Cover The 19th Century Viol da Gamba

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
03.03.2020

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

?

Formate & Preise

FormatPreisIm WarenkorbKaufen
FLAC 96 $ 16,70
  • Carl Friedrich Abel (1723 - 1787): Concerto a Viola da Gamba Concertata, Violino Primo, Violino Secondo, Viola et Basso in G Major, A 9/2:
  • 1Concerto a Viola da Gamba Concertata, Violino Primo, Violino Secondo, Viola et Basso in G Major, A 9/2: I. Moderato05:44
  • 2Concerto a Viola da Gamba Concertata, Violino Primo, Violino Secondo, Viola et Basso in G Major, A 9/2: II. Adagio ma non troppo04:37
  • 3Concerto a Viola da Gamba Concertata, Violino Primo, Violino Secondo, Viola et Basso in G Major, A 9/2: III. Allegro05:06
  • Hermann Gustav Jaeschke (1818 - ?): Variationen für Viola di Gamba und Piano-Forte:
  • 4Variationen für Viola di Gamba und Piano-Forte über ein Thema aus der Oper „Jakob und seine Söhne" von Mehul, seiner Excellenz ... Herrn Reichsgrafen v. Malzan ... gewidmet10:40
  • Felix Mendelssohn (1809 - 1847): 12 Lieder, Op. 9:
  • 512 Lieder, Op. 9: No. 3, Romanze Wartend02:40
  • 6Lieder ohne Worte, Op. 30: No. 3, Adagio non troppo02:43
  • Friedrich Heinrich Florian Guhr (1791 - 1841): Thème avec variation pour Viola di Gamba:
  • 7Thème avec variation pour Viola di Gamba, Violino Primo, Violino Secundo, Clarinetto Primo, Clarinetto Secundo, Cornu I et II, Basson, Viola et Basso (Dédié à Son Excellence le Comte de Malzan)18:40
  • Robert Schumann (1810 - 1856): 6 Gesänge, Op. 107:
  • 86 Gesänge, Op. 107: No. 6, Abendlied03:01
  • Franz Liszt (1811 - 1886): Consolations, S. 172:
  • 9Consolations, S. 172: IV. Quasi Adagio04:37
  • Johann Ludwig Willing (1755 - 1805): 9 Variationen "Ei, ei, mein lieber Augustin":
  • 109 Variationen "Ei, ei, mein lieber Augustin": No. 1709:07
  • Franz Xaver Chawatal (1808 - 1879): Introduction et variations amusantes sur l'air très favori:
  • 11Introduction et variations amusantes sur l'air très favori „Was soll ich in der Fremde thun"11:06
  • Total Runtime01:18:01

Info zu The 19th Century Viol da Gamba

Raritäten-Sammler Thomas Fritzsch, „wohl einer der derzeit bedeutendsten Gambisten weltweit“ (Musica Sacra 04/2017), hat wieder einmal zugeschlagen: Nach der Lektüre eines Artikels in Robert Schumanns Neuer Zeitschrift für Musik, in dem die Gambe im Jahre 1840 ein „romantisches“ Instrument genannt wird, wollte er nicht länger an den verbreiteten Mythos glauben, dass die Gambe das 19. Jahrhundert verpasst hat und vice versa. Er begab sich auf Spurensuche nach der vergessenen Musik eines ganzen Jahrhunderts und fand Originalwerke für Viola da gamba und zeitgenössische Bearbeitungen, mit denen sich Gambisten die neuesten Kompositionen von Schumann, Mendelssohn Bartholdy und Liszt erschlossen. Thomas Fritzsch, Michael Schönheit und die Merseburger Hofmusik erwecken auf Originalinstrumenten des 19. Jahrhunderts musikalisches Welterbe zu neuem Leben.

