Schumann: Symphonies Christian Thielemann

Cover Schumann: Symphonies

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
05.04.2019

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Orchestral

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Robert Schumann (1810 - 1856): Symphony No. 1 in B-Flat Major, Op. 38, "Spring":
  • 1Symphony No. 1 in B-Flat Major, Op. 38, "Spring": I. Andante un poco maestoso - Allegro molto vivace12:21
  • 2Symphony No. 1 in B-Flat Major, Op. 38, "Spring": II. Larghetto06:29
  • 3Symphony No. 1 in B-Flat Major, Op. 38, "Spring": III. Scherzo. Molto vivace06:10
  • 4Symphony No. 1 in B-Flat Major, Op. 38, "Spring": IV. Allegro animato e grazioso09:23
  • Symphony No. 2 in C Major, Op. 61:
  • 5Symphony No. 2 in C Major, Op. 61: I. Sostenuto assai - Allegro ma non troppo12:49
  • 6Symphony No. 2 in C Major, Op. 61: II. Scherzo. Allegro vivace08:00
  • 7Symphony No. 2 in C Major, Op. 61: III. Adagio espressivo10:29
  • 8Symphony No. 2 in C Major, Op. 61: IV. Allegro molto vivace09:02
  • Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 97, "Rhenish":
  • 9Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 97, "Rhenish": I. Lebhaft10:03
  • 10Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 97, "Rhenish": II. Scherzo. Sehr mäßig07:06
  • 11Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 97, "Rhenish": III. Nicht schnell05:33
  • 12Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 97, "Rhenish": IV. Feierlich05:01
  • 13Symphony No. 3 in E-Flat Major, Op. 97, "Rhenish": V. Lebhaft06:17
  • Symphony No. 4 in D Minor, Op. 120:
  • 14Symphony No. 4 in D Minor, Op. 120: I. Ziemlich langsam - Lebhaft11:24
  • 15Symphony No. 4 in D Minor, Op. 120: II. Romanze. Ziemlich langsam04:15
  • 16Symphony No. 4 in D Minor, Op. 120: III. Scherzo. Lebhaft06:10
  • 17Symphony No. 4 in D Minor, Op. 120: IV. Langsam - Lebhaft10:00
  • Total Runtime02:20:32

Info zu Schumann: Symphonies

Zum 60. Geburtstag von Christian Thielemann erscheint bei Sony Classical die herausragende Neueinspielung aller Sinfonien von Robert Schumann mit der Staatskapelle Dresden. Christian Thielemann gilt weltweit alseiner der besten Dirigenten gerade für das romantische deutsche sinfonische Repertoire. Der langjährige Chefdirigent derStaatskapelle Dresden, die zu den Top-Orchestern der Welt zählt, wirft bei dieser Refernz-Aufnahme mit "seinem "Orchestereinen neuen, frischen Blick auf die Sinfonien von Robert Schumann. "Das Phantastische, das Poetische und die Abgründedes Biedermeier liegen dem Orchester besonders gut", so Christian Thielemann zu dem besonderen Verhältnis, das dieSächsische Staatskapelle Dresden zur Musik Schumanns besitzt. Robert Schumann lebte zudem fast fünfeinhalb Jahre inDresden mit seiner Familie. Zwischen 1844 und 1850 entstand dort fast ein Drittel seines orchestralen Werkes. Die 2.Sinfonie wurde 1845 in Dresden begonnen, 1846 wurde diese Sinfonie von Schumanns engem Freund Felix Mendelssohnuraufgeführt. Seine 1841 in Leipzig uraufgeführte 1. Sinfonie wird auch als "Frühlingssinfonie" bezeichnet. So soll Schumann durch ein Frühlingsgedicht des Lord Byron-Übersetzers und Zeitgenossen Adolf Böttger (1816-1870) den ersten Impuls zudieser Komposition erhalten haben. Schumanns - als "Rheinische" bezeichnete - 3.Sinfonie wurde 1851 in Düsseldorfuraufgeführt. Ebenfalls in der rheinischen Metropole, wo Schumann ab 1850 lebte und als Städtischer Musikdirektor wirkte, fand 1853 die Erstaufführung der endgültigen Fassung der 4. Sinfonie statt. "Die Sinfonien Schumanns sind Teil der Kapell-Seele", bekennt Thielemann, der das Traditionsorchester seit der Saison 2012 / 13 als Chefdirigent leitet. Die Einspielungendieser romantischen Meisterwerke entstanden aus Anlass einer begeistert aufgenommenen Japan-Tournee desSpitzenorchesters im Spätherbst 2018, aufgenommen in der akustisch hervorragenden Suntory Hall in Tokio, nachdem dasOrchester den Zyklus mit großem Erfolg auch in Dresden zur Aufführung gebracht hatte.

