Earth Music - Tales of Silver, Gold and Subterranean Secrets Capella de la Torre & Katharina Bäuml

Cover Earth Music - Tales of Silver, Gold and Subterranean Secrets

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
11.09.2020

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Giovanni Gabrieli (1554 - 1612):
  • 1Sacrae Symphoniae, Liber II: Jubilate Deo à 1005:48
  • Estévao de Brito (1570 - 1641):
  • 2Lucis Creator Optime04:52
  • Cristofano Malvezzi (1547 - 1599):
  • 3Intermedi della pellegrina: Sinfonia à 601:59
  • Giovanni Giacomo Gastoldi (1553 - 1609):
  • 4Balletti à cinque voci: Amor Vittorioso03:09
  • Jacobus Gallus (1550 - 1591):
  • 5Opus musicum, Vol.II, No. 16: Vae nobis03:01
  • Guillaume Costeley (1530 - 1606):
  • 6La terre les eaux va buvant02:51
  • Heinrich Schütz (1585 - 1672):
  • 7O der großen Wundertaten, SWV 27804:01
  • Tylman Susato (1510 - 1570):
  • 8Danserye: Mille ducas02:22
  • Melchior Franck (1579 - 1639):
  • 9Das Bergwerk woll'n wir preisen03:25
  • Michael Praetorius (1571 - 1621):
  • 10Bransle Loraine, TMA1802:22
  • Sethus Calvisius (1556 - 1615):
  • 11Wenn mein Stündlein vorhanden ist02:48
  • Pietro Francesco Cavalli (1602 - 1676):
  • 12Missa pro defunctis: Requiem aeternam à 8: I. Introitus05:13
  • Anthony Holborne (1545 - 1602):
  • 13Lullaby02:17
  • Anonymous:
  • 14Passacaglia della vita: Bisogna morire05:16
  • William Byrd (1543 - 1623):
  • 15Gradualia II, RISM A/I: B 5219, No. 23: Terra tremuit03:10
  • Josquin Desprez (1450 - 1521):
  • 16Plaine de dueil02:02
  • Anthony Holborne:
  • 17The Image of Melancholly02:48
  • Melchior Franck:
  • 18Der Hund der mit dem Licht umbgaht01:31
  • Isaac Posch (1591 - 1622):
  • 19Paduana & Gagliarda for 5 instruments: Gagliarda02:11
  • Heinrich Schütz:
  • 20Domine est terra et plenitudo ejus à 24, SWV 47608:06
  • Total Runtime01:09:12

Info zu Earth Music - Tales of Silver, Gold and Subterranean Secrets

Die Capella de la Torre unter Leitung der Oboistin und Schalmeispielerin Katharina Bäuml gehört zu den bekanntesten und besten Ensembles für Alte Musik. Für ihre Aufnahmen bei deutsche harmonia mundi wurden sie vielfach ausgezeichnet, 2016 zum "Ensemble des Jahres" mit einem Echo Klassik und 2018 mit einem Opus Klassik.

Nach den hochgelobten Alben zu "Wasser", "Feuer" und "Luft" beschließt das Ensemble ihren Aufnahme-Zyklus mit Musik der Elemente mit dem "Earth Music"- Album zum Thema "Erde". Dabei spannt das Ensemble, erweitert um Mitglieder des RIAS Kammerchores, unter dem Untertitel "Geschichten von Silber, Gold und unterirdischen Geheimnissen" einen weiten musikalischen Bogen mit spannenden, selten zu hörenden Vokal- und Instrumentalwerken aus der Renaissance- und Barockmusik von Komponisten wie Heinrich Schütz, Giovanni Gabrieli, Cristofano Malvezzi, Giovanni Giacomo Gastoldi, Guillaume de Costeley, William Byrd, Francesco Cavalli, Anthony Holborne und Michael Praetorius und vielen anderen.

Der Erde nähert sich das Ensemble musikalisch in sechs Kapiteln: "Entstehung der Erde: Die Schöpfung" (mit "Jubilate Deo" von Gabrieli, "Lucis Creator Optime" von de Brito sowie Werken von Malvezzi und Gastoldi"), "Die nährende Erde" (mit "O der großen Wundertaten" von Schütz und Musik von Gallus und Costeley), "In den Tiefen der Erde" (mit Melchior Franks "Das Bergwerk wolln wir preisen, Musik von Praetorius und Susato), "Die Rückkehr zur Erde" (u.a. mit einem Lullaby von Holborne und Musik von Cavalli), "Erde und Melancholie" (mit Musik von Byrd, Desprez und Holborne) bis hin zu "Die Erde und ihre ganze Fülle" (mit einer Gagliarda von Posch und der spektakulären Psalmvertonung von Schütz ("Domini est terra et plenitudo ejus").

Mitglieder des RIAS Kammerchor
Capella de la Torre
Katharina Bäuml, Dirigent




Capella de la Torre
Die Capella de la Torre versammelt Musiker, die sich als Spezialisten für historische Aufführungspraxis einen Namen gemacht haben. Die reiche und bislang zu wenig beachtete Musik aus Mittelalter und Renaissance mit professionellem Anspruch zur Aufführung zu bringen und damit wieder direkt erfahrbar zu machen, bildet den Leitgedanken des Ensembles.