Thomas Fritzsch, Viola da Gamba
Michael Schönheit, Hammerklavier, Orgel
Merseburger Hofmusik




Thomas Fritzsch
in Zwickau geboren und inmitten einer lebendigen Tradition sächsischer Kirchen- und Hausmusik aufgewachsen, erhielt ersten Violoncellounterricht am Konservatorium seiner Heimatstadt. Nach Violoncello- und Viola da gamba-Studien an der Leipziger Musikhochschule und ersten Orchestererfahrungen in Chemnitz und Leipzig begann er als Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts eine freiberufliche Tätigkeit und zählt heute zu den weltweit renommierten Gambisten. Seine intensive, erfolgreiche Auseinandersetzung mit der historischen Materie fand ihren Niederschlag in einer Vielzahl von Rundfunk- und Fernsehproduktionen, einer umfangreichen Diskographie (Auszeichnungen u.a. Preis der deutschen Schallplattenkritik 3/2003) und publizistischer Tätigkeit als Herausgeber Alter Musik (Breitkopf & Härtel Wiesbaden) und Autor musikwissenschaftlicher Schriften (u.a. Johann Gottlieb Janitsch – Biographie und Werkverzeichnis).

Zur Gambenkarriere des Künstlers trat vor zwei Jahrzehnten die Beschäftigung mit dem historischen Violoncello (barockes und klassisches Instrumentarium, Violoncello piccolo, Basse de Violon) hinzu. So entstanden u.a. mit Simon Standage Ersteinspielungen frühromantischer Kammermusiken am originalen Instrumentarium. Dirigenten wie Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly, Thomaskantor Georg Christoph Biller, Hermann Max, Gewandhausorganist Michael Schönheit, Peter Schreier und Helmuth Rilling verpflichteten ihn zu Konzerten und Aufnahmen. Als Viola da gamba-Solist musiziert er mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester, dem Thomanerchor Leipzig, dem Dresdner Kreuzchor, dem Kleinen Konzert und dem englischen Spitzenensemble Collegium Musicum 90. Eine ausgedehnte Konzerttätigkeit in den europäischen Ländern, dem Nahen Osten, der Karibik und den USA, die Thomas Fritzsch mit Künstlern wie Shalev Ad-El, Rolf-Dieter Arens, Nancy Argenta, Howard Arman, Michael Chance, Wilbert Hazelzet, Harry van der Kamp, Mark Kroll, Barthold Kuijken, Zvi Menicker, Klaus Mertens, Guy de Mey, Nicholas Parle, Marcel Ponseele, Ludger Rémy, Susanne Rydén, Barbara Schlick, Michael Schneider, Norman Shetler, Simon Standage, Anton Steck, John Toll, Jan De Winne und Carolyn Watkinson zusammenführte, findet ihre Ergänzung in Lehrtätigkeit (u.a. Gastdozenturen 1992-94 in Brno, 1993/94 in Dresden, 2001/02 Akademie für Alte Musik Oberlausitz, 1994 Worcester/MA) und in der Leitung von Seminaren und Interpretationskursen. 1996 beriefen die Mitglieder von “Accademia Daniel”, einem aus den international erfolgreichsten israelischen Musikern gegründeten Barockensemble, Thomas Fritzsch zum ständigen Mitglied.

Immer wieder gelingen Thomas Fritzsch überraschende Entdeckungen in scheinbar bekanntem Terrain, so in jüngster Zeit mit der Ersteinspielung der Sperontes-Liedsammlung Singende Muse an der Pleiße (Leipzig, 1736, unter Mitwirkung J. S. Bachs) und mit einer Produktion zur Bachschen Hofkapelle im Weimarer Schloss. Als neueste Ersteinspielung werden 2007 Mozarts Sinfonien Jupiter und g-Moll KV 550 sowie die Ouvertüren zu Zauberflöte und Figaros Hochzeit in der Transkription für Pianoforte, Flöte, Violine und Violoncello des Mozart-Schülers Johann Nepomuk Hummel auf Instrumenten des 19. Jahrhunderts erscheinen (DS) .

Nächste Gastspiele führen Thomas Fritzsch nach Griechenland, Spanien, Namibia, Japan und Südkorea.

Thomas Fritzsch spielt eine Viola da gamba von Johann Casper Göbler, Breslau 1784, und Violoncelli von Köllmer, Crawinkel vor 1700, und Ignaz Andreas Wild, Brünn 1809.

Booklet für The 19th Century Viol da Gamba

© 2010-2020 HIGHRESAUDIO