Staatskapelle Dresden
Christian Thielemann, Dirigent




Christian Thielemann
wurde in Berlin in eine musikbegeisterte Familie hineingeboren. Seine berufliche Laufbahn begann er 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin. Nach Stationen in Gelsenkirchen, Karlsruhe und Hannover wurde er 1985 Erster Kapellmeister an der Düsseldorfer Rheinoper. 1988 trat er als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg an, bevor er 1997 für sieben Jahre in gleicher Position an die Deutsche Oper Berlin zurückkehrte. Von 2004 bis 2011 war Thielemann Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker. Seit Beginn der Saison 2012/2013 leitet er als Chefdirigent die Sächsische Staatskapelle Dresden. Seine Amtszeit eröffnete er vor wenigen Wochen in der Semperoper mit Dirigaten von Bruckners siebter Symphonie und Liedern von Hugo Wolf.

Christian Thielemann hat ein breites Repertoire, das von Bach bis zu Henze und Gubaidulina reicht. Seine Interpretationen des deutsch-romantischen Opern- und Konzertrepertoires gelten weltweit als exemplarisch. Seit seinem Bayreuth-Debüt im Jahr 2000 (»Die Meistersinger von Nürnberg«) hat er die Festspiele alljährlich durch Maßstab setzende Dirigate geprägt; seit 2010 ist er den Bayreuther Festspielen auch als musikalischer Berater verbunden. Bei den Salzburger Festspielen 2011 leitete Thielemann eine umjubelte Neuproduktion der »Frau ohne Schatten« von Richard Strauss.

Die Diskographie Christian Thielemanns ist umfangreich und umfasst zahlreiche Aufnahmen symphonischer Werke und Opern bei der Deutschen Grammophon. Mit den Wiener Philharmonikern erarbeitete er sämtliche Beethoven-Symphonien, deren Mitschnitte auf CD und DVD veröffentlicht wurden. Mit der Staatskapelle Dresden sind bereits Bruckners achte Symphonie, Beethovens »Missa solemnis«, die Mitschnitte der ZDF-Silvesterkonzerte 2010 und 2011, »Faust«-Kompositionen von Wagner und Liszt sowie Brahms’ erstes Klavierkonzert mit dem Pianisten Maurizio Pollini erschienen.

Ab 2013 übernimmt Christian Thielemann die Künstlerische Leitung der Osterfestspiele Salzburg, deren Orchester die Sächsische Staatskapelle Dresden sein wird.

Seit 2011 ist Christian Thielemann Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Außerdem wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Katholischen Universität Leuven (Belgien) verliehen.

Staatskapelle Dresden
Am 22. September 2008 feierte die Sächsische Staatskapelle Dresden ihr 460-jähriges Bestehen: 1548 durch Kurfürst Moritz von Sachsen gegründet, ist sie eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Bedeutende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten haben die Geschichte der einstigen Hofkapelle geprägt.

Zu ihren Leitern gehörten u.a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine »Wunderharfe« bezeichnete. Bedeutende Chefdirigenten der letzten 100 Jahre waren Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt und Giuseppe Sinopoli. Ab 2002 standen Bernard Haitink (bis 2004) und Fabio Luisi (2007-2010) an der Spitze des Orchesters. Seit der Saison 2012/2013 ist Christian Thielemann Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle. Erster und bislang einziger Ehrendirigent des Orchesters war von 1990 bis zu seinem Tod im April 2013 Sir Colin Davis. Myung-Whun Chung trägt seit der Spielzeit 2012/2013 den Titel des Ersten Gastdirigenten.

Richard Strauss war der Staatskapelle mehr als sechzig Jahre lang freundschaftlich verbunden. Neun seiner Opern, darunter »Salome«, »Elektra« und »Der Rosenkavalier« wurden in Dresden uraufgeführt; seine »Alpensinfonie« widmete er der Staatskapelle. Auch zahlreiche andere berühmte Komponisten schrieben Werke, die von der Staatskapelle uraufgeführt wurden bzw. ihr gewidmet sind. An diese Traditionknüpft das Orchester seit 2007 mit dem Titel »Capell-Compositeur« an. Nach Hans Werner Henze trägt diesen Titel in der Spielzeit 2013/2014 der Komponist Wolfgang Rihm.

Die Sächsische Staatskapelle ist in der Semperoper beheimatet und hier pro Saison in etwa 260 Opern- und Ballettaufführungen zu hören. Hinzu kommen ca. 50 symphonische und kammermusikalische Konzerte sowie Aufführungen in der Dresdner Frauenkirche. Als eines der international begehrtesten Symphonieorchester gastiert die Staatskapelle regelmäßig in den großen Musikzentren der Welt.

Seit 2013 ist die Sächsische Staatskapelle Dresden das Orchester der Osterfestspiele Salzburg, deren Künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann liegt. Die Staatskapelle engagiert sich auch in der Region: Seit Oktober 2008 ist sie Patenorchester des Meetingpoint Music Messiaen in der Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec. Im September 2010 rief sie darüber hinaus die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch (Sächsische Schweiz) mit ins Leben, die sich – als einziges Festival weltweit – jährlich dem Schaffen des Komponisten Dmitri Schostakowitsch widmen.

2007 erhielt die Sächsische Staatskapelle Dresden als bislang einziges Orchester in Brüssel den »Preis der Europäischen Kulturstiftung für die Bewahrung des musikalischen Weltkulturerbes«.



Booklet für Schumann: Symphonies

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