Spectrum Esther Birringer
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
27.03.2026
Label: RUBICON
Genre: Classical
Subgenre: Instrumental
Interpret: Esther Birringer
Komponist: Johann Sebastian Bach (1685-1750), Moritz Moszkowski (1854-1925), Ludovico Einaudi (1955), Franz Schubert (1797-1828), George Gershwin (1898-1937), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Claude Debussy (1862-1918), Maurice Ravel (1875-1937), Valentin Silvestrov (1937), Franz Liszt (1811-1886), Frederic Chopin (1810-1849)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): Herz und Mund und Tat und Leben, Cantata BWV 147:
- 1 Bach: Herz und Mund und Tat und Leben, Cantata BWV 147: Jesu, Joy of Man's Desiring (Transc. for Piano by Myra Hess) 03:38
- Moritz Moszkowski (1854 - 1925): Huit morceaux caractèristiques, Op. 36:
- 2 Moszkowski: Huit morceaux caractèristiques, Op. 36: No. 6, Étincelles 02:42
- Ludovico Einaudi (b. 1955): Primavera:
- 3 Einaudi: Primavera 06:33
- Franz Schubert (1797 - 1828): Impromptu No. 4 in A-Flat Major, D. 899:
- 4 Schubert: Impromptu No. 4 in A-Flat Major, D. 899 08:06
- George Gershwin (1898 - 1937): The Man I Love:
- 5 Gershwin: The Man I Love 02:35
- George Frideric Handel (1685 - 1759): Suite in G Minor, HWV 432:
- 6 Handel: Suite in G Minor, HWV 432: No. 6, Passacaglia (Transc. For Piano by Johan Halvorsen) 02:41
- Claude Debussy (1862 - 1918): La plus que lente, L. 121:
- 7 Debussy: La plus que lente, L. 121 04:42
- Maurice Ravel (1875 - 1937): Miroirs, M. 43:
- 8 Ravel: Miroirs, M. 43: No. 4, Alborada del gracioso. Assez vif 06:34
- Valentin Silvestrov (b. 1937): 3 Bagatelles, Op. 1:
- 9 Silvestrov: 3 Bagatelles, Op. 1: No. 1 03:04
- Franz Liszt (1811 - 1886): Étude de concert No. 3 in D-Flat Major, S. 144:
- 10 Liszt: Étude de concert No. 3 in D-Flat Major, S. 144 06:08
- Jean Sibelius (1865 - 1957): Valse triste, Op. 44:
- 11 Sibelius: Valse triste, Op. 44 04:38
- Frédéric Chopin (1810 - 1849): Ballade No. 4 in F Minor, Op. 52:
- 12 Chopin: Ballade No. 4 in F Minor, Op. 52 11:42
- Lera Auerbach (b. 1973): Prelude No. 5 in D Major, Op. 41:
- 13 Auerbach: Prelude No. 5 in D Major, Op. 41 02:08
- Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): Bagatelle in A Minor, WoO 59 "Für Elise":
- 14 Beethoven: Bagatelle in A Minor, WoO 59 "Für Elise" 03:13
- Mily Balakirev (1837 - 1910): Islamey:
- 15 Balakirev: Islamey: An Oriental Fantasy, Op. 18 09:16
Info zu Spectrum
Der Begriff „Spektrum“ wird normalerweise mit Physik in Verbindung gebracht. Wenn weißes Licht auf ein Prisma trifft, zerfällt es in das gesamte Spektrum der Regenbogenfarben. Diese Farben haben schon immer existiert, werden aber erst durch die Lichtbrechung sichtbar. Mit Musik verhält es sich ähnlich. Die Stücke auf diesem Album sind wie ein Prisma, das die grundlegenden menschlichen Emotionen in ihren unendlichen Facetten entfaltet. Ich möchte damit eine Hommage an die zeitlose Kraft der Musik schaffen, die mit der gesamten Farbpalette der menschlichen Seele in Resonanz steht. (Esther Birringer)
Esther Birringer, Klavier
Esther Birringer
Schon im Alter von drei Jahren entdeckte Esther Birringer am Klavier eine Welt, die sie nie wieder loslassen sollte. Als Sechsjährige debütierte sie als Solistin mit Orchester, was den Beginn einer außergewöhnlichen künstlerischen Laufbahn markierte. Rasch folgten erste Wettbewerbserfolge und Konzerteinladungen nach Deutschland, Italien und in die Schweiz. Diese frühen Errungenschaften ebneten den Weg zu Studien an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der Universität der Künste Berlin, wo Persönlichkeiten wie Karl-Heinz Kämmerling, Pascal Devoyon und Arie Vardi ihren musikalischen Weg formten. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie außerdem mit Cécile Ousset, die ihr künstlerisches Profil maßgeblich geprägt hat.
