Maia Brami, Camerata Zürich & Igor Karsko


Biography Maia Brami, Camerata Zürich & Igor Karsko



Camerata Zürich
Die Camerata Zürich gehört heute zu den führenden Kammerorchestern der Schweiz. Sie profiliert sich als schlank besetztes Kammerorchester, das mit Agilität und hoher Klangsensibilität interpretatorische Massstäbe setzt. Mit über hundert Ur- und Erstaufführungen spielt die Camerata Zürich eine wichtige Rolle für die zeitgenössische Musik in der Schweiz. Darüber hinaus ist das Orchester für das Entstehen eines modernen Schweizer Kammerorchesterrepertoires mitverantwortlich. Neben neuer Musik bilden selten gespielte, oft auch wiederentdeckte Werke der Klassik und Romantik den Schwerpunkt des Repertoires.

Camerata Zürich wurde 1957 vom Schweizer Dirigenten Räto Tschupp gegründet. Nach Räto Tschupp, Marc Kissóczy und Thomas Demenga wirkt seit der Saison 20/21 Igor Karsko als Künstlerischer Leiter des Orchesters.

Igor Karsko
studierte bei K. Petroczi am Konservatorium Kosice und an der Musikakademie Prag bei Jiri Tomasek. 1991 wurde er von Lord Yehudi Menuhin an die Menuhin – Akademie in Gstaad eingeladen. Er war Mitglied der Camerata Lysy und des Gustav Mahler Jugendsinfonieorchester unter Claudio Abbado sowie Konzertmeister der Staatlichen Philharmonie Kosice. Seit 1991 ist er Mitglied des "The Serenade Strings Trios", welches u. a. erste Preise an den Internationalen Kammermusikwettbewerben von Caltanissetta 1991und Trapani (IT) gewann.

Er ist Co-Leiter des Kammermusikfestivals Convergence, Konzertmeister der Camerata Zürich, Gastkonzertmeister beim Zürcher Kammerorchester und den Musiciens du Louvre mit Marc Minkowski sowie Mitbegründer des Barockensembles La Gioconda, mit welchem er mehrere erfolgreiche Opernproduktionen realisierte. Zwischen 1993 und 2012 war er 1. Konzertmeister des Luzerner Sinfonieorchesters.

Igor Karsko wirkt als Dozent an der Musikhochschule in Luzern und befasst sich intensiv mit der Barockgeige und der historischen Auführungspraxis. Er spielt die berühmte Violine "Il Viotti von Lorenzo Storioni (Cremona 1768) und eine Barockgeige von Nicola Gagliano.

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