Cover Brahms: Symphonies

Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
28.08.2018

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Johannes Brahms (1833-1897): Symphony No. 1 in C Minor, Op. 68
  • 1Symphony No. 1 in C Minor, Op. 68: 1. Un poco sostenuto - Allegro - Meno allegro14:34
  • 2Symphony No. 1 in C Minor, Op. 68: 2. Andante sostenuto10:28
  • 3Symphony No. 1 in C Minor, Op. 68: 3. Un poco allegretto e grazioso05:23
  • 4Symphony No. 1 in C Minor, Op. 68: 4. Adagio - Piu andante - Allegro non troppo, ma con brio - Piu allegro18:30
  • Symphony No. 2 in D Major, Op. 73
  • 5Symphony No. 2 in D Major, Op. 73: 1. Allegro non troppo16:28
  • 6Symphony No. 2 in D Major, Op. 73: 2. Adagio non troppo - L'istesso tempo, ma grazioso10:49
  • 7Symphony No. 2 in D Major, Op. 73: 3. Allegretto grazioso (Quasi andantino) - Presto ma non assai06:03
  • 8Symphony No. 2 in D Major, Op. 73: 4. Allegro con spirito10:10
  • Symphony No. 3 in F Major, Op. 90
  • 9Symphony No. 3 in F Major, Op. 90: 1. Allegro con brio - Un poco sostenuto - Tempo I14:32
  • 10Symphony No. 3 in F Major, Op. 90: 2. Andante10:57
  • 11Symphony No. 3 in F Major, Op. 90: 3. Poco allegretto07:00
  • 12Symphony No. 3 in F Major, Op. 90: 4. Allegro10:20
  • Symphony No. 4 in E Minor, Op. 98
  • 13Symphony No. 4 in E Minor, Op. 98: 1. Allegro non troppo13:45
  • 14Symphony No. 4 in E Minor, Op. 98: 2. Andante moderato12:50
  • 15Symphony No. 4 in E Minor, Op. 98: 3. Allegro giocoso - Poco meno presto - Tempo I07:00
  • 16Symphony No. 4 in E Minor, Op. 98: 4. Allegro energico e passionato - Più allegro10:49
  • Total Runtime02:59:38

Info zu Brahms: Symphonies

More than 120 years after the death of Johannes Brahms, the answer to this question would seem to be a foregone conclusion. Not even Arnold Schoenberg’s essay “Brahms the Progressive”, famed at least for its title, has done anything substantial to change it. Schoenberg pointed to the asymmetry and irregularity of Brahms’s phrase structure, his stern adherence to and sharpening of Beethoven’s technique of dislodging the “strong” beats until the rhythm as we previously knew it fully dissolves. What we hear as downbeats are more likely to be upbeats, and vice versa.

And all of this with an astonishing economy of means. Schoenberg’s shrewd self-assessment, “I’m a conservative, I conserve progress”, is a splendid invitation to question hackneyed clichés and labels. On the one side Brahms, the “last of his kind”, a mere custodian, a conservative, perhaps a reactionary? On the other side Schoenberg the iconoclast and professional revolutionary?

Things should be so simple! Still, Brahms makes it easy on the surface for posterity to see him as a custodian, a fulfiller, whether in his politics, his adherence to traditional forms (sonata and symphony) or in his phrase structure, at first glance as symmetrical as ever before (eight-bar periods and so forth). But all of this merely forms a framework for what is actually going on, especially in the symphonies. The symphony has become a field of experimentation, a place for testing earlier forms for their validity in the here and now (witness the concluding passacaglia of the Fourth!), a place where conventional notions of harmony and rhythm start to blur. The flavour of recitative in, say, the unison pizzicato introducing the finale of the Fourth is truly unprecedented in its instability: the ground sways beneath the feet, safety is nowhere to be found, an existential dread of being cast upon the mercy of natural forces.

Staatskapelle Berlin
Daniel Barenboim, conductor

Digitally remastered




Daniel Barenboim
einer der überragenden Musiker unserer Zeit, wurde in Buenos Aires als Sohn russisch-jüdischer Eltern geboren. Mit fünf Jahren erhielt er bei seiner Mutter die ersten Klavierstunden, setzte den Musikunterricht dann bei seinem Vater fort und gab als Siebenjähriger in Buenos Aires sein erstes offizielles Konzert. 1952 zog die Familie nach Israel, und zwei Jahre später brachten seine Eltern den jungen Daniel nach Salzburg, wo er Dirigierkurse bei Igor Markevitch besuchte. Nach seinem Debüt in Wien und Rom 1952 galt er schon bald als einer der vielseitigsten Pianisten seiner Generation. Als begeisterter Kammermusiker trat er besonders häufig mit seiner allzu früh verstorbenen Frau, der Cellistin Jacqueline du Pré, sowie den Geigern Itzhak Perlman und Pinchas Zukerman auf. Als Liedbegleiter war er beispielsweise Partner von Dietrich Fischer-Dieskau, Dame Janet Baker, Thomas Quasthoff, Anna Netrebko und Rolando Villazón.

