Cover Paul Juon: Lieder

Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
24.03.2017

Label: Coviello Classics

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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FLAC 96 $ 15,30
  • Paul Juon (1872-1940):
  • 15 Lieder for Voice and Piano, Op. 13: No. 2, Erinnerung02:13
  • 23 Lieder for Voice and Piano, Op. 21: No. 1, Regen02:23
  • 35 Lieder for Voice and Piano, Op. 13: No. 3, Jugend03:10
  • 43 Lieder for Voice and Piano, Op. 99: No. 2, Die drei Schwestern02:15
  • 52 Schlichte Lieder for Voice and Piano, Op. 2: No. 2, Das Mädchen01:36
  • 62 Schlichte Lieder for Voice and Piano, Op. 2: No. 1, Das verlassene Mädchen02:16
  • 75 Lieder for Voice and Piano, Op. 13: No. 1, Klage der Gattin03:08
  • 83 Lieder for Voice and Piano, Op. 21: No. 3, Der einsame Pfeifer01:22
  • 93 Lieder for Voice and Piano, Op. 99: No. 1, Paradies03:46
  • 103 Lieder for Voice and Piano, Op. 21: No. 2, Märchen02:26
  • 115 Lieder for Voice and Piano, Op. 13: No. 4, Wiegenlied02:33
  • 12Kosakenliebe01:30
  • 13Es brüllt und stöhnt der breite Dnjepr01:50
  • 14Leise, leise, spiele Tschumak02:16
  • 15Ging eine Maid am blauen Meer00:57
  • 16Es sassen holde Mägdelein03:16
  • 17Rekrutenlied02:40
  • 18Wo hat sich mein Liebster versteckt?02:47
  • 19Sprudle, kleines Bächlein01:39
  • 20Hab' acht, vergänglicher Mensch03:26
  • 21Hör nur, schönes Mägdelein02:57
  • 22Ale, lule, lule02:42
  • 23Wiegenlied02:48
  • 24Auf dem kleinen Herd02:39
  • Total Runtime58:35

Info zu Paul Juon: Lieder

Obwohl Paul Juon immerhin Zeitgenosse von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern war, ist er doch klar der Spätromantik zuzuordnen. Seine Tonsprache zeichnet sich durch eine Verwendung russischer und nordischer Melodien aus, die er durch formale Mittel wie seltene Taktarten und ausgefeilte Harmonik zu Kunstmusik durcharbeitet. Ein Kritiker bezeichnete Juons Musik einmal als fehlendes Glied zwischen Tschaikowski und Strawinsky. Maria Riccarda Wesseling und Clau Scherrer stellen hier seine entdeckenswerten Lieder vor.

„Eine schöne, feine CD, und zugleich eine echte Entdeckung fürs Repertoire.“ (Fono Forum)

Maria Riccarda Wesseling, Mezzosopran
Clau Scherrer, Klavier




Maria Riccarda Wesseling
stammt aus Graubünden (Schweiz) und den Niederlanden. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 2006 an der Opéra de Paris, wo sie kurzfristig am Premièrenabend in der Titelpartie von Glucks „Iphigenie en Tauride“ einsprang. „Une découverte“ titelten „les échos“,"Schade, dass selten so schön gesungen wird in der Oper" schrieb der "Spiegel". Ein Jahr später meinte DeutschlandRadio Kultur anlässlich der Uraufführung von Henzes Oper Phaedra an der Staatsoper Berlin: „Die grandiose Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling ist eine Idealbesetzung für die rückhaltlos liebende Phaedra“. Henze's Phaedra sang sie auch an der Monnaie in Brüssel und im Barbican Center London. 2oo8 kehrte sie zurück an die Pariser Oper als Glucks „Orpheus“. Die von Pina Bausch inszenierte Produktion wurde live auf arte übertragen und ist auf DVD erschienen (BelAir). Mit dieser bereits legendären Produktion debutierte Maria Riccarda Wesseling im Sommer 2012 auch im Lincoln Center New York. 2014 verbuchte sie wiederum an der Opéra de Paris sowie am Teatro Real Madrid grossen Erfolg mit dieser Partie. Im Teatro Real hatte sie zuvor bereits 2011 die Partie der "Iphigénie" in der Regie von Robert Carsen und im Juni 2012 die Ottavia in Warlikowski's Produktion von "Poppea e Nerone" gesungen.

