Soirée de Vienne Rudolf Buchbinder

Cover Soirée de Vienne

Album Info

Album Veröffentlichung:
2022

HRA-Veröffentlichung:
25.11.2022

Label: Deutsche Grammophon (DG)

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Interpret: Rudolf Buchbinder

Komponist: Johann Strauss II (1825-1899), Alfred Grünfeld (1852-1924), Otto Schulhof (1889-1958), Franz Schubert (1797-1828), Ludwig van Beethoven (1770-1827), Frederic Chopin (1810-1849), Robert Schumann (1810-1856), Franz Liszt (1811-1886), Richard Strauss (1864-1949), Carl Tausig (1841-1871)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Alfred Grünfeld (1852 - 1924): Soirée de Vienne, Op. 56:
  • 1Grünfeld: Soirée de Vienne, Op. 56 (Concert Paraphrase After Johann Strauss)04:47
  • Otto Schulhof (1889 - 1958): 3 Bearbeitungen nach Motiven von Johann Strauss, Op. 9:
  • 2Schulhof: 3 Bearbeitungen nach Motiven von Johann Strauss, Op. 9: No. 2, Pizzicato-Polka03:32
  • Franz Schubert (1797 - 1828): 3 Marches Militaires, D. 733:
  • 3Schubert: 3 Marches Militaires, D. 733: No. 1 in D Major (Arr. Tausig for Piano)05:53
  • Franz Schubert: Waltz in G-Flat Major, D.Anh.I/14 "Kupelwieser Walzer":
  • 4Schubert: Waltz in G-Flat Major, D.Anh.I/14 "Kupelwieser Walzer"01:29
  • Ludwig van Beethoven (1770 - 1828): 7 Bagatelles, Op. 33:
  • 5Beethoven: 7 Bagatelles, Op. 33: No. 5, Allegro, ma non troppo03:15
  • Frédéric Chopin (1810 - 1849): Fantaisie-impromptu, Op. 66:
  • 6Chopin: Fantaisie-impromptu, Op. 6604:36
  • Nocturnes, Op. 9:
  • 7Chopin: Nocturnes, Op. 9: No. 2 in E-Flat Major03:49
  • Waltzes, Op. 64:
  • 8Chopin: Waltzes, Op. 64: No. 2 in C-Sharp Minor03:43
  • Waltzes, Op. 69:
  • 9Chopin: Waltzes, Op. 69: No. 2 in B Minor04:04
  • 12 Études, Op. 25:
  • 10Chopin: 12 Études, Op. 25: No. 1 in A-Flat Major02:35
  • Robert Schumann (1810 - 1856), Franz Liszt (1811 - 1886): Liebeslied, S. 566 (After Schumann’s Widmung, Op. 25 No. 1):
  • 11Schumann/ Liszt: Liebeslied, S. 566 (After Schumann’s Widmung, Op. 25 No. 1)03:27
  • Franz Schubert: 4 Impromptus, Op. 90, D. 899:
  • 12Schubert: 4 Impromptus, Op. 90, D. 899: I. Allegro molto moderato08:42
  • 13Schubert: 4 Impromptus, Op. 90, D. 899: II. Allegro04:41
  • 14Schubert: 4 Impromptus, Op. 90, D. 899: III. Andante06:01
  • 15Schubert: 4 Impromptus, Op. 90, D. 899: IV. Allegretto07:53
  • Alfred Grünfeld: Frühlingsstimmen Walzer, Op. 57 (Concert Paraphrase After Johann Strauss):
  • 16Grünfeld: Frühlingsstimmen Walzer, Op. 57 (Concert Paraphrase After Johann Strauss)06:19
  • Franz Liszt: Soirées de Vienne, S. 427:
  • 17Liszt: Soirées de Vienne, S. 427: No. 6 in A Minor (After Schubert)06:38
  • Total Runtime01:21:24

Info zu Soirée de Vienne

Rudolf Buchbinder ist einer der legendären Interpreten unserer Zeit. Die Autorität einer mehr als 60-jährigen Karriere verbindet sich in seinem Klavierspiel in einzigartiger Weise mit Esprit und Spontaneität. Tradition und Innovation, Treue und Freiheit, Authentizität und Aufgeschlossenheit verschmelzen in seiner Interpretation der großartigen Klavierliteratur.

