Ella Swings Lightly (Remastered) Ella Fitzgerald

Album info

Album-Release:
1958

HRA-Release:
16.12.2016

Label: Verve Records

Genre: Jazz

Subgenre: Vocal

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  • 1Little White Lies02:34
  • 2You Hit The Spot02:46
  • 3What's Your Story Morning Glory02:41
  • 4Just You Just Me02:23
  • 5As Long As I Live02:51
  • 6Teardrops From My Eyes03:48
  • 7Gotta Be This Or That03:08
  • 8Moonlight On The Ganges02:25
  • 9My Kinda Love03:44
  • 10Blues In The Night03:42
  • 11If I Were A Bell02:36
  • 12You're An Old Smoothie02:48
  • 13Little Jazz03:06
  • 14You Brought A New Kind Of Love To Me02:22
  • 15Knock Me A Kiss04:10
  • 16720 In The Books02:53
  • Total Runtime47:57

Info for Ella Swings Lightly (Remastered)

High-Res remastered edition of this 1958 album from the Jazz vocalist including bonus tracks. Ella Swings Lightly was the first of Ella Fitzgerald's very few collaborations with the great conductor and arranger Marty Paich. All of the music recorded during those 1958 sessions has been included here, as well as four rare tunes from 1959 and 1962 that complete Ella and Paich's collaborative recordings prior to 1966. Essential Jazz Classics.

On „Ella Swings Lightly“, Fitzgerald is paired with the Marty Paich Dek-tette, a ten-piece studio ensemble rooted in the cool jazz sounds of the Miles Davis Nonet and the Gerry Mulligan Tentette. Originally assembled as a one-off ensemble for an album with Mel Tormé, the dek-tette was later re-formed due to popular demand from musicians and audiences alike. The dek-tette featured a brass quintet (2 trumpets, trombone, French horn and tuba) and a trio of saxophonists (who all doubled on a variety of woodwinds) set over a rhythm section of bass and drums. Paich maintained the cool sound by keeping the trumpets in the middle register, writing melodic lines for the tuba, and excluding piano and guitar from the rhythm section. His settings featured warm mixtures of instrumental sounds and a laid-back approach to rhythm. Balancing the strength of a big band with the flexibility of a small combo, the Dek-tette was a great backing group for both jazz vocalists and instrumentalists. Paich’s arrangements were usually created in collaboration with the featured artists, but Paich had only had one or two meetings with Fitzgerald before recording “Ella Swings Lightly”. However, the settings came easily, given Paich’s long-time admiration of the vocalist. Fitzgerald’s only concern was singing without a piano, so Lou Levy was brought in for the sessions. The rest of the Dek-tette included several of Paich’s first-call men, including Bud Shank, Don Fagerquist, Bob Enevoldsen, Bill Holman, Joe Mondragon and Mel Lewis.

Ella Fitzgerald, vocals
Marty Paich Dek-tette

Recorded November 23-24, 1958 in Hollywood, Los Angeles
Produced by Norman Granz
Mastered by Bernie Grundman

Digitally remastered




Ella Fitzgerald (1917-1996)
Am 25. April 2007 wäre Ella Fitzgerald, die beliebteste Jazz-Sängerin aller Zeiten, 90 Jahre geworden. Zum Jubiläum veröffentlicht Verve "We All Love Ella", ein spektakuläres All-Star-Tribute an die unvergessene Ella. Unter der Regie von Produzent Phil Ramone interpretieren Michael Bublé, Diana Krall, Stevie Wonder, Chaka Khan und viele andere die beliebtesten Ella-Songs. Außerdem greift das Label ganz tief in die Schublade und befördert einen echten Live-Leckerbissen nach langer Zeit wieder ans Tageslicht: "Ella in Hamburg"!

Über ein halbes Jahrhundert lang verkörperte Ella Fitzgerald das Idealbild der swingenden Jazzsängerin schlechthin. Unterstrichen wird ihre herausragende Stellung durch 14 Grammy-Auszeichungen und eine Bilanz von über 40 Millionen verkauften Alben. Alle lieben Ella - die Fans, die Kritiker, die Musiker, mit denen sie spielte, und nicht zuletzt all ihre Gesangskollegen und Kolleginnen. Als "First Lady Of Song" ist die 1996 gestorbene Sängerin in die Jazzgeschichte eingegangen. Diesen Titel verdankt sie vor allem den grandiosen Songbook-Alben, die sie zwischen 1956 und 1964 für Norman Granz und sein Label Verve aufnahm.

