Annika Gerhards & Pauliina Tukiainen


Biographie Annika Gerhards & Pauliina Tukiainen


Annika Gerhards
Die junge deutsche Sopranistin Annika Gerhards absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, zunächst bei Prof. Heidrun Kordes, anschließend bei Prof. Katharina Kutsch und besuchte Meisterkurse bei KS Brigitte Fassbaender, Klesie Kelly-Moog, Helen Donath und Eva Marton. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe wie des Bruno Frey-Musikpreises und des Bundeswettbewerbs Gesang. Weiterhin wurde sie mehrfach mit dem Händel-Preis der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet.

Von 2013/14 bis 2015/16 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie u.a. Giannetta/ L‘elisir d’amore, Waldvogel/Siegfried, Junger Hirt/Tannhäuser, Barbarina/ Le Nozze di Figaro, Marzelline sowie Sand-/Taumännchen und Gretel in der Neuproduktion „Hänsel und Gretel“ unter Christian Thielemann sang. Weiters war sie in der Titelpartie in Lortzings „Undine“ in der Kinder-Version der Wiener Staatsoper sowie als Pünktchen in Ivan Eröds „Pünktchen und Anton“ zu hören. Große Erfolge feierte sie vor allem bei ihren Rollendebüts als Marzelline/ Fidelio unter Adam Fischer und als Adele/ Fledermaus unter Stefan Soltesz.

Neben ihren Staatsopernverpflichtungen gastierte sie als Zaide, Valencienne/ Die lustige Witwe, Frasquita/ Carmen u.a. am Staatstheater Darmstadt, bei den Händel-Festspielen Karlsruhe und beim Rheingau Musik Festival. Im Sommer 2015 sang sie mit großem Erfolg Annina/ Eine Nacht in Venedig bei den Seefestspielen Mörbisch.

Neben der Oper widmet Annika Gerhards sich mit großer Begeisterung dem Lied- und Konzertgesang und konnte sich in diesem Bereich trotz ihrer jungen Jahre bereits ein breitgefächertes Repertoire erarbeiten, einen Schwerpunkt bilden die Passionen und Kantaten Bachs. 2015 erschien ihre Debut-CD mit Liedern von Schumann, Strauss und Rihm beim Label Coviello Classics. Im April 2016 debütierte sie mit einem Liederabend im Musikverein Wien. 2013 wurde sie bei dem von Thomas Quasthoff gegründeten Wettbewerb „Das Lied“ mit dem Förderpreis als größtes Nachwuchstalent ausgezeichnet.

In der Spielzeit 2016/17 wird sie ihr Debüt an der Komischen Oper Berlin als 1. Elfe/ Rusalka und als Berta/ Il Barbiere di Siviglia geben, eine Serie Neujahrskonzerte mit dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich singen sowie am Theater Gießen in einer Neuproduktion von Schnittkes „Leben mit einem Idioten“ als Frau zu erleben sein.

Pauliina Tukiainen
Die finnische Pianistin Pauliina Tukiainen widmet sich mit Hingabe der Liedkunst in all ihren Facetten. Neben ihrer regen Konzerttätigkeit gibt sie Meisterkurse und unterrichtet an den Musikhochschulen in Freiburg und Frankfurt am Main.

Die finnische Pianistin Pauliina Tukiainen studierte Klavier in ihrem Heimatland und in Frankfurt am Main. Während ihres Liedstudiums bei Hartmut Höll und Anne Le Bozec in Zürich und Karlsruhe erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien.

Sie konzertierte u.a. im Musikverein in Wien, in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Oslo, bei der Hugo-Wolf-Akademie, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Bodenseefestival und beim Cape Classic Festival in Südafrika.

Es entstanden Konzertmitschnitte bei zahlreichen deutschen und ausländischen Rundfunkanstalten. Nach ihrer auch in der Presse hochgelobten Debut-CD Mirrors mit Werken von Sibelius und Kaija Saariaho erschien 2014 eine zweite Aufnahme mit Liedern von Berg, Debussy und Wagner. Ihre dritte CD beim Label Coviello Classics mit Liedern von Schumann, Strauss und einer Ersteinspielung von Wolfgang Rihms „Ophelia sings“ erschien 2015.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Pauliina Tukiainen mit dem Bonner Schumannfest, wo sie seit 2016 auch Künstlerische Beraterin (Lied) ist. Sie gibt zahlreiche Meisterkurse und unterrichtet Liedgestaltung an den Hochschulen in Freiburg und Frankfurt am Main.



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