Cover Bruckner: Mass No. 2 in E Minor & Te Deum

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
22.10.2020

Label: Phi

Genre: Classical

Subgenre: Choral

Interpret: Collegium Vocale Gent, Orchestre des Champs-Elysées, Philippe Herreweghe

Komponist: Anton Bruckner (1824-1896)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Anton Bruckner (1824 - 1896): Mass No. 2 in E Minor, WAB 27:
  • 1Mass No. 2 in E Minor, WAB 27: I. Kyrie05:37
  • 2Mass No. 2 in E Minor, WAB 27: II. Gloria05:16
  • 3Mass No. 2 in E Minor, WAB 27: III. Credo08:40
  • 4Mass No. 2 in E Minor, WAB 27: IV Sanctus02:15
  • 5Mass No. 2 in E Minor, WAB 27: V. Benedictus04:58
  • 6Mass No. 2 in E Minor, WAB 27: VI. Agnus Dei04:48
  • Te Deum in C Major, WAB 45:
  • 7Te Deum in C Major, WAB 45: I. Te Deum05:08
  • 8Te Deum in C Major, WAB 45: II. Te ergo02:36
  • 9Te Deum in C Major, WAB 45: III. Aeterna fac01:20
  • 10Te Deum in C Major, WAB 45: IV. Salvum fac05:36
  • 11Te Deum in C Major, WAB 45: V. In te domini speravi05:23
  • Total Runtime51:37

Info zu Bruckner: Mass No. 2 in E Minor & Te Deum

Glanzlichter: Die Messe Nr. 2 von Anton Bruckner, 1866 für die Einweihung einer Votivkapelle im Linzer Dom komponiert, ist ein schönes Beispiel für die Verbindung von Modernität und jahrhundertealter religiöser Tradition, da die Blasinstrumente in einen Dialog mit der vom gregorianischen Gesang inspirierten Chorschrift gesetzt werden. Sein Te Deum von 1881, das zwar kürzer ist, aber für Chor und großes Orchester mit vier Solisten komponiert wurde, wurde von so illustren Zeitgenossen wie Hans Richter und Gustav Mahler gefeiert, während der meist sehr selbstkritische Komponist meinte, dass die Partitur dieses Werkes Gott dazu bringen würde, ihn "gütig zu beurteilen".

Als bedeutender Interpret des geistlichen Repertoires, der er ist, vermittelt Philippe Herreweghe hier mit großer Inbrunst seine Vision dieser beiden großen religiösen Werke der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Hanna-Elisabeth Müller, Sopran
Ann Hallenberg, Mezzosopran
Maximilian Schmitt, Bariton
Tareq Nazmi, Bass
Collegium Vocale Gent
Orchestre des Champs-Elysees
Philippe Herreweghe, Dirigent




Hanna-Elisabeth Müller
studierte bei Rudolf Piernay, mit dem sie nach wie vor eng zusammenarbeitet. Die vielfach ausgezeichnete Sopranistin holte sich weiteren Feinschliff in Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Elly Ameling und Thomas Hampson.

Im März 2017 debütierte sie als Marzelline in Jürgen Flimms Fidelio an der MET in New York. Im Mai folgt ihr Opern- und Rollendebüt als Donna Anna in Robert Carsens Don Giovanni an der Mailänder Scala. Im Dezember 2017 kehrt sie als Pamina zurück an die MET, im Anschluss folgt ihr Debüt an der Oper Zürich in Mozarts Idomeneo als Ilia.

2014 erlebte sie mit ihrem sensationellen Auftritt als Zdenka in Richard Strauss’ Arabella an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen ihren internationalen Durchbruch und wurde kurz darauf von der Zeitschrift Opernwelt als Nachwuchskünstlerin des Jahres ausgezeichnet. Daraufhin schlüpfte sie an der Semperoper in Dresden sowie bei den Münchner Opernfestspielen erneut in diese Rolle. Als Sophie gab sie 2015 in einer Neuinszenierung von Strauss‘ Rosenkavalier in Amsterdam ihr Haus- und Rollendebüt.