“Wir alle haben unmögliche Träume. Und ein solcher Traum hat zu diesem Album geführt: Ich würde so gerne einmal an einer Wiener Soirée teilnehmen, bei der alle Komponisten dieser Aufnahme versammelt sind: Strauss, Schubert, Chopin, Schumann und Beethoven. Diese Stücke verkörpern den Geist einer guten Abendgesellschaft: anregend, gut gelaunt, spritzig, aber immer in die Tiefe gehend.” (Rudolf Buchbinder)

Was für ein schöner Gedanke – sie sind alle beisammen an diesem Abend: Franz Schubert, Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Frederic Chopin, Franz Liszt und Johann Strauss. Man trifft sich in Wien, zum musikalischen Salon und mitten unter ihnen der Pianist Rudolf Buchbinder, bei einer “Soirée de Vienne”. Es war dieser Gedanke, ein Traum, aus dem die Idee zum neuen gleichnamigen Album des großen Pianisten Buchbinder geboren wurde: “Jeder Mensch hat Träume, die unmöglich sind: Ich würde so gern einmal eine Soirée in Wien besuchen, bei der alle Komponisten dieser Aufnahme anwesend wären.” Das Album ist mehr als eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt Wien, die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert Heimstatt und Schauplatz gewaltiger musikalischer Entwicklungen war, die sich sämtlich in den breiten, verschiedenen Epochen umfassenden Oeuvre Rudolf Buchbinders widerspiegeln – von Haydn über Mozart, Schubert bis zu Johann Strauss. Wien war und ist für Rudolf Buchbinder der geografische Mittelpunkt seines musikalischen Schaffens. Mit fünf Jahren der jüngste Schüler an der renommierten Musikakademie ist Buchbinder heute Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker, der Wiener Symphoniker, der Gesellschaft der Musikfreunde und der Wiener Konzerthausgesellschaft.

Beethoven als Teil des ganzen Lebens: Dieses Album nun kommt als Einladung an uns daher, einen Abend in der Tradition der musikalischen Salons, wie sie schon zu Zeiten Mozarts in Wien gepflegt wurde, mitzuerleben. Wir begleiten den Pianisten also zu einem solchen Abend, wie er denkbar wäre, irgendwo in Wien. Und Buchbinder eröffnet ihn mit der Konzertparaphrase des Wiener Pianisten Alfred Grünberg über Walzermotive von Johann Strauss, der Soirée de Vienne, op. 56. Dass besonders dieser Komponist für das Wien des 19. Jahrhunderts steht, zeigen die zahlreichen Arrangements seiner Werke, so auch die des Wiener Pianisten Otto Schulhoff. Aus dessen Drei Bearbeitungen nach Motiven von Johann Strauss op. 9 wählte Buchbinder die Pizzicato-Polka. Das Werk Ludwig van Beethovens ist Teil des ganzen Lebens Rudolf Buchbinders – mit elf Jahren hatte er das Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur Op. 15 zum ersten Mal gespielt. Hier hören wir ihn mit Beethovens “Bagatelle in C-Dur op. 33/5”, die wahrlich nur dem Namen nach einer Bagatelle ist.

Chopin von Kindesbeinen an: Auf gewisse Weise zieht Rudolf Buchbinder mit diesem Album auch eine Bilanz seiner über 60-jährigen erfolgreichen Pianisten-Karriere. Er war gerade mal 9 Jahre alt, als er die “Etüde As-Dur op. 25 Nr. 1” von Frederic Chopin im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins spielte. Buchbinder wählte sie neben einigen Walzern und dem “Nocturne in Es-Dur, op. 9/2” für seine Soirée aus. Franz Schubert hatte seine “4 Impromptus, Op.90, D.899 1827” in Wien komponiert, wo sie am 10. Dezember desselben Jahres vom Verleger Tobias Haslinger herausgegeben wurden. Auch sie stehen auf dem Programm von Buchbinders Soirée ebenso, wie Schuberts “Kupelwieser-Walzer” in einem Arrangement von Richard Strauss und der Marche militaire, bearbeitet durch den polnischen Komponisten Carl Tausig. Welchen großen Stellewert Franz Liszt für sein Schaffen hat, betont Rudolf Buchbinder immer wieder, nicht zuletzt, weil Liszt mit seinen Paraphrasen und seinen Schubert-Liedbearbeitungen viel zu dessen Popularisierung beigetragen hat. Es ist schließlich Liszts “Valse-Caprice in a-Moll, No.6” aus den “Soirées de Vienne S427” von 1853 nach Walzern von Schubert, mit der Rudolf Buchbinder sein Album beschließt. “Große Kunst zeichnet sich dadurch aus, dass sie natürlich unterhält”, sagt Buchbinder, der sich in dieser Hinsicht durchaus als “Unterhalter” verstanden wissen will. “Ich glaube, dass es gerade in unserer Zeit besonders wichtig ist, die Gesprächskultur der Soirée neu zu beleben.” Mit diesem Album sind wir gewissermaßen mittendrin.

