Mozart: Die Entführung aus dem Serail, K. 384 - Bearbeitung für Harmoniemusik La Scintilla dei Fiati

Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
06.07.2016

Label: Solo Musica

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: La Scintilla dei Fiati

Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Das Album enthält Albumcover

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  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
  • 1Ouvertüre03:48
  • 2Nr. 1, Hier soll ich dich denn sehen02:00
  • 3Nr. 2, Solche hergelauf'ne Laffen03:43
  • 4Nr. 3, O wie Ängstlich02:43
  • 5Nr. 4, Doch wie schnell schwand meine Freude03:19
  • 6Nr. 5, Durch Zärtlichkeit und Schmeicheln02:45
  • 7Nr. 6, Ich gehe, doch rate ich dir02:40
  • 8Nr. 7, Martern aller Arten08:44
  • 9Nr. 8, Welche Wonne, welche Lust02:21
  • 10Nr. 9, Frisch zum Kampfe!02:43
  • 11Nr. 10, Vivat Bacchus! Bacchus lebe!01:54
  • 12Nr. 11, Wenn der Freude Tränen fließen03:38
  • 13Nr. 12, Ach Belmonte!02:41
  • 14Nr. 13, Ich baue ganz auf Deine Stärke04:44
  • 15Nr. 14, O, wie will ich triumphieren02:53
  • 16Nr. 15, Welch ein Geschick! o Qual der Seele!07:02
  • 17Nr. 16, Finale01:57
  • Total Runtime59:35

Info zu Mozart: Die Entführung aus dem Serail, K. 384 - Bearbeitung für Harmoniemusik

In einem Brief von Mozart an den Vater vier Tage nach der erfolgreichen Uraufführung seiner Oper Die Entführung aus dem Serail im Juli 1782 wird belegt, dass Mozart auch den Versuch unternahm, sich am lukrativen, zugleich hart umkämpften Markt für Harmoniemusik-Arrangements zu beteiligen. Der bis heute aufregendste und in manchem immer noch rätselhafte Fund in diesem Zusammenhang gelang schließlich dem Dirigenten und Harmoniemusikforscher Bastiaan Blomhert im Jahr 1984. In einem Inventarverzeichnis von 1827 ist die als handschriftlicher Stimmensatz überlieferte Harmoniemusik dem Donaueschinger Oboisten Franz Joseph Rosinack zugeschrieben. Blomherts ausführlicher Vergleich mit der Arbeitsweise anderer wichtiger Arrangeure dieser Zeit brachte keine zwingenden Übereinstimmungen, dass es sich bei der Donaueschinger Harmoniemusik der Entführung aus dem Serail sehr wahrscheinlich um eine Abschrift des verlorenen Mozartschen Arrangements handeln könnte. Das Bläserensemble "La Scintilla dei Fiati" besteht aus Mitgliedern des "Orchestra La Scintilla" am Opernhaus Zürich.

Das Ensemble «La Scintilla dei Fiati» ist eine Harmoniemusik im Sinne des späten 18ten Jahrhunderts. Das Ensemble wurde von den Solobläsern des „Orchestra La Scintilla (Opernhaus Zürich) ins Leben gerufen und spielt auf historischen Instrumenten.

Die Harmoniemusik der Oper «Die Entführung aus dem Serail», auch genannt die «Donaueschinger Harmoniemusik», wurde um 1785-87 von W.A.Mozart selbst für den Hof in Donaueschingen erstellt wurde.

Die aussergewöhnlich hohe Qualität des mozartischen Arrangements, die Lebendigkeit und Aktualität des Stoffes, sowie die Tatsache, dass sie noch nie auf historischen Instrumenten aufgenommen wurde, führte zur Entstehung dieses Hörspiels und der Neueinspielung der Musik durch «La Scintilla dei Fiati».

Das Libretto von 1782 wurde 2014/2015 von Roman- und Theaterautor Feridun Zaimoglu zusammen mit Günter Senkel neu geschrieben. Es bleibt im Wesentlichen der Handlung und den auftretenden Figuren der Oper treu, trägt aber nun deutlich eine neue künstlerische Handschrift. Neben der bildkräftigen Sprache Zaimoglus&Senkels wurden die Figuren stärker psychologisch unterfüttert, die Handlungen szenisch konkretisiert und die Komik des Ganzen stärker herausgearbeitet.

Mozart hätte seine Freude gehabt.