Von 2012-2016 gehörte sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper an, wo sie in unter anderem als Pamina, Zerlina, Susanna, Servilia, Gretel, Zdenka, Infantin Donna Clara in Zemlinskys Der Zwerg, Sophie in Massenets Werther oder als Marzelline zu hören war. Im Rahmen der Opernfestspiele verabschiedete sie sich als umjubelte Sophie in Strauss’ Rosenkavalier aus dem Ensemble, bleibt dem Haus aber weiterhin als Gast verbunden.


In der Saison 2017/2018 begleitet sie das Bayerische Staatsorchester auf Tourneen nach Japan (Pamina) und unter Kirill Petrenko in die Carnegie Hall New York (Sophie, Rosenkavalier). Als Zdenka ist sie im Sommer 2018 in München zu erleben.

Mit ihrer Vielseitigkeit ist die junge Sopranistin regelmäßiger Gast auf den Konzertpodien. Das Jahr 2017 begann für Hanna-Elisabeth Müller mit einem spektakulären Einspringer bei den Eröffnungskonzerten der Hamburger Elbphilharmonie mit Beethovens Symphonie Nr. 9. 2016/17 war sie außerdem in der Philharmonie de Paris, der Philharmonie Essen, der Philharmonie Köln mit dem WDR Sinfonieorchester oder in der Tonhalle Düsseldorf zu erleben.

In der Saison 2017/2018 wird Hanna-Elisabeth Müller u. a. bei den Berliner Philharmonikern unter Yannick Nézét-Séguin in Brahms’ Ein deutsches Requiem und beim Bilbao Orkestra mit Bergs Sieben frühe Lieder unter Erik Nielsen zu Gast sein. Mit ihrer festen Klavierpartnerin Juliane Ruf tritt sie regelmäßig in wichtigen Liedzentren wie dem Heidelberger Frühling, in der Kölner Philharmonie, im De Singel Antwerpen und beim Festival Rheinvokal auf.

Im Sommer erscheint ihre erste Lied-CD Traumgekrönt mit Liedern von Strauss, Berg und Schönberg.

Ann Hallenberg
Die schwedische Mezzosopranistin Ann Hallenberg wurde international bekannt, als sie 2003 innerhalb eines Tages für die erkrankte Cecilia Bartoli am Opernhaus Zürich als Piacere in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno einsprang. Inzwischen hat sie sich als eine der führenden Mezzosopranistinnen Europas etabliert.

Sie ist regelmäßiger Gast an der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice in Venedig, dem Teatro Real in Madrid, dem Theater an der Wien, der Pariser Opéra, der Opéra de Lyon, dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel, der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, der Bayerischen Staatsoper in München, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, der Semperoper Dresden, der Königlichen Oper in Stockholm sowie den Salzburger Festspielen, dem Verbier Festival und dem Edinburgh Festival.

Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Rollen in Werken von Rossini, Mozart, Gluck, Massenet, Händel, Vivaldi und Monteverdi.

Auch auf der Konzertbühne ist sie eine gefragte Sängerin und tritt in führenden Konzerthäusern und bei Festivals in ganz Europa und Nordamerika auf. Ihr außergewöhnlich breites Konzertrepertoire reicht vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Zu den Dirigenten, mit denen Ann Hallenberg zusammengearbeitet hat, zählen Fabio Biondi, Ivor Bolton, William Christie, Teodor Currentzis, John Eliot Gardiner, Emmanuelle Haïm, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Nikolaus Harnoncourt, Paavo Järvi, Louis Langrée, Andrea Marcon, Cornelius Meister, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Kent Nagano, Roger Norrington, Antonio Pappano, Evelino Pidò, Christophe Rousset, Lothar Zagrosek und Alberto Zedda.

Ann Hallenbergs Diskografie umfasst mehr als 40 CDs und DVDs mit Werken u.a. von Bach, Händel, Vivaldi, Mozart, Haydn, Gluck, Rossini, Mendelssohn, Brahms und Bruckner. Ihr Solo-Album Agrippina wurde 2016 mit dem International Opera Award in der Kategorie CD (Recital) ausgezeichnet, nachdem sie diesen Preis bereits 2014 in derselben Kategorie erhalten hatte.

