Orgel in St. Jakobi zu Stralsund Martin Rost

Cover Orgel in St. Jakobi zu Stralsund

Album info

Album-Release:
2020

HRA-Release:
22.10.2020

Label: Querstand

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Artist: Martin Rost

Composer: Dietrich Buxtehude (1637–1707), Johann Pachelbel (1653–1706), Daniel Erich (1649–1712), Daniel Magnus Gronau (1685–1747), Georg Friedrich Händel (1685–1759), Johann Sebastian Bach (1685–1750), Johann Ludwig Krebs (1713–1780)

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FLAC 96 $ 12.00
  • Dietrich Buxtehude (1637 - 1707):
  • 1Praeludium in C Major, BuxWV 13804:08
  • Johann Sebastian Bach (1685 - 1750):
  • 218 Choräle von verschiedener Art, BWV 659: "Nun komm, der Heiden Heiland"03:55
  • Johann Pachelbel (1653 - 1706):
  • 3Fantasia in G Minor, P. 12803:24
  • Dietrich Buxtehude:
  • 4Magnificat noni toni, BuxWV 205: Versus I01:06
  • 5Magnificatnoni toni, BuxWV 205: Versus II01:37
  • Christoph Wolfgang Druckemüller (1687 - 1741): Concerto in D Major:
  • 6Concerto in D Major: I. Allegro02:55
  • 7Concerto in D Major: II. Largo01:51
  • 8Concerto in D Major: III. Vivace01:15
  • Johann Sebastian Bach:
  • 9Gelobet seist du, Jesu Christ, BWV 60401:36
  • 10Gelobet seist du, Jesu Christ, BWV 72201:13
  • Daniel Erich (1649 - 1712):
  • 11Christum wir sollen loben schon02:46
  • Daniel Magnus Gronau (1685 - 1747): Choralvariationen "Allein Gott in der Höh sei Ehr":
  • 12Choralvariationen "Allein Gott in der Höh sei Ehr": No. 1, Chorale in doppio Contrapunto04:34
  • 13Choralvariationen "Allein Gott in der Höh sei Ehr": No. 2, Var: Prima. Allegro02:21
  • 14Choralvariationen "Allein Gott in der Höh sei Ehr": No. 3, Seconda. Vivace. Con Cimbali01:45
  • 15Choralvariationen "Allein Gott in der Höh sei Ehr": No. 4, Terza a 2 Claviature con Pedale Andante02:10
  • 16Choralvariationen "Allein Gott in der Höh sei Ehr": No. 5, Quarta. Echo, a 3 Claviature con Pedale. Timpani con Cimbali02:21
  • Johann Sebastian Bach:
  • 17Allein Gott in der Höh sei Ehr01:50
  • Georg Friedrich Händel (1685 - 1759): XII Voluntaries:
  • 18XII Voluntaries: Voluntary V02:22
  • 19XII Voluntaries: Voluntary XII04:23
  • 20XII Voluntaries: Voluntary VI03:23
  • 21Wie schön leuchtet der Morgenstern03:54
  • Johann Ludwig Krebs (1713 - 1780):
  • 22Vier kleine Präludien, Krebs-WV 412: No. 1 in F Major, Präludium01:31
  • 23Vier kleine Präludien, Krebs-WV 414: No. 3 in C Major, Präludium00:56
  • 24Vier kleine Präludien, Krebs-WV 413: No. 2 in F Major, Präludium01:40
  • 25Vier kleine Präludien: No. 4 in C Major, Präludium01:26
  • 26Fantasia #a gusto italiano in F Major, Krebs-WV 42203:40
  • 27Fuge über B-A-C-H in B-Flat Major, Krebs-WV 43403:56
  • Total Runtime01:07:58