Rudolf Buchbinder, Klavier




Rudolf Buchbinder
zählt zu den legendären Interpreten unserer Zeit. Die Autorität einer mehr als 60 Jahre währenden Karriere verbindet sich in seinem Klavierspiel auf einzigartige Weise mit Esprit und Spontaneität. Seine Interpretationen werden für ihre intellektuelle Tiefe und musikalische Freiheit weltweit gefeiert.

Als Maßstäbe setzend gelten insbesondere seine Interpretationen der Werke Ludwig van Beethovens. 60 Mal führte er die 32 Klaviersonaten auf der ganzen Welt bisher zyklisch auf und entwickelte die Interpretationsgeschichte dieser Werke über Jahrzehnte weiter. Als erster Pianist spielte er bei den Salzburger Festspielen sämtliche Beethoven Sonaten innerhalb eines Festspiel-Sommers. Ein Live-Mitschnitt liegt auf DVD vor.

Anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens gibt der Wiener Musikverein in der Konzertsaison 2019/20 erstmals in seiner 150-jährigen Geschichte mit Rudolf Buchbinder einem einzelnen Pianisten die Ehre, alle fünf Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens in einem eigens aufgelegten Zyklus aufzuführen. Buchbinders Partner in dieser beispiellosen Konstellation sind das Gewandhausorchester Leipzig unter Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons, die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker und die Sächsische Staatskapelle Dresden unter ihren Chefdirigenten Mariss Jansons, Valery Gergiev und Christian Thielemann.

Mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mariss Jansons kehrte Rudolf Buchbinder außerdem im Rahmen einer Tournee in die Elbphilharmonie Hamburg, die Philharmonie de Paris, Philharmonie Luxembourg und in die Carnegie Hall New York zurück.

Eine Premiere steht im Mittelpunkt des Beethoven-Jahres 2020: In Anlehnung an Beethovens Diabelli-Variationen op. 120 entstand auf Initiative von Rudolf Buchbinder ein neuer Variationszyklus über denselben Walzer von Anton Diabelli, der auch Beethovens epochalem Meisterwerk zugrunde liegt. Mit Lera Auerbach, Brett Dean, Toshio Hosokawa, Christian Jost, Brad Lubman, Philippe Manoury, Max Richter, Rodion Shchedrin, Johannes Maria Staud, Tan Dun und Jörg Widmann konnten elf führende zeitgenössische Komponisten verschiedener Generationen und Herkunft gewonnen werden. Die Neuen Diabelli-Variationen wurden von verschiedenen Konzertveranstaltern weltweit und mit Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung in Auftrag gegeben.

Mit der Weltersteinspielung der Neuen Diabelli Variationen beginnt Rudolf Buchbinder seine exklusive Partnerschaft mit der Deutschen Grammophon. An gleicher Stelle präsentiert er auch eine Neu-Aufnahme von Beethovens Diabelli-Variationen, die er zuletzt 1976 eingespielt hat.

Rudolf Buchbinder ist Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker, der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, der Wiener Symphoniker und des Israel Philharmonic Orchestra. Er ist der erste Solist, dem die Sächsische Staatskapelle Dresden die Goldene Ehrennadel verlieh.

Größten Wert legt Buchbinder auf Quellenforschung. Seine private Notensammlung umfasst 39 komplette Ausgaben der Klaviersonaten Ludwig van Beethovens sowie ein umfangreiches Archiv von Erstdrucken, Originalausgaben und Kopien der eigenhändigen Klavierstimmen beider Klavierkonzerte von Johannes Brahms.

Seit Gründung des Grafenegg Festivals 2007 ist er dessen Künstlerischer Leiter. Grafenegg zählt heute zu den einflussreichsten Orchesterfestivals in Europa.

Zwei Bücher sind von Rudolf Buchbinder bislang erschienen, seine Autobiographie „Da Capo" sowie „Mein Beethoven – Leben mit dem Meister". Zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen auf CD sowie DVD dokumentieren seine Karriere.



Booklet für Soirée de Vienne

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