Der Name „de la Torre“ ist auf zweierlei Weise zu verstehen: Die Gruppe widmet sich im Besonderen der Musik für historische Blasinstrumente wie Schalmei, Pommer, Dulzian, Posaune und Zink, zeitgenössisch als „Capella Alta“ bekannt. Anfang des 16. Jahrhunderts komponierte der Spanier Francisco de la Torre das wohl berühmteste Stück für eine solche Besetzung, seine „Danza Alta“. Neben dieser Hommage an den Komponisten ist der Name aber auch ganz wörtlich zu verstehen: „De la Torre“ bedeutet übersetzt „vom Turme“. Bläsergruppen, in Spanien Ministriles genannt, musizierten häufig von Türmen oder Balkonen herab bei Festen und anderen offiziellen Veranstaltungen. So gibt es bis heute in vielen Städten die „Torres de los Ministriles“, und auch Francisco de la Torre hatte seinen Namen sicherlich nicht zufällig.

Capella de la Torre pflegt jedoch nicht nur die spanische Musik, sondern widmet sich den in ganz Europa verbreiteten „Hauts Instruments“, also den „lauten Instrumenten“. Mit „laut“ ist nach der mittelalterlichen Bedeutung weniger das Tonvolumen gemeint, als das Überwältigende und Eindrucksvolle. Die Macht der Musik ist es, die die Menschen von damals bis heute begeistert. In diesem Sinne will das Ensemble die musikalische Tradition von Ministriles, Piffari und Stadtpfeiffern wieder aufnehmen.

Zum virtuosen und gepflegten Spiel von Schalmei, Pommer und Dulzian gehört auch die Modulation der Lautstärke. Das Ensemble wird deshalb durch Gesang, Flöten, Orgel und Laute ergänzt. Zum Repertoire gehört, in verschiedenen Programmen realisiert, die weltliche und geistliche Musik des 14. bis 17. Jahrhunderts. So lassen die Spieler und Sänger den musikalischen Glanz ferner Zeiten wieder aufscheinen.

Die Besetzung der Capella de la Torre vorwiegend mit historischen Doppelrohrblattinstrumenten stellt eine in der heutigen Musikszene wenig gepflegte Praxis dar, die in Deutschland als einzigartig angesehen werden kann. Seit seiner Gründung im Jahre 2005 hat das Ensemble mehrere CD Einspielungen vorgelegt, außerdem gibt es zahlreiche Radiomitschnitte (DLR, RBB, MDR).

Katharina Bäuml
geboren in München, studierte zunächst moderne Oboe bei Klaus Becker, Hannover, Rainer Herweg, Hamburg, und Winfried Liebermann, Mannheim, wo sie ihr Diplom „mit Auszeichnung“ ablegte. Ihre Liebe zur Barockmusik und die Begeisterung für die historische Aufführungspraxis bewogen sie daneben zum Studium der Barockoboe und historischer Rohrblattinstrumente bei Renate Hildebrand (Hamburg) und Katharina Arfken (Schola Cantorum, Basel). Auch dieses schloss sie „mit Auszeichnung“ ab. In Meisterkursen u.a. bei Ku Ebbinge, Alfredo Bernardini, Paul Dombrecht und Bruce Haynes spezialisierte sie sich weiter in verschiedenen Bereichen der Alten Musik. Katharina Bäuml ist nicht zuletzt wegen ihrer großen Bandbreite, angefangen bei Renaissance-Instrumenten wie Schalmei und Pommer, über romantische, klassische und barocke bis hin zur modernen Oboe, eine gefragte Musikerin. So spielte sie z.B. unter Claudio Abbado, Pierre Boulez, Gottfried von der Goltz, Andrea Marcon, Marc Minkowski, Ludger Remy, Michael Schönheit und Monica Huggett, in Ensembles wie dem Orquesta Barroca de Sevilla, Musica Fiata, Les Musiciens du Louvre und der Akademie für Alte Musik Berlin. Ihr besonderes Interesse an der spanischen Renaissancemusik findet ihren Ausdruck in der Arbeit mit der Capella de Ministrers und den Ministriles de Marsias. 2005 gründete sie das Ensemble „Capella de la Torre“, welches sich besonders der Musik des 15.-17. Jahrhunderts widmet. Zahlreiche CD- und Radio-Produktionen mit verschiedenen Orchestern dokumentieren ihre große musikalische Bandbreite. Zusammen mit der Akkordeonistin Margit Kern gründete Katharina Bäuml 2011 das Duo Mixtura, das Musik der Renaissance mit zeitgenössischer Musik kombiniert www.ensemble-mixtura.de

Katharina Bäuml gibt Kurse an den Musikhoschschulen in Genf und Hannover und unterrichtet in Berlin.

Booklet für Earth Music - Tales of Silver, Gold and Subterranean Secrets

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