Info for Orgel in St. Jakobi zu Stralsund



Die große, barocke Orgel der Jakobikirche zu Stralsund, deren Gehäuse wir heute noch sehen, wurde 1741 von Christian Gottlieb Richter aus Stettin erbaut. 1779–1783 errichtete der Berliner Ernst Marx und 1870–1877 der Stralsunder Friedrich Albert Daniel Mehmel jeweis ein neues Instrument unter Weiterverwendung zahlreicher alter Bauteile. 1945 erlitt die Jakobikirche einen Bombentreffer an der Südwestecke des Seitenschiffes. Die Schäden ermöglichten ein Eindringen in den Kirchenraum. Die Orgel wurde in der Folgezeit fast sämtlicher Metallpfeifen beraubt und darüber hinaus in allen Bereichen schwer beschädigt. Die Dresdner Orgelwerkstatt Kristian Wegscheider baute nun ein neues, dreimanualiges Orgelwerk mit 51 klingenden Stimmen in konsequenter Fertigungsweise und Klangästhetik des 18. Jahrhunderts. Diese Orgel ist gleichzeitig ein neues, aber auch ein historisches Instrument, weil sie sich in Konzeption und handwerklicher Ausführung der Jetztzeit die besten Orgeln des 18. Jahrhunderts zum Vorbild nimmt. Im Zuge der Wiederherstellung des Instruments, die 2017 begann und 2020 abgeschlossen werden konnte, ist auch das Gehäuse in seiner alten Dimension und Konstruktion mit allen Schnitzereien vollständig restauriert und rekonstruiert worden.

Das Programm der vorliegenden Einspielung, der ersten am neuen Instrument, entstand aus der Idee heraus, ein für das Instrument besonders geeignetes Repertoire der Zeit Johann Sebastian Bachs, seiner Lehrer- und Schülergeneration auszuwählen, das die Orgel in möglichst vielen Kompositionsformen und Registrierungen vorstellt. Die Choralvariationen von Daniel Magnus Gronau erleben hier ihre Ersteinspielung.

Martin Rost, Orgel


Martin Rost
wurde 1963 in Halle/Saale geboren. 1983-1989 studierte er an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, wo u.a. Prof. Wolfgang Schetelich, Thomasorganist Prof. Hannes Kästner und Prof. Günter Kootz seine Lehrer waren. Bereits während seines Studiums war Martin Rost als zweiter Organist am Leipziger Gewandhaus tätig. Er betreute außerdem eine Konzertreihe in der musikhistorisch bedeutsamen Kapelle des Schlosses Neu-Augustusburg zu Weißenfels.

1989-1997 amtierte Martin Rost als Organist an der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ in Frankfurt/Oder, wo er die „Wilhelm-Sauer-Orgelfesttage“ ins Leben rief.

Seit 1997 wirkt Martin Rost als Kantor und Organist an der Marienkirche zu Stralsund, die eine der bedeutendsten historischen Orgeln Deutschlands, 1653-1659 von Friedrich Stellwagen errichtet, besitzt. An diesem kostbaren Instrument hat er, beginnend 1998, die „Friedrich-Stellwagen-Orgeltage“ Stralsund initiiert.

Als Orgelsachverständiger ist Martin Rost für die Restaurierung zahlreicher wichtiger historischer Orgeln verantwortlich. Insgesamt hat er bisher mehr als 80 Orgelrestaurierungen fachlich begleitet. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Baltischen Orgel Centrums Stralsund e.V. (BOC). Eine vielseitige Konzerttätigkeit führte ihn als Solist an Orgel und Cembalo oder gemeinsam mit Gesangs-und Instrumentalsolisten, Kammermusikensembles, Chören und Orchestern in fast alle europäischen Länder, in die USA und nach Kuba.

Martin Rost hat zahlreiche Aufnahmen für CD, Rundfunk und Fernsehen eingespielt. Unter seinen CD-Produktionen verdienen die umfassenden Dokumentationen der Orgellandschaften Mecklenburg und Pommern mit Aufnahmen an insgesamt mehr als 50 Orgeln der Region und die erstmalige Präsentation von 28 historischen Orgeln des Baltikums auf 3 CD’s besondere Beachtung. Viele der auf CD aufgenommenen Kompositionen sind Weltersteinspielungen zum Teil unpublizierter Werke.

Booklet for Orgel in St. Jakobi zu Stralsund

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