Bosca


Biography Bosca



Bosca
Als der gebürtige Wiesbadener im Alter von 13 Jahren mit Hip-Hop in Berührung kommt, ist etwas zusammengetroffen, das zusammen gehört. Neben dem Sprühen war für Bosca klar, dass er etwas zu sagen hat, das am besten mit Rap auszudrücken ist und als sich der enthusiastische Fußballfan nur drei Jahre später bei den Ultras Frankfurt angemeldet hat, erschuf er damit aus dem Stand heraus eine perfekte Symbiose zwischen Leidenschaft und Kunstfertigkeit.

Während andere Kids in dem Alter sich wenige Gedanken über das Leben und das Miteinander machen, waren für Bosca – neben den noch heute typischen Liedern, die richtig auf den Putz hauen – schon in seinen Anfangszeiten Songs wichtig, die tiefer unter die Oberfläche gehen. Das Gefühl, dass etwas nicht passt, drückte der Wiesbadener in gesellschaftskritischen Texten und deeper Musik aus. Mit 18 kommt es dann zu einer folgenschweren Begegnung, als Bosca und Vega zusammentreffen. In einer Verbindung, die weit über das musikalische Verständnis hinausgeht, wird die erste UltraKaos EP fertiggestellt, nur um kurz danach die zweite zu veröffentlichen, deren Erlös in die Ultra- Solidaritätskasse ging.

So finden auch die ersten Schritte als Praktikant im Emonex-Studio statt, wo Bosca zum ersten Mal mit der technischen Seite der Musik in Berührung kommt und das Recording und Mixing für sich entdeckt. Ein handfestes Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten und gemeinsam mit Face veröffentlicht Bosca „Kinokarte“. Und da er niemand ist, der sein Talent ungenutzt lässt, schließt sich eine Ausbildung zum Audio-Engineer an der SAE an. Das Ziel klar vor Augen: die eigene Musik soundtechnisch auf ein anderes Level zu bringen.

Bosca und Vega verbinden Fußball, Freundschaft, vor allem aber die Musik und so verwundert es nicht weiter, dass der Wiesbadener von Anfang als Backup auf der Bühne fungiert und später dann auch Gründungsmitglied der Freunde von Niemand ist, die in den folgenden Jahren Deutschrap gehörig auf den Kopf stellen. 2011 folgt dann Boscas erstes Soloalbum „Fighting Society“, mit dem er ein fulminantes Debüt abliefert. Ein Jahr später erscheint die dritte UltraKaos EP „König der Luft“ und nur kurz darauf der Labelsampler „Willkommen im Niemandsland“.

2013 ist nicht weniger produktiv als die vorangegangenen Jahre. Bosca richtet sich sein eigenes Studio ein, in dem er auch die Arbeiten an seinem zweiten Soloalbum „Solange es schlägt“ zu Ende bringt. Dabei ist der Albumtitel nicht viel weniger als Lebensphilosophie: Solange es schlägt, wird Boscas Herz der Musik gehören!

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