Mit: Aaron Hitz (Fürst Selim Bassa), Juliane Lang (Konstanze, Edelfrau), Lotti Happle (Blonde, englische Zofe der Konstanze), Sebastian Schneider (Belmonte, spanischer Edelmann), André Willmund (Pedrillo, gefangener Diener des Belmonte und Aufseher über die Gärten des Selim Bassa), Jaap Achterberg (Osmin, Aufseher über das Landhaus des fürstlichen Palastes), Dirk Glodde (Schiffer Klaas/Eine Wache)

Feridun Zaimoglu wurde 1964 im anatolischen Bolu geboren und verbrachte die ersten 2 Jahrzehnte seines Lebens in München, Berlin und Bonn, bevor er 1985 nach Kiel kam, um dort Kunst und Humanmedizin zu studieren. Die Türkei ist das Heimatland seiner Eltern. Für ihn ist es jedoch Deutschland. Er verfasst außer seinen preisgekrönten Büchern zudem noch Theaterstücke und Drehbücher, ist bildender Künstler und Kurator und beteiligt sich auch an politischen Debatten. 2015 erschien sein Roman «Siebentürmeviertel»

Günter Senkel (1958 in Neumünster) ist ein Kieler Autor, der gemeinsam mit Feridun Zaimoglu eine Anzahl Drehbücher, Theaterstücke und Dramenbearbeitungen verfasst hat.

Wolfgang Amadeus Mozart, geboren als Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (1756-1791) war Wunderkind, Konzertmeister und freischaffender Komponist. Er war ausserdem Linkshänder.

„… Die Musiker gestalteten die Werke mit Biss und Temperament und erreichten an gewissen Stellen einen ungewöhnlich durchsichtigen Klang auf den historischen Instrumenten. Harnoncourts Vision einer auf Lebendigkeit abzielenden historischen Aufführungspraxis stellte sich dabei einmal mehr als einleuchtend heraus: Mit klaren Absichten und auf hohem technischem Niveau wirkte diese Musik unmittelbar und gehaltvoll ... ... Das Ensemble spitzte das Duett „Ich gehe, doch rate ich Dir“ dramatisch zu, gab sich mit Spielfreude in Blondes Arie „Welche Wonne, welche Lust“ und zeigte, wie reizvoll dramatische Musik auch ausserhalb des Theaterabends sein kann." (Neue Zürcher Zeitung)

"...Der Klang dieses Ensembles, das sich bei Harnoncourt und Co. inspiriert, ist einzigartig, nuancenreich, immer wieder wunderbar weich und lyrisch. ...Das bringt virtuose Herausforderungen mit sich, über deren glanzvolle Bewältigung gestaunt werden darf, ebenso wie über das freudvolle und dynamische Zusammenspiel. Die Soli, vor allem für Oboe und Klarinette, und reizvolle Ablösungen durch alle Stimmen waren ein Genuss." (Die Südostschweiz)

La Scintilla dei Fiati
Philipp Mahrenholz, Musikalische Leitung


La Scintilla dei Fiati
Das Bläserensemble „La Scintilla dei Fiati“ besteht aus Mitgliedern des „Orchestra La Scintilla“ am Opernhaus Zürich. Nachdem sich die beteiligten Musiker bereits lange Zeit vorher auf modernem Instrumentarium mit dem großen Repertoire für Harmoniemusik beschäftigt hatten, wuchs bei Ihnen mehr und mehr der Wunsch, diese Werke auf originalen Instrumenten zu spielen und dadurch komplett neue Aspekte der Musik zu entdecken und zu erleben.

Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, Thomas Hengelbrock, Giovanni Antonini und anderen Koryphäen, der bei allen Beteiligten ein sehr vitales Interesse an der historisch informierten Aufführungspraxis weckte, führte gemeinsam mit der Tatsache, dass alle Musiker einen großen Teil ihrer Arbeit und Freizeit sowieso der Kammermusik widmen, zur Gründung dieses einzigartigen Ensembles.

Mit seinem Wirken will La Scintilla dei Fiati das umfangreiche, wunderbare und zum Teil in Vergessenheit geratene Repertoire einer Besetzung zum Klingen bringen, die im ausgehenden 18. Jahrhundert an den europäischen Fürstenhäusern eine große Tradition hatte, und dadurch eine Ahnung des damaligen Zeitgeistes im Kontext und der Wahrnehmung unserer heutigen Welt vermitteln.

Dieses Album enthält kein Booklet

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