Ann Hallenberg verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Festival im Drottningholms Slottsteater in Stockholm. Dort wird sie 2019 und 2020 als Artist in Residence in führenden Opernrollen auf der Bühne stehen, Meisterkurse geben und in Konzerten zu hören sein.

Maximilian Schmitt
Der Tenor Maximilian Schmitt entdeckte seine Liebe zur Musik bereits in jungen Jahren bei den Regensburger Domspatzen. Er studierte Gesang bei Prof. Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste und wird künstlerisch von Roland Hermann betreut.

Er sammelte erste Bühnenerfahrung als Mitglied des Münchner Opernstudios, bevor er sich 2008 für vier Jahre dem Ensemble des Mannheimer Nationaltheaters verpflichtete. Dort war er in Partien wie David/Meistersinger, Lenski/Eugen Onegin und den lyrischen Mozart-Partien wie Tamino, Don Ottavio, Belmonte, Ferrando und 2012 in der Titelpartie von Mozarts La Clemenza di Tito zu hören. 2012 debütierte er an der Oper Amsterdam als Tamino unter Marc Albrecht. 2016 war Maximilian Schmitt erstmals als Idomeneo in einer weiteren großen Mozart-Partie zu erleben, diesmal an der Opéra du Rhin in Strasbourg. Direkt im Anschluss trat er zum ersten Mal an der Wiener Staatsoper als Don Ottavio auf. Höhepunkt und Abschluss der Saison 16/17 war sein Debüt an der Mailänder Scala als Pedrillo in Mozarts Entführung aus dem Serail unter Zubin Mehta. 2019 gab er sein Rollendebüt als Max in Webers Freischütz am Aalto Theater in Essen in einer Neuproduktion von Tatjana Gürbaca und war als Obadjah/Elias in einer Neuproduktion von Calixto Bieito am Theater an der Wien zu sehen.

Maximilian Schmitt ist regelmäßiger Gast auf den großen internationalen Konzertbühnen. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis Mendelssohn, Elgar, Mahler und Britten. Eingeladen von Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Claudio Abbado, Teodor Currentzis, Daniel Harding, Jonathan Nott, Manfred Honeck, Thomas Hengelbrock, Fabio Luisi, Andres Orozco Estrada, Trevor Pinnock, René Jacobs oder Robin Ticciati arbeitete er u.a. bereits mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Symphonieorchestern des Bayerischen und des Mitteldeutschen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig. Maximilian Schmitt ist außerdem regelmäßiger Gast des Orchestre de Paris, dem Ensemble Orchestral de Paris und dem Orchestre National de France. Eine enge musikalische Partnerschaft verbindet ihn mit Philippe Herreweghe.

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2020/21 zählen u. a. Konzerte mit Dvoraks Requiem am Teatro San Carlo in Neapel und im Wiener Musikverein, Bachs MatthäusPassion mit dem Concertgebouw Orchester in Amsterdam, konzertante Vorstellungen von Webers selten gespielter Oper Die drei Pintos mit dem Gewandhausorchester Leipzig, eine Tournee mit dem Freiburger Barock Orchester als Max in der Oper Freischütz.

Gemeinsam mit Gerold Huber am Klavier war er zuletzt mit verschiedenen Liedprogrammen zu Gast im Concertgebouw Amsterdam, beim Heidelberger Frühling, der Schubertiade Schwarzenberg, der Kölner Philharmonie, der Wigmore Hall in London oder der Düsseldorfer Tonhalle.

Auf seinen Alben „Träumend wandle ich bei Tag“ mit Werken von Robert und Clara Schumann und Schuberts Die schöne Müllerin (Oehms classics) präsentiert sich Maximilian Schmitt ebenfalls als Liedsänger. Mit seinem 2016 erschienenen ersten Arien-Album mit Orchester „Wie freundlich strahlt der Tag“ (WDR Sinfonieorchester/Patrick Lange/Oehms) erkundet er das deutsche romantische Fach. Darüber hinaus ist Maximilian Schmitt auf zahlreichen weiteren CD Veröffentlichungen wie z.B. als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs (bharmonia mundi) vertreten.



Booklet für Bruckner: Mass No. 2 in E Minor & Te Deum

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