R. Strauss & Wagner: Werke für Violoncello und Klavier Norbert Anger & Michael Schöch

Cover R. Strauss & Wagner: Werke für Violoncello und Klavier

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
11.01.2019

Label: Oehms Classics

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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FLAC 96 $ 16,80
  • Richard Strauss (1864 - 1949): Cello Sonata in F Major, Op. 6, TrV 115:
  • 1I. Allegro con brio10:10
  • 2II. Andante ma non troppo10:03
  • 3III. Finale. Allegro vivo09:18
  • Romanze in F Major, TrV 118 (Version for Cello & Piano):
  • 4Romanze in F Major, TrV 118 (Version for Cello & Piano)09:35
  • Richard Wagner (1813 - 1883): 5 Gedichte für eine Frauenstimme, WWV 91 "Wesendonck Lieder" (Arr. N. Anger for Cello & Piano):
  • 5No. 1, Der Engel03:25
  • 6No. 2, Stehe still!03:33
  • 7No. 3, Im Treibhaus07:02
  • 8No. 4, Schmerzen02:47
  • 9No. 5, Träume04:46
  • David Popper (1843 - 1913):
  • 10Romanze in E Major for Cello & Piano (After Wagner's WWV 94)05:18
  • Richard Wagner (1813 - 1883): Tristan und Isolde, WWV 90:
  • 11Prelude (Arr. W. Thomas-Mifune & M. Schöch for Cello & Piano)12:48
  • Total Runtime01:18:45

Info zu R. Strauss & Wagner: Werke für Violoncello und Klavier

Gleich Richard Strauss weist auch der Werkkatalog von Richard Wagner neben den dominierenden Bühnenwerken mehrere Werke für andere Genres auf, darunter Opera für Chor, Klavier, Kammermusik und Lieder. Davon haben es die nach Texten seiner zeitweiligen Muse, der Schweizer Industriellengattin Mathilde von Wesendonck, komponierten Wesendonck-Lieder zu besonderer Popularität gebracht. Besonders reizvoll ist die hier dargebotene Fassung „für tiefe Stimme“, gespielt vom Violoncello. Zusätzlich zu den Kammermusikstücken von Richard Strauss sind auf der vorliegenden Aufnahme auch das sogenannte Albumblatt sowie die Einleitung zu Tristan und Isolde von Richard Wagner in der Fassung für Cello und Klavier zu hören.

Michael Schöch, Klavier
Norbert Anger, Violoncello




Norbert Anger
(1987 in Freital) begann im Alter von acht Jahren mit dem Cellospiel. Während seiner Schulzeit an der Sächsischen Spezialschule für Musik Dresden wurde er von Robert Witt und Christoph Schulze unterrichtet. 2006 nahm er sein Studium an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Prof. Wolfgang E. Schmidt auf. Im selben Jahr wurde er als einer von zwei international ausgewählten jungen Cellisten in die Konzertmeisterakademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden berufen, die er bis 2011 absolvierte. Ab der Spielzeit 2013/2014 ist Norbert Anger 1. Konzertmeister der Violoncelli dieses Orchesters. Die Besuche von Meisterkursen bei Cellisten wie Heinrich Schiff, Sir Colin Davis und Jens Peter Maintz gaben ihm zusätzlich musikalische Impulse.

Norbert Anger gewann Auszeichnungen bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben. So erspielte er sich 2008 einen 1. Preis beim Internationalen Cellowettbewerb „„Vibrarte““ in Paris verbunden mit einem Debüt-Konzert in der „„Comédie des Champs-Elysées““. Einen weiteren 1. Preis gewann der Cellist beim Internationalen „„Domenico Gabrielli““-Wettbewerb 2009 in Berlin. Es folgte im selben Jahr ein 3. Preis beim renommierten Internationalen Rostropovich-Wettbewerb in Paris. 2010 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet. Zusätzlich erkannte ihm die Deutschen Stiftung Musikleben für seine herausragende Wettbewerbsleistung ein Jahresstipendium zu und nahm ihn in ihr Förderprogramm auf. 2011 erspielte sich der junge Musiker einen 4. Preis beim Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau. Zuletzt wurde er 2013 beim „Paulo““-Cellowettbewerb in Finnland ebenfalls mit einem 4. Preis ausgezeichnet; die Teilnahme wurde ihm durch ein Gerd Bucerius-Stipendium in der Deutschen Stiftung Musikleben ermöglicht.

Als Solist trat Norbert Anger mit dem Jungen Sinfonieorchester Dresden in ganz Deutschland auf und ging unter Chiara Banchini auf Konzertreisen nach Italien. Zudem konzertierte er mit Klangkörpern wie dem Orchestre de Paris, dem Staatlichen Symphonieorchester Moskau und dem Beethovenorchester Bonn. 2009 feierte er sein Debüt in der Semperoper Dresden. Darüber hinaus widmet er sich intensiv der Kammermusik und tritt mit Musikern wie Hartmut Rohde, Latica Honda-Rosenberg, David Geringas und Martin Funda bei internationalen Musikfestivals auf. Zu seinen festen Kammermusikformationen gehört ein Cello-Duo mit Arthur Hornig sowie ein Duo Violoncello-Klavier mit Nicolai Gerassimez.

Neben der Deutschen Stiftung Musikleben wird der junge Cellist von der Studienstiftung des deutschen Volkes und der „Ad-Infinitum“-Foundation gefördert.