Die am 25. April 1917 in Newport News/Virginia geborene und in armen Verhältnissen aufgewachsene Ella Fitzgerald schaffte ihren Sprung ins professionelle Lager am 21. November 1934 bei einem Amateurtalentwettbewerb im legendären Apollo Theater in Harlem. Der Altsaxophonist Benny Carter, der den Auftritt der 17jährige gesehen hatte, empfahl sie dem Bandleader und Schlagzeuger Chick Webb, der gerade nach einer neuen Sängerin suchte. Webb war von der Erscheinung Ellas zunächst gar nicht begeistert, gab ihr dann aber trotzdem eine Chance. Und die verstand Ella zu nutzen. Schon wenig später trat der "ungeschliffene Diamant" (wie sie Webbs Trompeter Mario Bauzá damals nannte) mit Webbs Orchester im Savoy Ballroom auf und machte mit der Band auch die ersten Aufnahmen. Mit "A-Tisket, A-Tasket" landete sie 1938 ihren ersten Riesenerfolg. Die Nummer avancierte zur Hymne der Swingära.

Als Chick Webb im Juni 1939 starb, übernahm Ella, die längst zum eigentlichen Zugpferd des Orchesters aufgestiegen war, offiziell die Leitung. Als das Orchester 1941 nach einer weniger erfolgreichen Phase aufgelöst wurde, begann Ella ihre Solokarriere und unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei dem Label Decca. Für Decca nahm sie in den folgenden Jahren mit Partnern wie dem singenden Altsaxophonisten Louis Jordan oder beliebten Doo-Wop-Gesangsensembles wie den Delta Rhythm Boys und den Ink Spots zahlreiche Hits auf.

1946 begann sie die Zusammenarbeit mit dem Jazz-Impresario und Plattenproduzenten Norman Granz, der sie regelmäßig bei seinen "Jazz At The Philharmonic"-Konzerten auftreten ließ. Zehn Jahre lang kümmerte sich Granz als Agent um Ella, bis er sie endlich bei der Decca loseisen und für sein eigenes Label Verve unter Vertrag nehmen konnte. Unter der Obhut von Granz trat Ella, die sich nach sechs Jahren Ehe 1953 von dem Bassisten Ray Brown getrennt hatte, nun in ihre kreativste Phase: Zwischen 1956 und 1964 nahm sie für Verve u.a. eine sensationelle Reihe mit Songbook-Einspielungen auf, die den Komponisten und Textdichtern Cole Porter, Richard Rodgers und Lorenz Hart, Duke Ellington, Irving Berlin, George und Ira Gershwin, Harold Arlen, Jerome Kern und Johnny Mercer gewidmet war. Legendär sind auch das "Porgy & Bess"-Album, das sie gemeinsam mit Louis Armstrong aufnahm, oder das Live-Album "Ella In Berlin", auf dem die Sängerin den Text des Songs "Mack The Knife" vergessen hatte und sich mit Improvisation brillant aus der Klemme rettete. "Nahezu all ihre Verve-Einspielungen sind die Anschaffung wert", bilanzierte der amerikanische Kritiker Scott Yanow.

Nach den Verve-Jahren unternahm Ella mit Einspielungen für andere Labels weniger geglückte Versuche, mit der Interpretation zeitgenössischer Popsongs ein neues Publikum zu gewinnen. Erst als Norman Granz, der Verve mittlerweile an MGM abgetreten hatte und in der Schweiz wohnte, ein neues Label namens Pablo aufbaute und die Sängerin erneut zu sich holte, konnte sie wieder an die brillanten Aufnahmen und Erfolge anknüpfen, die sie zuvor bei Verve erlebt hatte. Für Pablo nahm Ella in den 70er und 80er Jahren u.a. noch einige exzellente Alben mit Count Basie, Joe Pass und Oscar Peterson auf.

1994 zog sich Ella Fitzgerald ganz aus dem Musikbusiness zurück. Zwei Jahre später, am 15. Juni 1996, starb sie im Alter von 81 Jahren in Beverly Hills.

This album contains no booklet.

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