Ab Mitte der 1960er-Jahre widmete Barenboim sich zunehmend dem Dirigieren. Von 1975 bis 1989 war er Musikdirektor des Orchestre de Paris. Sein Operndebüt gab er 1973 beim Edinburgh Festival, 1981 dirigierte er erstmals bei den Bayreuther Festspielen. 1991 wurde er Soltis Nachfolger als Musikdirektor des Chicago Symphony Orchestra, das ihn 2006 zum »Ehrendirigenten auf Lebenszeit« ernannte. 1992 wurde er Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper, acht Jahre später »Chefdirigent auf Lebenszeit« der Staatskapelle Berlin. 2006 begann er eine enge Zusammenarbeit mit der Mailänder Scala. Zurzeit dirigiert er sowohl in Berlin als auch in Mailand einen neuen Ring. Er tritt zudem regelmäßig mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern auf.

Mit dem palästinensischen Autor und Professor der Columbia-Universität Edward Said gründete Barenboim 1999 das Projekt West-Eastern Divan mit Workshop und Orchester, in dem begabte junge Musiker aus Ägypten, Syrien, dem Libanon, Jordanien, Tunesien und Israel zusammenkommen, um gemeinsam unter der Leitung international angesehener Musiker zu spielen.

Seit 1954, als seine Zusammenarbeit mit Philips begann, hat Daniel Barenboim viele – häufig preisgekrönte – Aufnahmen gemacht. Seine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon datiert zurück in das Jahr 1972. Seine umfangreiche Diskographie bei dem Gelblabel zeigt den Künstler als Dirigenten von Orchesterwerken und Opern sowie pianistisch als Kammermusiker, Liedbegleiter und Interpreten von Solowerken. 2010 unterzeichnete er einen umfassenden neuen Vertrag mit Deutsche Grammophon und Decca Classics.

Staatskapelle Berlin
Im Jahr 1570 wird zum ersten Mal die Kurfürstliche Hofkapelle erwähnt, die den Grundstein des heutigen Orchesters legte. Mit der Ernennung des Brandenburgischen Kurfürsten zum König von Preußen wurde das Ensemble 1701 in Königliche Kapelle umbenannt. Zu diesem Zeitpunkt umfasste es etwa 30 Musiker. Nach einer vorübergehenden Umwandlung in ein militärisches Orchester, werden die Musiker 1741 durch Friedrich den Großen mit dem Orchester aus Rheinsberg zusammengeführt. Diese königliche Hofkapelle zu Berlin bestreitet daraufhin die Eröffnung der Lindenoper 1742. Als heutzutage bekannteste Musiker waren zu diesem Zeitpunkt Carl Philipp Emanuel Bach und Franz Benda Mitglieder der Hofkapelle, die von Johann Joachim Quantz geleitet wurde. Am 1. März 1783 gab das Orchester im Hotel Paris unter Hofkapellmeister Johann Friedrich Reichardt das erste Konzert für einer breitere Öffentlichkeit.

1811 wurden die Berliner Oper und das Nationaltheater und ihre Orchester vereinigt. Mit dem neuen Generalmusikdirektor Giacomo Meyerbeer werden ab 1842 die Aufgaben des Orchesters erweitert und eine erste jährliche Konzertreihe für Abonnenten ins Leben gerufen. In den folgenden Jahren wirkt die Hofkapelle bei etlichen Ur- und Erstaufführungen mit, unter anderem unter Richard Wagner, Felix Mendelssohn Bartholdy und Otto Nicolai, der 1848 zum Hofkapellmeister bestellt wird. Chef des Orchesters wird 1908 Richard Strauss, der auch 1918 die Umbenennung von Hofkapelle in Staatskapelle miterlebt. 1923 wird Erich Kleiber Generalmusikdirektor, während des 2. Weltkriegs dirigiert Herbert von Karajan das Orchester öfter in seiner Rolle als Staatskapellmeister. Unter seiner Leitung erfolgt auch die erste Stereoaufnahme im Jahre 1944. In der Zeit von 1964 bis zum Zusammenbruch der DDR war Otmar Suitner Chefdirigent des Orchesters. Am 30. Dezember 1991 gibt Daniel Barenboim sein erstes Konzert als neuer Chefdirigent des Orchesters und Generalmusikdirektor der Staatsoper.

Booklet für Brahms: Symphonies

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