Die "Marguerite" in Berlioz' "Damnation de Faust" verkörperte Maria Riccarda Wesseling 2011 am Staatstheater Stuttgart in einer Produktion von Andrea Moses und 2012 an der Vlaamse Opera Gent, diesmal in der Regie von Terry Gilliam. 2013 kehrte sie mit dieser Partie nach Stuttgart zurück.

An der Opéra de Lyon sang sie Hedwig in Offenbachs „Rheinnixen“, la Malaspina in Sciarrinos „Luci mie traditrici“, Bianca in Zemlinskys „Florentinischer Tragödie“, sowie Metella in Offenbachs „la vie parisienne“ in der auf DVD erschienenen Inszenierung von Laurent Pelly (Virgin). Zemlinskys "Bianca" sang sie ebenfalls an der Oper Frankfurt und beim Festival Teneriffa. An der Nationaloper Helsinki verkörperte sie den „Pèlerin“ in Kaaia Saariahos Oper „l’amour de loin“ (Regie: Peter Sellars), am Grand Théatre de Genève die Giulietta in „Les contes d’ Hoffmann“ in der Regie von Olivier Py (DVD bei BelAir). In Bilbao ersetzte sie Sonia Ganassi in der Titelpartie von Bizets Carmen, an der DNO Amsterdam sang sie den Orlofsky in der Fledermaus, bei der Ruhrtriennale 2009 Claude Viviers „Wo bist du Licht“ und an der Opéra de Bordeaux die Irma in Eötvös’ „le Balcon“ sowie die Titelpartie in Offenbachs "La belle Hélène". Die "Hermione" in Grétrys wiederentdeckter Oper "Andromaque" sang sie am Théâtre des Champs-Élysées Paris, bei den Schwetzinger Festspielen und am Festival de Radio France (CD bei Glossa), wo sie 2011 als Titelheldin in Catels "Sémiramis" eine weitere Wiederentdeckung aus der Taufe hob (CD Glossa). In St.Gallen machte sie Furore als Wozzeck-Marie ("Maria Riccarda Wesseling als Marie ist eine Wucht – leidenschaftlich und glaubwürdig"). 2014 verkörperte sie ausser Glucks Orpheus in Paris und Madrid auch die böse Königin in Heinz Holligers Oper "Schneewittchen" am Theater Basel. 2015 sang sie Korngolds "Tote Stadt" in Nantes und Nancy und kehrte an die Ruhrtriennale zurück, wo sie in der umjubelten Rheingold- Inszenierung von Johan Simons unter Leitung von Teodor Currentzis als Fricka debütierte. In der kommenden Spielzeit wird Maria Riccarda Wesseling am Liceu in Barcelona als Marcellina debütieren und die Titelrolle in der Uraufführung von Philip Hefti`s Oper "Anna´s Maske" verkörpern.

Maria Riccarda Wesseling pflegt ein breites Konzertrepertoire in Sälen wie Gewandhaus Leipzig (Johannespassion unter Riccardo Chailly, Liederabend), Concertgebouw Amsterdam ("Les Nuits d'été" mit dem KCO unter David Zinman, sowie ein inszenierter Liederabend), Tonhalle Zürich (mehrere Konzerte mit dem Tonhalle Orchester, Liederabende), Barbican London, Kölner Philharmonie (COEurope und MCO unter Peter Eötvös, KCO), Essener Philharmonie („Poême de l’amour et de la mer“ unter Minkowski), Auditori Barcelona (Kindertotenlieder, L'enfance du Christ), Bozar Brüssel, Festspielhaus Baden-Baden, Palazzo Bru Zane Venedig, Palau de la musica Valencia ua.

Von Maria Riccarda Wesseling liegen diverse Solo-CDs, Opern-Gesamteinspielungen und DVDs vor. Neuerscheinung 2016: "Lieder von Paul Juon" bei coviello

Neben ihrer sängerischen Tätigkeit ist Maria Riccarda Wesseling seit September 2015 künstlerische Leiterin der Nationalen Niederländischen Opern Akademie (DNOA)



Booklet für Paul Juon: Lieder

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