Während ihrer Studienjahre ließen ihre Wettbewerbserfolge die Musikwelt aufhorchen. Ihre besondere Affinität zu den Werken von J. S. Bach manifestierte sich im Gewinn des 6. Internationalen Klavierwettbewerbs Johann Sebastian Bach in Würzburg, wo erst 15 Jahre später wieder ein erster Preis vergeben werden sollte. Weitere erste Preise sowie Sonderpreise beim 9. Internationalen Klavierwettbewerb der Chopin-Gesellschaft Hannover, beim Internationalen Grieg Klavierwettbewerb in Oslo, beim ZF Musikpreis und beim Deutschen Musikwettbewerb unterstreichen ihre außergewöhnliche künstlerische Handschrift. Für ihre bemerkenswerten Leistungen wurde sie zudem mit dem Kulturpreis für Nachwuchskünstler des Stadtverbandes Saarbrücken ausgezeichnet.
In den darauffolgenden Jahren profilierte Esther Birringer sich als vielseitige und überaus präsente Künstlerpersönlichkeit und begeisterte ihre Zuhörerschaft in führenden Sälen wie der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Kulturkreis Gasteig, der Münchner Residenz, der Laeiszhalle Hamburg, Schloss Elmau und dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz. Mit ihren „ebenso poetischen wie durchstrukturierten, farbenreich und brillant gespielten Interpretationen“ (Pizzicato) eroberte sie die Herzen ihres Publikums und etablierte sich als geschätzter Gast bei wichtigen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem MDR Musiksommer, dem Usedomer Musikfestival, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Davos Festival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Festival Lugano Musica, den Musikfesttagen an der Oder, dem Bachfest Leipzig und den Schwetzinger Schlosskonzerten. Zudem pflegt Esther Birringer eine rege Zusammenarbeit mit renommierten Klangkörpern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, den Münchner Symphonikern, dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden, den Dresdner Kapellsolisten, dem Orchestre Colonne Paris, der Polska Filharmonia Bałtycka und dem Sendai Philharmonic Orchestra.
Ein besonderer Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens stellt die Kammermusik dar. Sie musiziert mit Künstlerpersönlichkeiten wie Asya Fateyeva, Julian Arp, Solenne Païdassi, Vladimir Babeshko, Peter-Philipp Staemmler sowie dem Szymanowski Quartett. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie zudem gemeinsam mit ihrer Schwester, der Geigerin und Professorin Lea Birringer. Das Duo rückte schlagartig ins Rampenlicht, als die Schwestern 2011 direkt nacheinander die renommierten Kammermusikwettbewerbe Premio Vittorio Gui in Florenz und Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo gewannen, letzteren mit einem Sonderpreis für die beste Brahms-Interpretation. „Künstlerisch sind die beiden schönen Schwestern eine Wucht“, schrieb Concerti – ein Urteil, das ihre musikalische Strahlkraft eindrucksvoll belegt.
Die gemeinsame Diskografie ist geprägt von künstlerischer Neugier, dramaturgischer Klarheit und einem farbenreichen Klangideal. Das Duo-Debütalbum mit Sonaten von Szymanowski, Hindemith und Respighi wurde begeistert aufgenommen – „Den Namen Birringer muss man sich merken“, hieß es beim WDR. Mit den bei Rubicon Classics veröffentlichten Folgealben Lifelines (2018) und Di tanti palpiti (2019), letzteres für die ICMA Awards sowie den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert, festigten die Schwestern ihren Ruf als musikalische Einheit höchster Güte.
Auch solistisch präsentiert Esther Birringer ein eindrucksvolles Profil. Ihr erstes Klavieralbum Once Upon A Time (2021), gewidmet den Klavierfassungen bedeutender Ballettmusiken von Tschaikowski, Prokofjew und Strawinsky, wurde international gefeiert: „Von Anfang bis Ende hat Birringer eine der besten Klavier-CDs des Jahres vorgelegt“, so das US-Magazin Fanfare. Mit dem Folgealbum Debussy (2022), bestehend aus einer signifikanten Werkauswahl des französischen Impressionisten, begeisterte sie die Kritik durch ihren neuen und frischen Interpretationsansatz, ihre außergewöhnliche klangliche Präzision und „malerische Intensität“ (Piano News).
Anfang 2026 erscheint nun ihre dritte Solo-CD Spectrum bei Rubicon Classics – ein musikalisches Zeugnis, das nicht nur ihre stilistische Vielseitigkeit beleuchtet, sondern auch ihren persönlichen Blick auf Musik als farbiges Prisma erfahrbar macht, in dem sich Emotionen, Epochen und Klangwelten zu einem vielschichtigen Ganzen verbinden.
Die Saison 2025/26 hält zudem weitere Meilensteine für Esther Birringer bereit: Ihre Debüts mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie.
Neben ihrem aktiven Konzertleben widmet sich Esther Birringer mit großer Hingabe der Ausbildung der nächsten Generation von Musikerinnen und Musikern. Ihre Lehrtätigkeit führte sie an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und zu Meisterkursen in Europa, Asien und Lateinamerika. Gegenwärtig unterrichtet sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.
Booklet für Spectrum
