Barry McDaniel sings Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel & Debussy Barry McDaniel

Album Info

Album Veröffentlichung:
2012

HRA-Veröffentlichung:
29.07.2016

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FLAC 44.1 $ 13,70
  • Franz Schubert (1797-1828)
  • 1Der Winterabend, D.93808:18
  • 2Herbst, D.94502:48
  • 3Daß sie hier gewesen, Op. 59 No. 2, D.77503:43
  • 4Der Einsame, Op. 41, D.80004:23
  • 5Fahrt Zum Hades, D.52605:15
  • 6Der Jüngling Und Der Tod, D.54504:10
  • 7Sprache Der Liebe, Op. 115 No. 3, D.41001:44
  • 8Fischerweise, Op. 96 No. 14, D.88102:51
  • 9Ãœber Wildemann, Op. 108 No. 1, D.88402:17
  • 10Auflösung, D.80702:34
  • Robert Schumann (1810-1856)
  • 11No. 1 Lied Eines Schmiedes01:21
  • 12No. 2 Meine Rose04:11
  • 13No. 3 Kommen Und Scheiden01:52
  • 14No. 4 Die Sennin01:49
  • 15No. 5 Einsamkeit03:40
  • 16No. 6 Der Schwere Abend02:20
  • 17No. 7 Requiem (Altkatholisches Gedicht)03:48
  • 18Nachtlied, Op. 96 No. 102:09
  • 19Der Spielmann, Op. 40 No. 402:43
  • 20Zigeunerliedchen I+II, Op. 79 No. 702:43
  • 21Verratene Liebe, Op. 40 No. 501:01
  • 22Provençalisches Lied, Op. 139 No. 402:08
  • 23Mein Schöner Stern, Op. 101 No. 402:46
  • 24Aus Den Hebräischen Gesängen, Op. 25 No. 1505:10
  • 25Ihre Stimme, Op. 96 No. 302:03
  • Hugo Wolf (1860-1903)
  • 26An Eine Aeolsharfe05:10
  • 27Heimweh02:55
  • 28Lebe Wohl02:18
  • 29Nimmersatte Liebe02:26
  • 30Der Tambour02:19
  • 31Abschied02:50
  • Henri Duparc (1848-1933)
  • 32Chanson Triste02:51
  • 33Lamento03:30
  • 34Le Manoir De Rosemonde02:16
  • 35Extase03:25
  • 36Soupir03:07
  • 37Phidylé05:38
  • Maurice Ravel (1875-1937)
  • 38I. Nahandove05:08
  • 392. Aoua03:38
  • 403. Il Est Doux04:21
  • Claude Debussy (1862-1918): Le Promenoir des deux Amants
  • 41I. Auprès De Cette Grotte Sombre02:17
  • 422. Crois Mon Conseil, Chère Climène01:44
  • 433. Je Tremble En Voyant Ton Visage01:56
  • Total Runtime02:15:36

Info zu Barry McDaniel sings Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel & Debussy

Der amerikanische Bariton Barry McDaniel gehört zu den herausragenden Sängern der Nachkriegszeit. Seine Erfolge als Opern- und Liedsänger führten zu einer nachhaltigen Karriere, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Trotz seiner zahlreichen Auftritte und vieler Aufnahmen für Funk und Fernsehen blieb er von der medialen Wahrnehmung weitgehend unbeachtet. Dies auch, da sein Name meist im Schatten des fünf Jahre älteren Dietrich Fischer-Dieskau verschwand. Zu Unrecht, handelt es sich doch um zwei unterschiedliche Künstlercharaktere auf Augenhöhe. Heute findet Barry McDaniel in der Fachliteratur kaum Erwähnung, CDs sucht man vergeblich, da die Aufnahmen aus den Rundfunkarchiven bislang phonographisch nicht ausgewertet wurden. Nun aber präsentiert audite erstmals Liedaufnahmen mit Barry McDaniel als Doppel-CD - allesamt Erstveröffentlichungen. Die Studioaufnahmen aus dem RBB-Archiv (vormals SFB) stammen aus den Jahren 1963 bis 1974, Klavierbegleiter sind Hertha Klust und Aribert Reimann.

Die Auswahl von Liedern von Schubert, Schumann, Wolf, Duparc, Ravel und Debussy zeigen unterschiedliche Facetten der Künstlerpersönlichkeit des Baritons. Seine Interpretationen zeichnen sich durch die Verschränkung von Wissen und Naivität, von Gefühl und Gestaltung, von Ausdruck und Gesangskultur aus. Bemerkenswert ist neben dem fachlichen Können das akzentfreie Deutsch seiner Gesangsstimme.

Barry McDaniel kam 1953 aus den USA zu weiteren Studien nach Deutschland. Es folgten erste Liederabende mit Hermann Reutter, später machte er als Opernsänger Karriere. 1961 wurde er an die wiedereröffnete Deutsche Oper in Berlin verpflichtet, wo er 37 Jahre lang Ensemblemitglied blieb. Daneben gastierte er an der Wiener Staatsoper, der New Yorker Metropolitan Opera, der Frankfurter Oper, bei den Münchner Opernfestspielen und produzierte für Funk und Fernsehen. Darüber hinaus gab Barry McDaniel zahlreiche Liederabende, z.B. in Stuttgart, Karlsruhe, Hannover, Braunschweig und Berlin, hier u.a. 1963 den ersten Liederabend in der neu erbauten Philharmonie. Der heute 81-Jährige bekennt: „Was immer ich singe, ich muss daran glauben.' Genauso klingen die Aufnahmen.

'Alles in allem ist dieses herzerwärmende Album also eine große Bereicherung im Bereich historische Liedinterpretation; einmal mehr wird klar, dass in den Rundfunkarchiven noch Schätze schlummern, deren allmähliches Wiederauftauchen die Interpretationsgeschichte des 20. Jahrhunderts noch nachhaltig zu beeinflussen geeignet sind.' (Rondo)

Barry McDaniel, Bariton
Hertha Klust, Klavier
Aribert Reimann, Klavier
Eberhard Finke, Cello (Ravel: Trois chansons madécasses)
Karlheinz Zöller, Flöte (Ravel: Trois chansons madécasses)


Barry McDaniel
The American baritone, Barry McDaniel, was a student at the Juilliard School of Musik in New York, where he studied with Mack Harrell. In 1953 he received a Fulbright Scholarship to study at the Stuttgart Hochschule für Musik with Alfred Paulus and Hermann Reutter.

In 1954 Barry McDaniel made his recital debut in Stuttgart. After his first opera engagement in Mainz (1954-1955) he was drafted into the US Army from 1955 to 1957, stationed with the 7th Army Symphony in Stuttgart, where he appeared as vocal soloist with the orchestra. From 1957 to 1959 he was a member of the Stuttgart Opera Company. After 3 seasons in Karlsruhe (1960-1962) he became a principal member of the Deutsche Oper Berlin in Berlin from 1962 to 1999, when he went into retirement. In 1970 the Berlin Senate awarded him the title of "Kammersänger". He sang over 1800 performances at the Deutsche Oper and 3300 in his whole career, which included recitals, concerts and guest opera-appearances in most of the leadings opera houses and festivals. In January 1972 he made his Metropolitan Opera debut in New York as Pelléas in Pelléas et Mélisande (his only season, 7 performances).

Barry McDaniel's expansive repertoire ranged from early music to contemporary scores. His principle opera roles were Papageno, Wolfram, Pelléas, Guglielmo, Harlekin, Dandini, the Barber of Seville, the Barber in Schweigsame Frau and other lyric-baritone roles.

Dieses Album enthält kein Booklet

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