisziplin der Kammermusik etabliert hatte, galt der Satz mit nur drei Streicherstimmen für viele als unvollständig. Besonders im Fall Beethoven sehr zu Unrecht, wie inzwischen viele Kenner wissen, sind doch die allesamt in seiner frühen Phase vor 1800 entstandenen Werke für Streichtrio äußerst anspruchsvoll gearbeitet; Beethoven selbst bezeichnete die Trios op. 9 als seine bis dato besten Werke überhaupt. Viele Teufel stecken allerdings im technisch vertrack en Detail, denn mit zahlreichen Doppelgriffen wird dann doch zeitweise die klassische Vierstimmigkeit hergestellt, mit dem Ergebnis höchster Anforderungen an die drei Musiker. Themenverarbeitung, komplexer Satz und motivische Entwicklung zeigen den jungen Komponisten schon hier auf der Höhe seiner Meisterschaft. Das Trio Ostertag bezeichnet die Trios als „besonders transparent und delikat“ – in seiner Neueinspielung verdichtet es diese Kammermusik-Highlights zu faszinierenden Hörerlebnissen echter Beethovenscher Dramatik. Die Freiburger Musiker verbinden nicht nur familiäre Bande, sondern vor allem eine präzise Harmonie und blindes Verständnis, gewachsen durch eine Vielzahl gemeinsamer Auftritte. Bei den durchaus heiklen Werken ist das Gold wert, ermöglicht es doch die volle Konzentration auf die musikalische Gestaltung.

Trio Ostertag:
Christian Ostertag, Violine
Katrin Melcher, Viola
Martin Ostertag, Cello




Trio Ostertag
Beethovens Trios für drei Streicher standen lange im Schatten seiner Streichquartette und haben erst im 20. Jahrhundert die gleichwertige Bedeutung erhalten, die ihnen zukommt – nämlich besonders transparente und delikate Kammermusik für Streicher zu sein. Die drei hochkarätigen Freiburger Musiker, die nicht nur familiäre Bande, sondern vor allem eine unüberschaubar große Anzahl an gemeinsamen Auftritten verbindet, haben sich ihrer angenommen und alle Streichtrios und Serenaden in Live-Konzerten für das kleine, aber feine Label Coviello aufgenommen.

Christian Ostertag
hat sich im Laufe seiner musikalischen Karriere den Ruf als einer der komplettesten Musiker seiner Generation erworben. Ob als Erster Konzertmeister im SWR-Symphonieorchester, als Professor für Violine in Karlsruhe, als Kammermusiker und Solist erweckt sein Spiel bei Publikum wie Studierenden Erwartung und Vertrauen.

Die Presse lobt wiederholt seinen warmen und wandelbaren Ton („Sänger auf dem Instrument“), die Stil-Sicherheit neben der technischen (die New York Times nannte sein Debut „sweet, strong and sure, excellent“), vor allem aber die innere Fokussiertheit und das Temperament, welche ein Konzert zum Erlebnis werden lassen. Großen Anteil an diesem Erfolg haben die kompromisslose Suche nach einem tieferen Gehalt der Werke und eine konsequente Verweigerung event-hafter Auftritte und Moden.

1963 in Karlsruhe in eine deutsch-ungarische Musikerfamilie hineingeboren – die Mutter war Klavierpädagogin, die Großmutter Geigerin, sein Vater ist der Cellist Martin Ostertag – war Christian Ostertag von Beginn an von Musik umgeben und begann früh mit dem Violinunterricht. Nach dem Studium bei renommierten Lehrern wie Walery Gradow und Rainer Kussmaul sowie Sommerkursen bei so unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten wie Sándór Végh, Ruggiero Ricci und Rony Rogoff erhielt seine Karriere einen entscheidenden Impuls, als er 1990 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn gewann.

Nach seiner ersten Festanstellung 1993 als 1. Konzertmeister der Düsseldorfer Symphoniker (Deutsche Oper am Rhein) wechselte Christian Ostertag 1996 in gleicher Funktion zum SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem heutigen SWR-Symphonieorchester mit seinem Chefdirigenten Theodor Currentzis und arbeitet auch solistisch mit Dirigenten vom Format eines Michael Gielen, Francois-Xavier Roth und Sylvain Cambreling. Die Zusammenarbeit mit Komponisten wie György Kúrtág, Pierre Boulez, Péter Eötvös, Helmut Lachenmann, Marc André, Jörg Widmann oder Wolfgang Rihm zeigt seinem musikalischen Denken neue Wege auf.

Zahlreiche Radio- und CD-Produktionen dokumentieren seine Vielseitigkeit und geigerische Kompetenz: die CD mit dem 1. Violinkonzert op. posth. von Béla Bartók (hänssler classics) wurde in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen, Strauss´ „Ein Heldenleben“ unter Francois-Xavier Roth von der Kritik einhellig gelobt. Leonard Bernsteins „Serenade“ ist als LIVE-Mitschnitt in der SWR-Mediathek, zusammen mit einem Artist´s Comment, abrufbar. Regelmäßig tritt Christian Ostertag in den Philharmonien von Berlin, Köln, München und Hamburg, Zürich, Tokio (Suntory Hall), Palau de la Musica in Barcelona oder auf den Festivals in Berlin (März Musik), Festival d´automne (Paris), Salzburger Festspiele und Wien Modern in wechselnden Funktionen auf. 2001 verlieh ihm die Kulturstiftung „Pro Europa“ den Europäischen Solistenpreis.

Christian Ostertags große Leidenschaft ist die Kammermusik, gemeinsam mit gleichgesinnten Musikern wie László Fenyö, Hariolf Schlichtig, Kalle Randalu, Jean Guihen Quyeras, Bozo Paradzik, Wolfgang Güttler, Matthias Kirschnereit, Ingolf Turban, Wen Sinn Yang, Maria Stange, Paul Rivinius, Fritz Schwinghammer und nicht zuletzt mit seinem Vater Martin Ostertag. Regelmäßig tritt er in der Freiburger Reihe der Kaisersaalkonzerte im Historischen Kaufhaus auf. Dabei ist ihm der direkte Kontakt mit dem Publikum und das Risiko des „Spielens ohne Netz“ wichtiger als die reine Studioarbeit. Folgerichtig wurden alle Beethoven-Streichtrios mit dem Trio Ostertag in LIVE-Konzerten für CD mitgeschnitten (bei „coviello“).

2005 wurde Christian Ostertag neben seiner Orchestertätigkeit zum Professor für Violine an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen berufen und wechselte 2017 an die Hochschule für Musik Karlsruhe. Seine Studenten erringen Preise und Führungspositionen in erstklassigen Orchestern. Internationale Meisterkurse für Violine und/oder Kammermusik wie etwa die Sommerakademie Allegro Vivo oder das Forum Artium runden seine Tätigkeit ab.



Booklet für Beethoven: Complete Works for String Trio

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