Als Preisträger des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Norbert Anger von 2013 is 2014 ein Violoncello von Andrea Guarneri, ex Ludwig Hoelscher, Cremona 1691, eine treuhänderische Eingabe der Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung.

Michael Schöch
ist einer der wenigen Musiker, die das Klavier- wie auch das Orgelrepertoire in gleichem Umfang auf höchstem Niveau beherrschen. Sein 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD im Fach Orgel, eine Auszeichnung, die zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder vergeben wurde, eröffnete ihm Auftritte in den großen Konzertsälen und Kathedralen. Parallel dazu konnte er auch seine Konzerttätigkeit am Klavier weiterführen. Sein derzeitiger Schwerpunkt liegt dabei in der zyklischen Aufführung aller Beethoven-Klaviersonaten.

Besonders wichtig ist ihm ein breit gefächertes Repertoire, das von der historisch informierten Beschäftigung mit Alter Musik bis hin zur zeitgenössischen Musik reicht. Neben der Aufführung des bekannten großen Klavier- und Orgelrepertoires widmet er sich auch weniger gespielten und zum Teil vergessenen Werken aus allen Epochen. Mit Vorliebe versucht er, durchdachte und individuelle Programme zusammenzustellen, gerne auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Veranstaltern.

Seine Doppelbegabung erlaubt es ihm, am gleichen Abend Programme mit Musik für beide Instrumente zu präsentieren, wie zum Beispiel in der Saison 2013/14 im Münchner Herkulessaal oder 2012/13 im Gewandhaus Leipzig. Er konnte bei zahlreichen Festivals auftreten, u.a. beim Festival „Rendez-vous des Grands“ in Montreal, beim Richard Strauss Festival Garmisch, beim Osterfestival Tirol, bei der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, bei den Max-Reger-Tagen Weiden und den Internationalen Orgelfestwochen Rheinland-Pfalz.

Konzerte führten ihn auch ins Wiener Konzerthaus, in die Berliner Philharmonie, in die Philharmonie im Gasteig/München, in die Semperoper Dresden, ins ORF-Radiokulturhaus nach Wien, zur Orgelreihe der Bamberger Symphoniker sowie in die Stiftskirche Stuttgart und in die Dome von Riga, Passau, Merseburg, Mainz und Speyer.

Weiters konzertierte er mit renommierten Orchestern, zum Beispiel mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sebastian Tewinkel, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin unter Marcelo Lehninger, dem Stuttgarter Kammerorchester unter Johannes Klumpp, den Nürnberger Symphonikern unter Olivier Tardy, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter Francesco Angelico und dem Orchestre de l’Opéra de Rouen unter Oswald Sallaberger.

Einen großen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet Liedbegleitung, mit Auftritten u.a. beim Eppaner Liedsommer, beim Richard Strauss Festival Garmisch, in der Oper Frankfurt und im Staatstheater Darmstadt, mit den großen Liederzyklen von Schubert und Schumann und Liedern von Liszt, Wolf, Mahler, Pfitzner und Richard Strauss. Viel Freude bereitet ihm auch Kammermusik, erwähnenswert sind Aufführungen von Werken von Beethoven, Brahms, Schostakowitsch und Reger, u.a. mit Musikern der Staatskapelle Dresden und der Wiener Symphoniker.

Michael Schöchs Arbeit ist in zahlreichen Rundfunk-Mitschnitten (u.a. ORF, BR, SWR, Deutschlandradio) sowie CD-Produktionen dokumentiert. Er nahm Klavierkonzerte von Tiroler Komponisten (Johann Rufinatscha, Emil Berlanda, Karl Senn), und das Klavierkonzert von Robert Schumann zusammen mit dem Orchester der Akademie St. Blasius unter der Leitung von Karlheinz Siessl auf.

Zuletzt erschienen 2015 seine Aufnahme des gesamten Klavier- und Orgelwerkes von Julius Reubke bei OehmsClassics und 2016 das Gesamtwerk für Klarinette und Klavier von Max Reger (mit Robert Oberaigner, Klarinette) beim Label MDG.

Der 1985 in Innsbruck geborene Michael Schöch studierte Klavier am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck bei Bozidar Noev (Diplom mit Auszeichnung 2006) und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gerhard Oppitz (Diplom 2009, Meisterklassendiplom mit Auszeichnung 2011). Von 2011 bis 2013 setzte er seine Studien bei Pavel Gililov am Mozarteum in Salzburg fort. Ab 2001 nahm er Orgelunterricht, ab 2005 bei Edgar Krapp an der Hochschule für Musik und Theater in München (2009 Diplomprüfung, Meisterklassendiplom mit Auszeichnung 2011).

Schon in seiner Studienzeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, wie den Brigitte-Fassbaender-Förderungspreis, das Bösendorfer-Klavierstipendium, das Stipendium der Richard-Wagner-Gesellschaft München und Stipendien des Österreichischen Lions Club und des DAAD. Darüber hinaus gewann er Preise bei internationalen Wettbewerben, 2007 den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Franz Schubert“ in Russe/Bulgarien und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Franz Schubert, 2008 den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb „August Everding“ in München, 2010 den 2. Preis beim Internationalen Franz-Schmidt-Orgelwettbewerb in Kitzbühel und 2011 den 1. Preis beim Wettbewerb um den Kulturpreis Gasteig in München.

Seit 2015 leitet er die Orgelklasse am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck.



Booklet für R. Strauss & Wagner: Werke für Violoncello und Klavier

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