Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
06.06.2019

Label: Razdaz

Genre: Jazz

Subgenre: Contemporary Jazz

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • 1Simonero04:07
  • 2Arvoles05:35
  • 3Face Me04:02
  • 4Gesture #203:35
  • 5Elchinov03:55
  • 6Childhood (for Carmel)02:59
  • 7Gesture #105:25
  • 8Nostalgia04:17
  • 9New York 90's02:56
  • 10Wings04:29
  • Total Runtime41:20

Info zu Arvoles

Nur wenige musikalische Reisen folgen einer so abenteuerlichen wie unvorhersehbaren Fährte wie jene, die Avishai Cohen seit mehr als 20 Jahren beschreitet. Spätestens seitdem der vielgefeierte Bassist und Komponist zum Bandleader wurde, weisen seine Aufnahmen eine konstante Weiterentwicklung auf. Cohens jüngstes Album, „1970“, wurde zu seinem bislang meistverkauften und brachte ihn einem Pop-Publikum nahe, das zum Großteil keinen Schimmer hatte von seinem enormen Katalog und seinen bisherigen Arbeiten.

Was wäre naheliegender gewesen als jetzt mit einem ganz ähnlichen Album aufzuwarten? Aber Cohen begibt sich nicht gerne in Bereiche, die er in der Vergangenheit bereits erkundet hatte. Deswegen nimmt sich „Arvoles“ („Bäume“ in der romanischen Sprache der sephardischen Juden) gänzlich anders aus in Klang und Anmutung. „Diesmal wollte ich mein Augenmerk auf etwas Neues lenken. Ich betrachte ‚Arvoles‘ als neue Musik, die meine Welt der letzten paar Jahre spiegelt. Sie reflektiert, wenn man so will, ein anderes Merkmal meiner Persönlichkeit“, sagt Avishai Cohen. „Hört man sich das letzte und das neue Album hintereinander an, bekommt man ein ganz gutes Gespür dafür, wer ich als Typ, Ehemann und als Vater bin.“

„Arvoles“ enthält acht neue Instrumental-Kompositionen, die in den letzten Jahren entstanden, und einen überlieferten Song. Den Plan, sämtliche neun Stücke für das neue Album zusammenzustellen, hatte Cohen zunächst nicht. Die Kompositionen reiften unabhängig voneinander, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Dennoch spielen sie einander zu und wirken wie aus einem Guss. „Arvoles“ wurde mit dem Schlagzeuger Noam David aus Israel und dem Pianisten Elchin Shirinov aus Aserbaidschan aufgenommen. Beide sind hervorragende Musiker und eigenständige Komponisten. Sie begleiten Cohen auch während seiner kommenden, weltumspannenden Tour, die weit bis ins Jahr 2020 hineinreichen wird.

„Der Grundgedanke hinter den Aufnahmen zum neuen Album war, mehr durch weniger zu erzählen“, erklärt Cohen. „Es braucht freilich reichlich Erfahrung, um dieses Ziel erreichen zu können.“ Die Musik ist klar gekennzeichnet von ihrer einzigartigen, definierenden DNA – ein Merkmal, das Cohen erst entdeckte, als die Aufnahmen bereits vollendet waren. „Es ist unmöglich, vor mir selber zu fliehen, selbst, wenn ich es wollte“, sagt Cohen über seine kompositorische Handschrift, die wie ein roter Faden durch „Arvoles“ führt.

Klassische Musik und afrokaribische Rhythmen, Bebop und Hardbop, Swing und HipHop – auf „Arvoles“ finden sich reichlich Spurenelemente. Aber mit jedem neuen Album scheint vor allem Cohens Persönlichkeit stärker durch. „Der Jazz-Visionär globalen Ausmaßes“, um das Down Beat-Magazin zu zitieren, fühlt sich in seiner eigenen Haut heute wohler denn je. „Ich schätze, dass ich gelernt habe, schneller auf den Punkt zu kommen, in der Musik, aber auch im Leben“, reflektiert Cohen.

„Die meisten der neuen Kompositionen beschäftigen sich mit Rückblicken, wie es scheint. Sie umfassen sogar Horns, denen ich in meiner Musik eine ganze Weile lang keinen Platz mehr eingeräumt hatte“, sagt Cohen. Posaunist Björn Samuelsson und Flötist Anders Hagberg dimensionieren „Arvoles“ zusätzlich. „Man kann sagen, dass ich mich meinen Wurzeln wieder zuwende“, konstatiert Cohen. „Aber das geschieht mit der Reife und der Vision, die ich in den letzten Dekaden gewinnen konnte. Nostalgie ist in ihrer besten Form das stärkste, romantischste, aufrichtigste und bittersüßeste Gefühl. Und ich finde, dass sie überall in der neuen Platte zu spüren ist, von ‚Childhood‘ über ‚New York ’90’s‘ bis zu ‚Nostalgia‘.

„Ich darf auf eine überaus glückliche Kindheit zurückblicken und bin deswegen sehr stolz darauf, dass ein Gemälde meiner Mutter Ora Cohen das Cover meines neuen Albums ziert“, berichtet Cohen stolz. „Sie ist eine eigenständige Malerin und mit ihrer Malerei auf der Hülle meiner Platte schließt sich für mich ein Kreis. Es füllt mich mit großem Stolz, ihre Arbeit auf diese Weise mit meiner zu verbinden.“

Einmal mehr präsentiert Avishai Cohen ein meisterhaftes Kapitel seines Schaffens – voller geistreicher Freude und dem reinen Vergnügen am Zusammenspiel und am respektvollen, gegenseitigen Lauschen mit seinen Musikern. „Arvoles“ ist zweifelsfrei eine andere Platte als Cohens 16 vorherige Alben. Und es bleibt abzuwarten, wohin ihn seine Reise beim nächsten Mal führen wird. Eines ist indes sicher: Sie wird nicht dort spielen, wo sie bereits spielte…

Avishai Cohen, Kontrabass
Elchin Shirinov, Klavier
Noam David, Schlagzeug
Björn Samuelsson, Posaune (tracks 1,4,6,9,10)
Anders Hagberg, Querflöte (tracks 1,4,6,9.10)




Avishai Cohen
born in Israel in 1970, is considered one of the best bass players of the world. His popularity worldwide comes from his musician talent and from his unique composition capacity, that gives originality to his pieces. After years of study and after moving in New York, in 1996 his musical career took off thanks to a collaboration with the famous American pianist Chick Corea.

Cohen reached the most important jazz festivals worldwide and, under Corea’s label Stretch Records, released his first four albums as a leader.


He worked with many great musicians such as Bobby McFerrin, Herbie Hancock, Danilo Pérez, Roy Hargrove, Paquito D’Rivera, Alicia Keys, just to name a few, with the London Symphony Orchestra and the Israel Philharmonic Orchestra. He recently worked at his album Almah, which took Cohen’s career at higher level, celebrating it with an instrumental ensemble that combines a string quartet and an oboe to his trio. At present, Avishai Cohen is on a new world tour and will perform for Visioninmusica with the Avishai Cohen Trio to present the album From Darkness.



Booklet für Arvoles

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